Werk Düsseldorf

Die Opta Spezial Düsseldorf

Was wurde aus der Opta Spezial Düsseldorf. Leider habe ich mein Vorhaben der Spurensuche um viele Jahre immer wieder verschoben oder es wurde immer wieder vergessen, obwohl ich viele Male in der Nähe der Werke war.

Die Opta Spezial ist mehr oder minder ein Ableger der Loewe Opta. In den ersten Jahren nach dem Krieg bis 1954-55 wurden in Düsseldorf unter eigener Regie Rundfunkgeräte gebaut. Es gab viele schöne Namen wie Rheingold, Rheinkrone, Rheinkönig, Rheinnixe oder Rheinprinz. Alle Geräte die etwas mit Rhein zu tun hatten stammten, aus dem Werk Düsseldorf. 

 

Ich suche hier immer noch Original-Bilder der Werke.

 

Die Wiesenstrasse.

 

Es gab da das Werk Wiesenstrasse 21, wo alles begann.  Die folgenden Bilder zeigen, wo das Werk einst zu finden war.

Auf den Bildern sind einige Mitarbeiter und eine gute Bekannte, zu der ich früher  immer“ Tante „ sagte, zu sehen.

 

   

 

Auf Bild drei ist meine Bekannte zu sehen, die an einem Rheingold arbeitet. 

Auf dem folgenden Bild ist auch der Werksleiter Herr Dr.Schulz zu sehen,wahrscheinlich bei der Weihnachtsfeier  1949.

 

 

Bald wurde dann dieses Werk an der Wiesenstraße zu klein und es musste eine größere Produktionsstätte her, leider habe ich hier keine genauen Angaben, aber es muss wohl 1952 das Werk auf der Heerdter Landstrasse 197 - 199 gebaut worden sein.

"Sollte hier unter den Lesern jemand über alte Fotos verfügen, das Museum würde sich darüber freuen, wenn Sie uns diese zur Verfügung stellen würden".

 

                

Hier Bilder der Wiesenstraße, wie es dort heute im Jahr 2009 aussieht. Das Gebäude im Vordergrund wurde an die Stelle der Opta Spezial gebaut., vor der Opta Spezial muss dort ein Werk zur Herstellung von Leder gewesen sein. Zu beachten ist das Gleis welches heute noch vorhanden ist, und ebenso die Hausnummer 21.
 

 

Die Heerdter Landstrasse.

Zur Heerdter Landstrasse gibt es eigentlich nicht sehr viel zu schreiben, aber man sollte wissen, dass hier Serien wie Bella, und fast alles was in den Export ging gebaut wurde. Ebenso hat man dort für Siemens und andere Firmen gebaut denn auch schon damals ging es nur um Stückzahlen.

 

Wie das im Leben immer so ist; auch hier habe ich vermutlich die Zeit verpasst, denn der vermutlich letzte Zeitzeuge der das Opta Spezial Werk Düsseldorf kannte, ging vor 2 Jahren in Rente. Dieser Mitarbeiter, ein Elektriker hat die Geschichte der Opta und der Folgefirmen wie "Philips Duphar GmbH", oder die Schering AG bis zum heutigen Unternehmen die "AGLUKON Spezialdünger GmbH & Co. KG" miterlebt.


Trotz allemn war mein Besuch in den Hallen der einstigen Opta Spezial etwas besonderes, denn ich wiederum werde vermutlich einer der letzten Zeitzeugen sein, der diese Hallen besichtigen konnte. Ein Neubau auf dem Firmengelände besagt leider nichts Gutes für die Opta Hallen, diese werden lt.AussageAussage  von Herrn "Dr. Werner Linde" dann abgerissen.

 

                          

 

Das Pförtnerhaus stammt vermutlich ist noch Bestand aus 1952 ?, die Bilder wurden an einem Sonntag gemacht.


Am Tage darauf gab es dann einenen Telefon- und E-MailE-Mail- Kontakt  mit Hr.dem Dr. Linde, der sich bereit erklärte, mir die Ex-Opta Hallen zu zeigen.

Leider sind die Ansichten durch Baumbestand  verdeckt. Mal schauen, vielleicht werde ich im Winter nochmals einige Fotos machen.
Ein Teil der Hallen oder Gebäude, und eine Firmeneigene Tankstelle wurden bereits abgerissen.

 

        

 

Bild 1 zeigt das Pförtnerhaus von hinten. Bild 2  den Hauptweg in die  Firma. Bild 3, dort wo der Container steht war vermutlich die Produktion der Opta, da es hier zwei Stockwerke gibt.

Hier noch weitere Bilder der Firma.

         

Der Außenbereich. Wie zu sehen ist war das Opta Werk sehr groß.

         

Die Innenaufnahmen durften nur gemacht werden wenn keine Produkte zu erkennen sind. Die Bilder werde ich so klein lassen denn so kann man auch sehen was interessant erscheint.

Da das Werk - wie anfangs geschrieben - nach der Opta einige weitere Besitzer hatte, ist auch nirgendwo auch nur der kleinste Hinweis zu finden gewesen.

Vielleicht gibt es aber unter den Besuchern dieser Webseite noch jemanden der mir mit weiteren Infos und Bilder aus der Zeit der Opta Spezial helfen kann. Wie schon geschrieben werden auch diese Bilder bald Historie sein, das ist der Moment wo die Hallen der Ex Opta Spezial abgerissen werden. ich werde versuchen weitere Infos, auch über Berlin Steglitz zu bekommen. Denn es wird der Zeitpunkt kommen, dass unsere Nachkommen fragen was denn da einmal war.

Bei unserer Jugend ist es heute so, dass viele nicht einmal wissen, was ein Röhrenradio oder ein Optaphon ist, aber das und vieles mehr kann man heute schon nachlesen.

Wünsche viel Spaß beim Stöbern in meinen Seiten.

 

Gästebuch-Eintrag Radiomuseum-Bocket

Gerhard Tscherney  15.03.2010 11:00:05
Mit großer Freude und Interesse habe ich Ihre Webseiten studiert.
Ich habe von Juli 1953 bis Sept.1955 bei Opta-Spezial in der Wiesenstrasse 21 und in der Heerdter Landstrasse als Radio-Mechaniker gearbeitet. 1955 war ich Leiter des Exportradio-Fliessbandes, 10mal Kurzwelle und 1xMittelwelle, mein Produktions-Chef war ein Herr Meyer,
Prokurist Ernst Schrupp, Verkaufsleiter Helmut Schorch, beide waren Glieder unserer Evang.freikl.Gemeinde Ackerstrasse79 in Düsseldorf.
Leider habe ich selbst keine Erinnerungsfotos oder Informationen über diese Zeit, kann aber alle Berichte und Bilder bestätigen, eine schöne Arbeit von Ihnen, die mich an eine gute Zeit erinnert.

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