Das Ferrophon
Das Ferrophon nun auch im Museum
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Nun ist nach vielen Anläufen das Ferrophon von Loewe Opta (Max Ihle) auch im Radiomuseum.
Das Gerät war optisch leider ein wenig mitgenommen, weil der Vorbesitzer nun mal nicht so sorgfältig mit dem Gerät umgegangen war.
Nun, ich hatte da zu diesem Gerät einen sehr guten Beitrag im Forum des Radiomuseums, dieser wurde aber leider durch Unwissenheit einiger Personen kaputt geschrieben, sodass sich der Hauptdarsteller, der etwas Wissen zu dem Gerät mitbrachte, wieder zurückzog aus dem Beitrag.
Nun, das war für mich nicht so schön, denn ich verstehe leider nicht so viel von der Materie Bandgeräte.
Aber vielleicht habe ich ja mal Glück und es kommt hierzu mal wieder etwas Hilfe.
Hier nun mal das Gerät in Bildern. Optisch sieht es von innen fast wie neu aus.
So war das Gerät in Ebay abgebildet. Leider gab es hier nichts von Schäden am Gehäuse zu sehen.
Nun, bevor es weitergeht: Es gibt eine Legende zu diesem Gerät. Vor ca. 1½ Jahren bekam ich mal eine Mail mit einer Anfrage zu diesem Gerät. Nach einigem hin und her sollte ich genau dieses Gerät (was mir allerdings erst später bewusst wurde) von dem Verkäufer in Ebay bekommen.
Nun, die Geschichte zog sich dann allerdings hin; nach einigen Telefonaten bekam ich dann auf einmal gesagt, das Gerät solle so einiges kosten (120 – 200 Euro? Ich weiß das nicht mehr so genau), aber da habe ich es nicht mehr haben wollen, denn etwas Stolz habe ich auch.
So fand ich dann vor ca. 2 Monaten dieses Gerät in der Auktion (wo ich allerdings nicht wusste, dass es das gleiche war). Nun, ich versuchte es dann zu bekommen und es glückte mir auch. Weil durch Unkenntnis des Verkäufers das Gerät in einer falschen Kategorie angeboten wurde; ebenso war es nur zum Abholen bestimmt, wo halt nicht jeder bieten konnte. Aber für mich war dieser Weg in die Nähe von Bonn nicht zu weit.
Erst dort bei der Abholung fiel mir auf (weil ich die Bilder von vor 1½ Jahren noch im Gedächtnis hatte), dass dieses Gerät mal ins Museum sollte, aber leider war der Verkäufer, warum auch immer, nicht anwesend. Er war wohl so schlau und hatte sich zum Zeitpunkt der ersten Anfrage alle Daten aus meiner Website kopiert.
Das Gerät tat seine Arbeit im Ministerium für Post und Telekommunikation (in Bonn) um Sitzungen aufzuzeichnen (so die Auskunft des Verkäufers).
Nun, so kann es dann halt mal geschehen, wie sagt man dazu? Das Glück ist einem hold.
Hier das erste Bild, nachdem ich das Gerät geholt hatte:
Hier einmal die seitlichen Anschlüsse:
Hier das Teil, wo das Band drauf läuft (Ein Bobby):
Hier sind auch noch Bänder zu diesem Gerät.
Diese sind aber vermutlich sehr selten, nicht die Bänder, sondern das, was auf den Bändern drauf ist. Es sind original Studioaufnahmen eines bekannten Künstlers, die ein Bekannter von mir im Müll fand.
Die Tonköpfe
Die Bremse und der Antrieb des Gerätes
Die Bremse ist aus Kohle
Die Ansicht des Innenlebens: Hier erkennt man den guten Zustand. Nur der Antriebsriemen ist nicht mehr zu gebrauchen, den suche ich neu: Wer kann hier helfen?
Hier mal von unten: Alles sieht sehr sauber aus.
Hier einmal die Ansicht von vorne mit zwei der vier Röhren:
Die Abdeckung der Tonköpfe mit der Typennummer und ein Hinweis. dass es für die Post bestimmt war.
Hier die Bedienungselemente des Gerätes (Teil 1):
Teil 2 mit dem Schalter für die Geschwindigkeiten und Kontrolllampen für Betrieb und Aufnahme - Löschen
Hier Teil 3: Der Rücklaufregler bestimmte die Geschwindigkeit des Bandrücklaufes
Hier ist die Typenbezeichnung noch einmal zu sehen, diese taucht auch im Gehäuse und einigen anderen Stellen auf.
Ebenso noch zu sehen: Die beiden anderen Röhren.
Es gibt hier auch einen schriftlichen Hinweis, der aber leider nicht zu deuten ist; es könnte sich um einen Vermerk bei der Herstellung handeln. Hier gibt es auch noch die Typennummer.

Suche solch einen Antriebsriemen, von innen scheint es eine Kordel zu sein und von außen wie ein Gummi.
Die Abmessung sind: Durchmesser 110,7 mm
Breite 8 - 9 mm
Stärke 2 bis 2,5 mm. Wer kann hier helfen?

Hier sind nun einige Teile wie Griffe und Schlösser, die leider in schlechtem Zustand sind, diese müssten neu verchromt werden.
Hier noch ein Schaltsystem, von dem ich allerding noch nicht weiß, für was es gut war.
Zum Schluss dann noch die Röhren - Garantie - Urkunde. Die hier aufgeführten Röhren bis auf die EL 41 sind auch noch im Gerät.
Hier noch einmal ein Bild zum Abschluß: Das Gerät ist nun restauriert, aber noch immer fehlt der Antriebsriemen, der leider nicht zu bekommen ist.
Nun, zum Schluss hoffe ich, Ihnen gefällt diese Seite und ich habe wieder einmal etwas zum Wissen um dieses doch schon seltene Geräte beigetragen. Sollten Sie einmal den auf dem letzten Bild links stehenden Verstärker sehen oder finden, so lassen Sie es mich bitte wissen.
Ich wünsche Ihnen nun weiterhin viel Freude und Spass in meinem Seiten.
Schauen Sie auch in der Website unter Bandgeräte den Beitrag "das Ferrophon".





















