Das Museum

Das Museum.

 

Wie schon auf der Startseite zu lesen war, gibt es im Jahre 2007 ein Jubiläum. Das private Radiomuseum Bocket wird 10 Jahre alt.  Aber bis hierhin war es ein weiter Weg, auf dem es auch viele Hürden gab.

Aber beginnen wir doch einmal da, wo ich auf der Startseite endete: (Und Papa durfte dann das Grundig Radio haben, das war der Beginn der heutigen Sammlung). Dieses eine Grundig Gerät war also der Start zum heutigen Loewe Opta Radiomuseum. Aber wie kam es nun dazu? Ja wie, genau weiß ich es selbst nicht, es war auf einmal so, dass zu dem Grundig sich ein weiteres Radio gesellte, usw., bis es auf einmal dann schon 100 waren. Und wie kam es zu Loewe Opta? Nun, es stellte sich mit der Zeit heraus, dass die Mehrzahl der Geräte von Loewe Opta waren und es in meiner Heimatstadt Düsseldorf einst ein Opta Spezial-Werk gab.

So entschloss ich mich, Loewe Opta Geräte zu sammeln. Denn allein mit einer Marke ist man schon vollauf beschäftigt - wenn man es mit Leib und Seele macht - und würde sich mit anderen Geräten nur verzetteln.

Mit der Zeit wurden es also immer mehr Geräte von Loewe Opta, die anderen Geräte der Fremdfirmen wurden wieder vertauscht oder sogar verschenkt.

Es ergab sich, dass in meiner Gemeinde jedes Jahr eine Hobbykünstler-Ausstellung statt fand, wo man mich eines Tages fragte, ob ich nicht Lust hätte, einiges an Geräten auszustellen. Das brachte natürlich den Nutzen mit sich, dass die Leute aus der Umgebung mich und mein Hobby kennen lernten.

 

Foto zeigt eine dieser Ausstellungen.

Weitere Bilder findet man in der Galerie

Diese ganzen Aktionen mit den Ausstellungen riefen dann auch die Presse ans Tageslicht, wie bei den folgenden Bildern zu sehen ist. Hier waren es dann schon so ca. 150 Geräte, die sich angesammelt hatten.

        Bilder können vergrößert werden.

Das in  Publik machen der Zeitung und im Radio brachte damals sehr viel Zuspruch, viele Leute kamen und brachten mir ihre Geräte. Leider konnte ich aber nicht alles behalten, da ich mich ja zwischenzeitlich auf Loewe Opta spezialisiert hatte.

 

Das war aber nicht das Ende, Presse und Radio gaben sich die Klinke in die Hand. Denn was hier ins Leben gerufen wurde, ist einmalig; nicht das Radiomuseum ist einmalig, nein da gibt es viele, aber wer kann schon den Werdegang einer Firma derart umfangreich dokumentieren?

  Zeitung aus 1999    Aufnahme Radiosendung.

Aufnahme zur Radiosendung, an der einige Radiosammler aus dem Kreis Heinsberg teilnahmen. Die Sendung wurde ausgestrahlt am 09.09.1997 in der Zeit von 20.00 bis 22.00 Uhr.

All das brachte dem Radiomuseum Bocket einen guten Namen ein, denn zwischenzeitlich ist das Museum in vielen Ländern der Erde bekannt und ich vermute einmal, es ist auch in seiner Art einmalig, weil es halt nur Loewe Opta Geräte gibt.

Und bis in das Jahr 2007 war schon zweimal das Fernsehen im Radiomuseum.

Aber das alles war mir nicht genug, wie man so schön sagt. 1996, ungefähr vor 11 Jahren, schloss ich mich der GFGF (Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens) an; hier übernahm ich den Posten des Typenreferenten für Loewe Opta Geräte.

Dies entwickelte sich dazu, dass es heute in der Datenbank des Radiomuseums Bocket, durch Mithilfe eines guten Freundes (Hardy Miersch), einen Datenbestand von sage und schreibe 30.000 Schaltunterlagen gibt, die man auf Anfrage von uns bekommen kann (siehe Navigation).

Ich möchte Ihnen, lieber Besucher, nun nicht alles erzählen, was es hier so zu lesen oder zu sehen gibt, aber ich würde mich freuen, wenn sie auch einmal das Radiomuseum Bocket besuchen würden.

Da ich zwischenzeitlich Rentner bin, kann man mich auch fast immer erreichen.

Der Eintritt ist frei und oft gibt es auch noch eine Tasse Kaffee gratis.

Hier noch einige Eindrücke aus dem Museum:

   

 

Aber auch diese Eindrücke kann man sich in der Galerie anschauen.

Ich wünsche Ihnen nun einige schöne Minuten beim Rundgang durch das Museum.

 

 

Nach oben