Loewe Oszilloscope
Eins der ersten Loewe Oszilloscope?
Selten? Wer kann Angaben zu diesem Gerät machen?
Heute bekam ich Post aus Eschborn, das ist in der Nähe von Frankfurt a. Main. Ein Mitglied der GFGF = (Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens) schickte mir einige Fotos. Leider ist mir und auch dem Einsender das Gerät nicht bekannt. Es sollte sich allerdings um ein Produkt aus dem Jahre 1940 bis 1942 handeln. Auf dem Gerät (was auch immer es ist) steht "LÖWE". Das Wort "LÖWE" mit Ö wurde nur in der Zeit vom 1940 bis 1942 benutzt (siehe dazu die Loewe Geschichte). Nun geht es darum, wer zu diesem Gerät Angaben machen kann. Wozu wurde es gebraucht? Wann wurde es gebaut?

Das Gerät nennt sich OMA 103. Was bedeutet die Bezeichnung OMA?
Hier das Typenschild "Löwe":
Hier die Röhre:

Danke für die Daten der Sockelschaltung an
Hans-Thomas Schmidt.
Die HM6/2 war eine Oszillografenröhre mit statischer Ablenkung.
Schirm: Farbe blau, grün nachleuchtend.
Heizung: 4V 0,7A halbindirekt
Anode: 1-3 kV
Leuchtschirm: 0,5*Ua
Ug2: 0,125*Ua
Ug1: -0,02*Ua
Empfindlichkeit: vert. 0,45 mm/V; hor. 0,23 mm/V
Sockel: Es gab zwei verschiedene Ausführungen.
Das Gerät hat folgende Röhren: eine NG 3020 = Gleichrichterröhre und die oben zu sehende HM6 - 2 = Oszillografenröhre mit statischer Ablenkung.
Leider ist das Bildmaterial nicht das Beste, aber ich denke, man kann doch einiges sehen.
Sollten Sie weitere Informationen zu diesem Gerät haben, würden wir uns über Material sehr freuen.
Die Bilder wurden eingesannt von H.Bergmann, Eschborn.
Der Text stammt aus dem RM - Bocket.
Gerne können auch Sie mir eine Beitrag, der in irgendwelcher Form mit Radios zu tun hat, senden.
Eine Antwort die mich erreichte.
Zitat: "Guten Tag. Ich habe das Löwe Gerät gesehen und da fiel mir doch gleich ein, dass die Löwe Fabrikation in Berlin während des Krieges in Bunker verlegt wurde. D.h., es könnte sich dabei um ein \"Radar\" o.ä. Gerät handeln."
Diese Aussage stimmte leider nicht.
Nun es handelt sich leider nicht um ein Gerät, was für den Einsatz im Bereich des Radars benutzt wurde.
Heute, am 14.08.2005, erreichte mich eine Mail mit den Technischen Daten zur
OMA.
Besten Dank an Hans Thomas Schmidt!
Aus einer Preisliste 1939:
Oszillographen-Gerät OMA 2 zur Verwendung einer 6-cm-Röhre Typ HM 6/2. Anodenspannungen: 1000V, 1500V und 2000V. Zeitbasis magnetisch oder statisch. Preis einschließlich Gleichrichterrohr, jedoch ohne Braunsches Rohr: RM 330,-
Braunsches Rohr dazu: RM 130,-
Es gab auch noch OMA1 und OMA4 mit anderen Röhren.
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Datenblatt der Oszillographen-Röhre HM 6/12:
Röhrenart: Hochvakuum, Einstrahlsystem mit zwei Plattenpaaren (Meßplatten seitlich kapazitätsarm herausgeführt). Schirmdurchmesser 60 mm mit Skala (auch ohne Skala lieferbar).
Elektrische Daten: Empfindlichkeit: ca. 0,45mm/V (an den Meßplatten). ca. 0,23V/mm (an den Zeitplatten) bei 1000V Anodenspannung.
Heizung: 4V und ca. 0,7 A
Anodenspannung: 1....3kV
Linsenspannung US: ca. 1/8 Ua fest
Linsenspannung: UT: ca. 1/2 Ua (variabel, Scharfstellung)
Strahlverdunkelung: Durch Änderung der Gittervorspannung Ug auf 1/50 Ua negativ.
Kapazitäten: Meßplatten gegeneinander 1pF
Zeitplatten gegeneinander ca. 3pF
Meßplatten gegen Umgebung: ca 5pF
Zeitplatten gegen Umgebung ca. 10pF
Gitter gegen System 15 pF
Herausführung der Platten:
Meßplatten: seitlich kapazitätsarm
Zeitplatten: durch den Sockel
Abmessungen und Gewicht:
Rohrdurchmesser 60 mm
Rohrlänge einschließlich Sockel 310 mm +/- 5mm
Gewicht netto ca. 430 g
Sockelart: 10 poliger Stiftsockel vom weissen Punkt im UZS: Z2, A, T, Z1, S, fo, f, g - Kolbenkappen: M1, M2
oder 13-poliger Universalsockel von der Nase im UZS: M1, M2, T, f, fo, g, S, Z2, Z1, A:
Schirmfarbe: blau oder grün
als Nachleuchtschirm: grün
Hier können Sie mir eine Antwort zukommen lassen, sollten Sie noch mehr hierzu wissen.







