Loewe Opta Das Optaphon 2

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Info zum Optaphon 54 K.

​Bedienungsanleitung und Reparaturanweisung. I.) Auspacken und Anschluss des Optaphons: 1) Das Gerät wurde in einer Art Transportkiste versandt:

Gerät auspacken: Es sind der Deckel und die Bodenplatte des Holzrahmens zu entfernen. Das im Holzrahmen befindliche Gerät wird auf die Bedienungsseite und zweckmäßigerweise auf eine weiche Unterlage gestellt. Das Optaphon ist mit Hilfe von 4 Bolzen mit Muttern und Kontermuttern an der Rahmen artigen Holzverpackung befestigt. Darauf sind nur die Kontermuttern mit Hilfe eines Steck – und eines Schraubenschlüssels mit je 9 mm Schlüsselweite zu lösen und zu entfernen. Der Holzrahmen lässt sich danach leicht abheben. Achtung: Die Kontermuttern samt Unterlegscheiben und Gummischeiben werden für den späteren Einbau wieder benutzt. Nun sind die Klebestreifen, mit welchen die Röhrenplatte gegenüber dem Chassis festgelegt sind, zu entfernen. Achtung: Verpackung erst fort werfen, wenn alle Zubehörteile ( auch z. B. die Spezial – Ölflasche ) ausgepackt worden sind.

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Anschließen des Optaphons: Aus dem Optaphon ragen ( siehe Bild 10 ) 4 Anschlussleitungen heraus: a) Netzanschlussleitung, zweiaderige Steglitze ohne Stecker. b) Wiedergabeleitung, dreiadrig, drei poliger Stecker mit Flachstift in der Mitte und weißem Punkt. c) Aufnahmeleitung, dreiadrig, drei poliger Stecker mit 3 Rundstiften. d) Lautsprecher – Abschalt – Leitung mit Stecker und Kupplung.

Zu a) Die Netzanschluss – Leitung wird an ein Wechselstromnetz mit 220 V / 50 Hz angeschlossen.

Zu b) Die Wiedergabeleitung mit mittlerem Flachstift wird mit dem Tonabnehmer – Eingang des Rundfunkgerätes verbunden. Der mit dem weißen Punkt gekennzeichnete Steckerstift muss in die mit Erde verbundene Buchse gesteckt werden. Die Betriebsstellung ist durch Umstecken des Steckers zu erproben.

Zu c) Die Aufnahmeleitung ist mit dem hochohmigen Teil der Endstufe zu verbinden. ( das heißt ) Falls ein hochohmiger Lautsprecheranschluss ( ca. 10 k Ohm ) außen nicht vorhanden ist, ist ein solcher herauszuführen. ( Das Bedeutet ) Bei Verbindung dieser Leitung mit der Endstufe des Rundfunkgerätes ist darauf zu achten, das der am Stecker mit einem weißen Punkt gekennzeichnete Stift anodenspannungsseitigen Anschluss an den RC, LC, oder Trafo – Ausgang des Rundfunkgerätes erhält. Der andere Steckstift ist direkt mit der Anode der Endröhre des Rundfunkgerätes zu verbinden.

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Zu d) Lautsprecher – Leitung. Die Lautsprecher – Abschalt – Leitung besteht aus einer 3 – adrigen Leitung ( schwarz – rot – gelb ), die in einem Stecker endet. Mit der mitgelieferten Kupplung sind die mit den entsprechenden Farben gekennzeichneten Punkte ( siehe Bild 1a ) zu verbinden. Inbetriebnahme des Optaphons.

Nachdem die vorgenannten Verbindungen mit dem Netz und dem Rundfunkgerät hergestellt sind, kann das Optaphon in Betrieb genommen werden. Hierzu ist folgendes erforderlich: ( folgende Nummerierung bezieht sich auf Bild 1 )

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Auflegen der Kassette: Schieber (43) kräftig zurückziehen. Kassette ( mit dem Wort Optaphon auf der rechten Seite) über die 4 Aufnahmestifte führen und die Kassette leicht niederdrücken. Kassettenverschlusshebel (43) bis zum Anschlag über die Kassette schieben. Damit ist die Kassette aufgelegt.

oder

b) Auflegen der offenen Bandspulen (Auflegen ohne Kassette):

Die Bandbühne auf die Platine legen. ( Bild 1a. Die Bandbühne) Die beiden offenen Spulen so auf die beiden Aufnahmedorne legen, dass der Dreizack – Mitnehmer an den Aufnahmedornen in die entsprechenden Schlitze der Spulen fasst, und dass das Band nicht verdreht hinter den beiden Umlenkrollen (41) entlang läuft. jetzt das Band in der Mitte mit 2 Fingern fassen, über die beiden Umlenkrollen nach vorne ziehen und die so Schlaufe über die unter dem Kassettenschieber (43) befindliche schwarze Tonrolle legen, Kassettenschieber nach hinten schieben und das Band durch leichtes Drehen der Spulen mit der Hand spannen.

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Diese Bandbühne wurde benutzt um lose Bandspulen ohne Kassetten.abspielen zu können..

Man achte darauf, dass der Kassettenschieber 43 im Ruhestand des Optaphons sich in Schließstellung (d.h. nach hinten geschoben) befindet, auch wenn keine Kassette oder Bandspule aufliegt ! Man schont hierdurch die mit dem Verschlusshebel in Verbindung stehenden Spannfedern. ( Damit ist das Auflegen der offenen Spulen beendet).

c) Bandaufnahme siehe Bild 1.

Der Netzschalter (S 1) ist einzuschalten. Nachdem ein Leerband in Kassette oder offen auf die Spulen in das Optaphon eingelegt ist, ist der rechte Aufnahme – Wiedergabeschalter (47) unter gleichzeitigem Drücken der Aufnahmetaste (49) in Stellung "Aufnahme" und der linke Betriebsartschalter (47) in Stellung "normal" nach rechts oder links zu bringen. Statt eines Leerbandes kann auch ein bespieltes Band verwendet werden, dessen Aufnahme nicht mehr benötigt wird, da bei jeder Aufnahme durch den Löschkopf (45) automatisch eine Löschung des Bandes mit Hochfrequenz erfolgt. Dieser Vorgang kann beliebig oft ohne Qualitätsverlust wiederholt werden. Eine etwa an dem zusammen mit dem Optaphon betriebenen Rundfunkgerät vorgesehene "Bassanhebung" sollte bei allen nachstehend beschriebenen Aufnahmearten abgeschaltet werden. Von der Höhenanhebung ist in jedem Falle Gebrauch zu machen. Geschieht dies nicht, so kann es vor kommen, dass beim Abhören der Aufnahme die Wiedergabe der tiefen Töne im Lautsprecher störend wirkt, weil dann die Bassanhebung mit dem doppelten Wert auf den Lautsprecher gelangen. Bei Aufnahme vom Rundfunkempfang ist nach Drücken der Wellenbereichstaste auf den gewünschten Sender abzustimmen. Die Lautstärke des Empfängers, der gleichzeitig im Lautsprecher des Rundfunkgerätes hörbar ist, ist hierbei so einzustellen, dass die Aussteuerungs- Glimmlampe (50) über der Taste (49) nur bei den lautesten Stellen gerade eben auf glimmt. Dies ist bei 50 V Tonfrequenter Wechselspannung am Aufnahmeeingang des Gerätes der Fall. Bei Aufnahmen aus dem Mittelwellenbereich des Empfängers kann durch Drehen des Knopfes (82) ein evtl. auftretendes Pfeifen beseitigt werden. Man vermeide, um eine schädliche Vormagnetisierung des Magnetbandkopfes zu verhindern, eine zu große Lautstärke insbesondere Schaltstöße oder Knackgeräusche während der Aufnahme. Dies geschieht am besten dadurch, dass man vor Betätigung des Aufnahmeschalters den Lautstärkenregler das Rundfunkgerätes möglichst ganz schließt und dann erst durch Beobachten der Aussteuerungsglimmlampe (50) auf den notwendigen Wert einstellt. Dies ist auch bei anderen Aufnahmearten zu beachten. Sollte dessen ungeachtet der Magnetbandkopf doch einmal eine schädliche Vormagnetisierung erhalten haben, was durch ein störendes Bandgeräusch bei der Wiedergabe in Erscheinung tritt, muss der Magnetkopf entmagnetisiert werden. Dies geschieht dadurch, dass man eine mit 220 V ~ erregte Entmagnetisierungsdrossel mit der Spitze ihres Eisenkerns ein – oder mehrmals an beiden Seiten des Magnetbandkopfes entlangführt. In der gleichen Weise können auch die Umlenkrollen entmagnetisiert werden. Geeignete Entmagnetisierungsdrosseln konnte man im Handel bekommen. ( ob man heute noch so etwas bekommt ???).

Für Mikrofon – Aufnahmen ist der Bajonettverschluss – Stecker der Anschluss – Schnur des mitgelieferten Kristallmikrofons in den Mikrofonanschluss (78) des Gerätes zu stecken. Um eine akustische Rückkopplung des Rundfunklautsprechers auf das Mikrofon zu vermeiden, muss bei Mikrofonaufnahme der Lautsprecher des Rundfunkgerätes abschaltbar eingerichtet sein ( siehe Schaltbild 1a ). Nun wird der Lautsprecherschalter (S 6 ) ausgeschaltet. Nach Betätigen des Aufnahmeschalters und des Betriebsartenschalters ( wie vorgeschrieben) und Einschalten des Rundfunkgerätes in Tonabnehmerstellung können jetzt Mikrofon aufnahmen getätigt werden. Die Aufnahme – Lautstärke selbst ist auch bei Mikrofon aufnahmen wiederum am Lautstärkenregler des Rundfunkgerätes nach Anzeige der Aussteuerungsglimmlampe (50) einzustellen.

d) Band – Wiedergabe: Nach dem Auflegen einer bespielten Kassette oder offenen Bandspule erfolgt die Wiedergabe der Bandaufnahme durch das Optaphon über das Rundfunkgerät wie folgt : Rundfunkgerät auf Tonabnehmer stellen, Optaphon durch Betätigen des Netzschalters (S1) einschalten. Betriebsartschalter (47) nach links oder rechts auf Stellung " normal oder Automat" schalten. In Stellung "normal" oder "Automat" nach rechts wird nun die obere Tonspur, und nach links die untere Tonspur der Bandaufnahme wiedergegeben. Die Lautstärke und Klangreglung der Wiedergabe muss am Rundfunkgerät erfolgen. Die Stellungen "normal" und "Automat" des Betriebsartenschalters unterscheiden sich dadurch dass in Stellung "normal" das Band nach Ablauf der eingeschalteten Spur stehen bleibt, in Stellung "Automat" dagegen kehrt sich die Laufrichtung des Bandes nach Ablauf der ersten eingeschalteten Spur automatisch um und schaltet auf die andere Spur über. Dies geschieht dadurch, dass das Band durch die beiden Umlenkrollen (41) einmal an die eine andere Seite des kombinierten Aufsprech – Wiedergabekopfes (44) angelegt wird. Sollte einmal bei einer aufgelegten Kassette der Bandtransport nicht einwandfrei erfolgen, so schalte man den Betriebsartenschalter (47) noch einmal kurz in die andere Richtung und dann wieder zurück. Hierdurch rastet der Dreizackmitnehmer an den Aufnahmedornen in die Schlitze der Bandspule ein. Jede Bandaufnahme kann beliebig oft ohne Qualitätsverlust wiedergegeben und beliebig lange aufbewahrt werden.

e) Schnell-Lauf des des Magnetbandes (Bild 1) Der Betriebsartenschalter (47) gestattet es in den durch das Wort " schnell" rechts und links gekennzeichneten Stellungen einen schnellen Lauf des Bandes in etwa 10- facher Geschwindigkeit, um das Band schnell an die gewünschte Stelle, z.B. den Anfang irgendeiner Aufnahme fahren zu können. Eine Ablesung der jeweiligen Bandstellung ist hierbei durch das links auf der Kassette angeordnete, erleuchtete Kassettenfenster mit in Bandminuten geeichter Skala möglich.

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Zweckmäßig schreibt man sich die hier ablesbaren Stellungen des Bandes und seine Laufrichtung auf einen Zettel, dessen Angaben man dann auf die Karte unter dem Kassetten – Etikettenrahmen übertragen kann. Hierdurch ist ein jederzeitiges wieder finden einer bestimmten Aufnahme auf dem Bande möglich. Bei Benutzung des schnellen Laufes muss man jedoch darauf achten, dass kurz vor Erreichen des Bandendes den Betriebsartenschalter (47) wieder in Stellung "Automat" oder "normal" bringt, weil sonst bei der hohen Bandgeschwindigkeit das Bandende, welches am Spulenkern befestigt ist, abreißen kann. Das beim Benutzen des schnellen Laufs im Lautsprecher hörbare Geräusch kann man dadurch vermeiden, dass man während dieser Zeit die Aufnahmetaste (49) nieder drückt. Hierdurch wird der Magnetbandkopf kurz geschlossen.

f) Fernbedienung- Einrichtung ( siehe Bild 10): Für das Magnetbandgerät lässt sich nachträglich eine Ferneinschaltung anbringen; in diesem Falle muss jedoch der Anschluss durch Lötverbindungen (von Ihrem Rundfunkhändler) vorgenommen werden. Durch Anschließen eines Ruhekontaktes ( z.B. Fußkontakt für Diktierzwecke) an die auf der Rückseite befindlichen Fernbedienungsanschlüsse 3 und 4 ( siehe Bild 10) kann das Laufwerk durch Öffnen dieses Kontaktes bei Betriebsstellung "Automat" in Betrieb gesetzt und wieder angehalten werden. Falls gewünscht, kann auch der Rechts – und Linkslauf durch Fernschaltung betätigt werden. Für die Fernbedienung sind drei Schalter ( nach Bild 2a ) an die Anschlüsse 1 bis 4 anzuschließen: die im Gerät vorhandene Lötverbindung zwischen den Anschlüssen 1 und 2 sind zu entfernen.

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Wie wird das Band Eingelegt in die Kassette: Das Öffnen der Kassette erfolgt zweckmäßig in der Weise, dass man diese mit beiden Händen vor sich nimmt, mit den beiden Daumen den Etikettenrahmen kräftig nieder drückt, und in Pfeilrichtung etwa 1 cm verschiebt. Hierdurch wird der Etikettenrahmen frei, und man kann den Kassettendeckel abheben. Bitte Beachten Sie genau die Bandführung zwischen den beiden Spulen, damit Sie auch ein Selbsteinlegen des Bandes in die Kassette vornehmen können. Achten Sie nach dem Einlegen darauf, dass das Band leicht gespannt ist und die Spulenbremsen anliegen, d.h. die Spannvorrichtung muss sich mit ihren Knickpunkt in der auf Bild 3b dargestellten Lage befinden. Beim Auflegen des Kassettendeckels auf die Kassette in der Lage nach Bild 3b muss das Deckelfenster mit der Skala nach links liegen.

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Wartung des Optaphons: Da alle eine Schmierung erforderlichen Lagerstellen des Optaphon – Triebwerkes als Kugellager bzw. Selbstschmierende Lager ausgebildet sind, erfordert das Optaphon, selbst nach längeren Betriebszeiten, keinerlei Schmierung. Regelmäßig muss man lediglich an den beiden Köpfen einen dort etwa sich bildenden Bandstaubansatz vorsichtig mit einem weichen Pinsel ( wurde mitgeliefert ) oder einem Lappen entfernen, weil ein solcher Staubansatz zu einer Verschlechterung der Höhenwiedergabe führt. Man benutzt jedoch auf keinen Fall hierzu scharfe oder harte Gegenstände, weil hierdurch die geschliffenen Spaltflächen der Köpfe beschädigt werden. Bandstaubansatz an der Tonrolle sollte von Zeit zu Zeit vorsichtig mit einem mit reinem Benzin angefeuchteten Lappen entfernt werden. Nach etwa 20 Betriebsstunden sind die drei Filzscheiben in den dreiarmigen Tellerscheiben ( 40 ) zu kontrollieren, ob die Ölung ausreicht. Die Ölung reicht aus, wenn bei leichtem Druck auf die Filze ein wenig Öl austritt. Die Kontrolle kann später in größeren Abständen erfolgen. Die Filze sollten nur mit Spezialöl ( Shell JY 1 ), welches von uns mitgeliefert wurde, getränkt werden. ( Heute wohl nicht mehr zu bekommen, aber ich denke ein anderes Harz freies Öl tut es auch ). Man verwende jedoch nur das mitgelieferte Spezialöl, da ungereinigte Öle leicht Gleichlaufstörungen verursachen. die 3- armigen Tellerscheiben werden hierzu nach abstreifen der Haarnadelfeder von den Aufnahmedornen genommen. Auch das Motorlager sollte bei dieser Gelegenheit ein paar Tropfen feines Nähmaschinenöl erhalten. auf keinen Fall darf hierbei jedoch Öl an die Gummi belegten Teile des Triebwerkes, Insbesondere die Tonrolle, gelangen, weil jegliches Fett Quellungen dieser Gummiteile verursacht, die zur Erhaltung der Gleichlaufeigenschaften des Optaphons unbedingt vermieden werden müssen. Bei laufender angestrengter Benutzung des Optaphons lässt man dieses zweckmäßig, etwa alle 6 – 12 Monate, von einer unserer autorisierten Reparaturwerkstätten durchsehen ; desgleichen wende man sich bei auftretenden Betriebsstörungen nur an diese Werkstätten, ( Heute muss man dieses selbst machen), die jeder Rundfunkhändler angeben kann.

Kleben eines Bandes: Zum Kleben eines Magnetbandes nach dem Schneiden oder bei einem etwa aufgetretenen Bandriss verwende man nur den zu der verwendeten Bandsorte ( LGH der BASF oder FS der Agfa oder Genoton Z der Anorgana ) gehörigen Bandkleber, der der unter Angabe der Bandbezeichnung bei den genannten Firmen bzw. im Fachhandel erhältlich ist. Man unterlasse die Verwendung von sog. Universal – Klebemitteln, die niemals einwandfreie Klebestellen ergeben. vor dem Kleben schneide man die Bandenden gerade ab, bestreiche sie auf den einander zugekehrten Seiten mit etwas Bandkleber und lege die beiden Bandenden genau passend höchstens 0,5 bis 1 cm übereinander und presse die Klebestelle einige Sekunden mit dem Daumen und Zeigefinger zusammen. Nach diesem Zeitraum hat der Kleber bereits abgebunden. Ein zu weites Überlappen der Klebestelle vermeide man, da die Klebestelle sonst bei der kleinen Bandgeschwindigkeit hörbar wird. Das FS – Band der Agfa klebe man nicht übereinander sondern lasse die beiden Bandenden stumpf aneinander stoßen und klebe einen ca. 2 cm langen Streifen Agfa – Klebefilm dahinter.

Hier nun noch etwas zu den Technischen Daten des Optaphons 54 K:

Das Gerät ist nur für 220 Volt = 50 Hz / Normale Magnetbandgeschwindigkeit 19,05 cm/sek. / Spieldauer einer Kassette 2 x 30 min. für 350 m Bandspulen. / Doppelspur : Band läuft von links nach rechts = Spur unten. / Band läuft von rechts nach links Spur oben. / Leistungsaufnahme: 75 Watt, davon 50 Watt = Motor, 25 Watt = Verstärker. / Röhren: EF 12, EF 12 K, EL 11, 2 Trockengleichrichter. / Schneller Vor und Rücklauf ca. 3 Minuten für 350 m Band. / Wahlweise: Bei Bandende Halt oder automatische Umschaltung auf Spur 2 ( endlose Wiedergabe). / Kontrolle der Bandaussteuerung durch Glimmlampe./ Anschluss an hochohmigen Empfänger – Ausgang. / Aufnahmespannung : 30 – 50 V bei 1000 Hz an 100 kOhm ( mindestens 10 kOhm). / Ausgangsspannung: 105 V an 500 kOhm, passend zum Tonabnehmer Eingang der Rundfunkgeräte. / Gerätesicherung 1 Amp. 5 x 20 mm. / Gleichlaufschwankung unter 0,3 %. / Frequenzbereich: 60 – 10000 Hz ( ± 3 db ). / Klirrfaktor unter 2 % . / Fremdspannung 50db unter max. Aufnahmepegel. / Dynamik: über 60 db.

Nun zum Schluss dieser Seite: Ich denke diese Anleitung, noch gut zu verstehen ist. Wenn auch mancher vielleicht meint was für ein Quatsch. Aber lesen Sie heute mal eine Anleitung. Hoffe das diese Seite trotzdem vielen eine Freude bereitet. und ich würde mich über einen Kommentar von Ihnen freuen. Es kommt auch noch eine Seite 2 zum Optaphon : da geht es über die Reparatur solcher Geräte. Und ebenso ist dort dann die Schaltung zu finden.

Siehe auch Loewe Opta Das Optaphon u. Loewe Opta Das Optaphon 3