Loewe Opta Reparatur des LUXY 5910

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Beitrag Nr. 11 im Kompendium/Fehlersuche leicht gemacht

von Rainer_S

Reparatur des Loewe Opta > LUXY 5910 <

Teil 1 : Die Wirkungsweise

Das Gerät ist ein 6-Transistor-Radio für Mittel- und Langwelle und gehört dem Radiomuseum Bocket. Entwicklungsjahr war 1959, die Auslieferung begann 1960. Damit war das Radio eines der ersten 6-Transistorempfänger, eine Entwicklung, die sich damals am sog. > Standard-Super < von Ende der 30er Jahre bzw. ab 1946 orientierte.

Standard-Super waren z.B. mit folgenden Röhren bestückt:

Röhrenempfänger Transistorempfänger LUXY
1. Mischstufe: EC(H)11 OC169 in Emitterschaltung
2. Oszillator: E©H11 OC169 in Basisschaltung
3. ZF-Verstärker: EB(F)11 OC 169 in Basisschaltung, 2 mal
4. Demodulator: E(B)F11 OA90
5. NF-Vorstufe: E©L11 OC71
6. NF-Endstufe: EC(L)11 2 x OC72 in Gegentakt

Im Gegensatz zu den Mitte der 60er Jahre aus Fernost importierten Klone, hatte LUXY eine Linearskala und einen Seilzug-Drehkondensatorantrieb, wie ihn sonst nur größere Geräte verwendeten.

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Das Gehäuse des LUXY ohne Inhalt

1.0 Aufbau und Wirkungsweise des LUXY

Folgende Arbeitsstufen werden im LUXY verwendet:

Additive, selbstschwingende Mischstufe mit Ferrit-Antenne 2-stufiger ZF-Verstärker in Basis-Schaltung Demodulator mit > Positiv-Demodulation < zwecks Abwärtsregelung der 1. ZF-Stufe 2-stufiger NF-Verstärker mit Gegentaktendstufe


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Schaltung des LUXY

Additive, selbstschwingende Mischstufe mit Ferrit-Antenne

Der additive, selbstschwingende Mischer wurde in dieser Form bis zur Einführung von integrierten Schaltungen weltweit fast ausschließlich verwendet, auch die fernöstlichen Klone übernahmen dieses Prinzip (die waren ja auch geklont, eine vornehme Umschreibung für > geklaut <)

Die Oszillatorschwingung wird über eine Mitkopplung vom Kollektor zum Emitter erzeugt.

Das bedeutet, daß der Transistor als Oszillator in der Basis-Schaltung arbeitet, für das HF-Eingangssignal, also als Mischer, aber in Emitterschaltung.

Dieser Schaltungsidee wurde z.B. schon im Telefunken-Kleinsuper > Nauen < (die pfeifende Johanna) im Jahre 1933, damals noch mit einer Tetrode bestückt, angewandt.

Die Oszillatorfrequenz schwingt bei LUXY auf MW und LW jeweils oberhalb der Empfangsfrequenz; es wird also von der Superhet-Regel

Fe = Fosz – Fzf

Gebrauch gemacht. Dabei bedeuten: Fe = Empfangsfrequenz Fosz = Oszillatorfrequenz Fzf = Zwischenfrequenz (bei LUXY 460 kHz)

Wichtig ist:

Selbstschwingende Mischstufen können nicht geregelt werden ! Die Regelspannung würde die Oszillatorfrequenz verstimmen und bei starken Sendern sogar auslöschen (ausblasen).

Dabei entsteht ein Effekt, den die Engländer treffend > motor-boat-noise < nennen.

Wird der Oszillator von der Regelspannung „ausgeblasen“, entsteht schlagartig keine ZF mehr. Die Regelspannung sinkt ab und der Oszillator schwingt wieder an. Jetzt entsteht aber wieder Regelspannung, der Oszillator wird sofort wieder „ausgeblasen“ usw.

Multiplikative Röhren-Mischer wie z.B. Hexoden oder Heptoden (ECHxx) können auf Mittelwelle problemlos geregelt werden; erst im höheren Kurzwellenbereich machen sich Frequenzverwerfungen bei der Abstimmung auf starke Sender bemerkbar.


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Mischstufe und Oszillator mit Mischbetrieb (= Basis- und Emitterschaltung gleichzeitig)

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Schaltungsauszug der selbstschwingenden Mischstufe des Telefunken Kleinsupers > Nauen < von 1933.

Auch beim Röhrenempfänger > Nauen < arbeitete die erste Stufe in einer Mischschaltung.

Röhrenempfänger Nauen Transistorempfänger LUXY 1. Oszillator: Gitterbasisschaltung Oszillator: Basisschaltung 2. Mischstufe: Kathodenbasisschaltung Mischstufe: Emitterschaltung

Nachfolgend eine Gegenüberstellung der 3 möglichen Grundschaltungen:

Als Basis wird immer die Elektrode bezeichnet, die signalmäßig an Masse liegt. Im 1. Beispiel sind das die Röhren-Kathode bzw. der Transistor-Emitter.

Diese Basis darf nicht mit der Transistor-Basis, also einer Elektrode, verwechselt werden !

Folglich heißt diese Schaltung > Kathodenbasis- < bzw. > Emitterbasis- < schaltung.

Einige Eigenschaften davon sind:

Eigenschaften Röhre Transistor
Eingangswiderstand Re sehr hoch mittel
Ausgangswiderstand Ra Trioden: mittel, Pentoden hoch mittel
Verstärkung sehr hoch sehr hoch
Phasenlage Aus/Eingang 180 Grad 180 Grad
Grenzfrequenz mittel mittel
Rückwirkungskapazität groß groß

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Die am häufigsten verwendete Grundschaltung bei Röhren und Transistoren. Durch die große Rückwirkungskapazität müssen HF-Verstärker neutralisiert werden !

LUXY verwendet diesen Schaltungstyp bei der Mischstufe, der NF-Vorstufe und der Gegentaktendstufe.

Nächste Grundschaltung ist die Gitterbasisschaltung der Röhre bzw. der Basisschaltung des Transistors.

Eigenschaften Röhre Transistor
Eingangswiderstand Re sehr klein sehr klein
Ausgangswiderstand Ra Triode: mittel, Pentode: hoch hoch
Verstärkung mittel mittel
Phasenlage Aus/Eingang 0 Grad 0 Grad
Grenzfrequenz hoch hoch
Rückwirkungskapazität sehr klein sehr klein

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Wegen der hohen Grenzfrequenz eignet sich dieser Schaltungstyp besonders als HF-Vorstufe in UKW-Empfängern. Durch die kleine Rückwirkungskapzität und die mittlere Spannungsverstärkung erübrigt sich in der Regel eine Neutralisation.

Luxy verwendet diesen Grundschaltungstyp im Oszillator und bei beiden ZF-Verstärker-Stufen.

Nächste Grundschaltung ist die Anodenbasisschaltung bzw. die Kollektorbasisschaltung

Eigenschaften Röhre Transistor
Eingangswiderstand sehr hoch sehr hoch
Ausgangswiderstand sehr klein sehr klein
Verstärkung nahe 1 fach nahe 1 fach
Phasenlage Aus/Eingang 0 Grad 0 Grad
Grenzfrequenz mittel mittel
Rückwirkungskapazität groß groß

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Wegen der Spannungsverstärkung von 1 heißt diese Grundschaltung auch > Spannungsfolger <, bei der Röhre auch > Kathodenfolger < und beim Transistor > Emitterfolger <.

Der Sinn liegt vornehmlich in der Widerstandstransformation von sehr hoch am Eingang nach sehr klein am Ausgang. Sie eignet sich daher vorzüglich als Leistungsverstärker.

LUXY verwendet diese Grundschaltung auch, aber versteckt. Die Basisvorspannung der Endtransistoren wird vom Transistor OC71 als Emitterfolger geliefert, während die NF-Verstärkung des OC71 in Emitterbasisschaltung erfolgt.

Zusammenfassend kann man sagen:

Der Unterschied zwischen Elektronenröhre und Transistor besteht hauptsächlich

1. in der Höhe der Betriesbspannung 2. den viel kleineren sog. Betriebswiderständen beim Transistor 3. der nicht benötigten Heizspannung

Ansonsten sind die Eigenschaften weitgehend gleichwertig.

Als nächstes folgt die Vorstufenselektion des LUXY. Dazu wurde mittels Meßsender die Bandbreite des Vorkreises (auf dem Ferritstab) bestimmt und mit diesen Daten die Selektionskurve berechnet.

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Selektionskurve der Ferritantenne des LUXY bei 1000 kHz (MW). Die sog. Betriebsgüte beträgt Qb = 60, die Leerlaufgüte (d.h. ohne angeschlossenen Transistor OC169) Ql = 140

Die relativ geringe Leerlaufgüte entsteht durch leichte Bedämpfung durch die Halterung des Ferritstabs aus Aluminium.

Die Eigenschaften der Basis-Schaltungen im ZF-Verstärker

Die Ansteuerung erfolgt am Emitter mit niedrigem Eingangswiderstand (ca 120 Ohm). Deshalb erfolgt die Ankopplung über eine Spulenanzapfung von L12.

Auskopplung zur Folgestufe erfolgt am Kollektor mit hohem Ausgangswiderstand. Die Spannungsverstärkung jeder Stufe liegt bei etwa 50fach, ist also mittelhoch.

Die Schaltung hat folgende Vorteile:

Zwischen Ein- und Ausgang liegen die Basen der Transistoren als Trennschicht an Masse, dadurch entfallen, zumindest bei AM-ZF-Verstärkern, die sonst bei Transistoren und Röhren unbedingt erforderlichen Neutralisations-Komponenten oder anders ausgedrückt:

Die Rückwirkungskapazität vom Kollektor zum Emitter (vom Ausgang zum Eingang) ist klein genug, um sog. > Selbsterregung < (= Eigenschwingungen) zu verhindern.

Der „kleine“ Nachteil der nur mittleren Verstärkung läßt sich mittels einer gleich aufgebauten Folgestufe mehr als ausreichend kompensieren.


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Der ZF-Verstärker des LUXY mit 2 Transistoren in Basis-Schaltung

Die ZF-Filterkurve

Die Filterkopplung des Bandfilters hinter der Mischstufe (L11/C11 und L12/C13) ist überkritisch mit 3dB hohen Höckern; das 2-Kreis Bandfilter hat immer n = 2 Höcker (ein Dreikreisbandfilter hätte n = 3 Höcker, ein 4-Kreisbandfilter hätte n = 4 Höcker usw.)


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Die rechnerisch ermittelte Durchlaßkurve des Bandfilters hinter der Mischstufe. Das am Bandfilterausgang anstehende ZF-Signal wird mit dem ersten ZF-Verstärker-Transistor OC169 bei schwachen Signalen (noch keine Regelspannung) etwa 50fach verstärkt.

Hinter dem ersten Verstärker folgt zunächst ein Einzelkreis (L13). Die 2. Verstärkerstufe wird mittels einer niederohmigen Stromkopplung (auch Fußpunktkopplung genannt) an diesen Kreis angeschlossen (am Fußpunkt der Kreiskapazität). Er verstärkt ebenfalls ca 50fach; daraus ergibt sich die gesamte ZF-Verstärkung von

Vu = 50 x 50 => 2500fach !

Dieser Wert ist etwa 3 bis 4 mal so hoch wie bei einem 1-stufen ZF-Verstärker in einem Röhrenradio. Das Ergebnis ist eine sehr große Empfangs-Empfindlichkeit, ein > Muß < bei einem Taschenradio mit kleiner Ferritantenne.

Der Arbeitswiderstand der 2. Stufe ist ebenfalls ein Einzelkreis (L14). Die Demodulatordiode wird über die Spule L15 magnetisch angekoppelt.

Die Durchlaßkurve von L13 und L14 zusammen ergeben rein rechnerisch folgende Gesamt-Durchlaßkurve der beiden Einzelkreise:

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Durchlaßkurve der Kreise L13 und L14

Die Gesamtdurchlaßkurve, beginnend bei L11 (Mischer) und endend am L15, zeigt das nächste Bild:

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Durchlaßkurve des ZF-Verstärker des LUXY

Diese Durchlaßkurve ergibt sich bei Signalen, bei welchen die Diode Gr1 noch nicht leitet !

In der Mulde zwischen den Höckern des Bandfilters liegen exakt in der Mitte der sog. Pole der beiden Einzelkreisfilter; das ergibt bei exaktem Abgleich eine höckerfreie Gesamtdurchlaßkurve (theoretisch mit 2 kleinen Resthöckern von ca 0,3 dB)

Die Gesamtbandbreite des ZF-Teils beträgt etwa 7,35 kHz.

Die Schwundregelung des LUXY

Die Schwundregelung erfolgt 1 stufig vom Demodulator durch eine sog. Abwärtsregelung der ersten ZF-Stufe. Die positive Spannung durch den Träger des empfangenen Signals an der Kathode der Diode Gr2 verringert den Emitterstrom der 1. ZF-Stufe mit dem Transistor OC169, was seine Steilheit S ebenfalls verkleinert. Dadurch sinkt die Verstärkung in Abhängigkeit von der an der Anode von Gr2 anstehenden ZF-Trägerspannung = Senderstärke.

Die Regelspannung wird über ein RC-Glied, bestehend aus R12 (10kOhm) und C15 (10µF) so gesiebt, daß tiefe Töne der Sender-Modulation nicht in die Regelung eingreifen können.

Auch bei Röhrenempfängern ist dieser RC-Tiefpaß vorhanden. Der Unterschied besteht in der Dimensionierung: R ist meist 1 bis 2 MOhm groß, der Kondensator hat eine Kapazität von mindestens 20 nF.

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Schaltung des Standard-Super 540W von Loewe (1938)

Im LUXY hat der RC-Tiefpaß mit R12/C15 eine Grenzfrequenz von rund 1,7 Hz, das entspricht einer Lade-Zeitkonstante von 90 Millisekunden. Die Entladung des Kondensators hat eine Zeitkonstante von etwa 190 Millisekunden.

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Das Bild zeigt die Siebkomponenten der Regelspannung beim LUXY

In dem Röhrenradio von Loewe mit 2 MOhm/20nF beträgt die Grenzfrequenz 3,90 Hz, das entspricht einer Lade-Zeitkonstante von 40 Millisekunden. Die Entladung des Kondensators hat eine Zeitkonstante von etwas weniger als 60 Millisekunden.

Wird der ZF-Transistor abgeregelt, so erhöht sich sein Ausgangswiderstand am Kollektor.

Dies würde bedeuten, daß der Kopplungsgrad eines am Kollektor angeschlossenen Bandfilters bei starken Signalen überkritisch würde mit der Folge, das zwei Höcker entstünden, was die Wiedergabe tiefer Töne schwächt und hohe Töne bevorzugt.

Abhilfe bringt bei LUXY, daß der Arbeitswiderstand der geregelten ZF-Stufe ein Einzelkreis (L13) und kein Bandfilter ist.

Die eweiterte Schwundregelung mit der Diode Gr1

Die Diode Gr1 ist bei kleinen Senderfeldstärken gesperrt, also nicht wirksam. Grund ist, daß am Widerstand R7 (2,2 kOhm) der Spannungsabfall positiver ist als an R4 (510 Ohm), die Diode also in Sperr-Richtung betrieben wird.

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Schaltung der verzögerten Regelung

Sinkt bei der Abwärtsregelung der Kollektorstrom des 1. ZF-Transistors, dann sinkt auch der Spannungsabfall am Widerstand R7 .

Ab einer bestimmten Signalfeldstärke ist der Spannungsabfall an R4, hervorgerufen durch den Kollektorstrom des Mischtransistors, positiver als die Spannung an R7 plus Schwellenspannung der Diode Gr1 (~ 0,3 V) und diese wird leitend.

Das wiederum bedämpft den Primärkreis des Bandfilters (= 1. Kreis mit L11 und C11) am Mischer. Der Kopplungsgrad sinkt und gleichzeitig sinkt auch die Verstärkung des Mischers durch die einsetzende Reduzierung der Impedanz des Bandfilters sowie der Belastung durch Gr1 gemäß

Vu ~ S * Zk mit

Vu = Spannungsverstärkung S = Steilheit der Transistor-Eingangskennlinie Zk = Lastimpedanz des Bandfilters parallel zu R Gr1 R Gr1 = Durchlaßwiderstand der Diode Gr1

Eine solche Regelung heißt > verzögerte Regelung < weil sie bei kleinen Senderfeldstärken unwirksam bleibt, was gleichzeitig an der Mischstufe zur höchsten Verstärkung führt, da die Kreis-Eingangsimpedanz (L11/C11) dann ihren Höchstwert hat.

Erst ab einer bestimmten Senderfeldstärke setzt diese Regelung ein und verhindert so eine Übersteuerung insbesonders der 2. ZF-Stufe bei starken Signalen.

Der zu erwartende Regelfaktor beträgt erfahrungsgemäß bei der Basisschaltung alleine etwa 1:100, hinzu kommt die verzögerte Regelung über GR1, die den Gesamt-Regelfaktor auf über 1:1000 erhöht.

Ein Regelfaktor von 1:1000 bedeutet, daß sich die Verstärkung im Verhältnis von 1 zu 1000 verändern kann oder anders ausgedrückt:

Bei sehr kleinem Eingangssignal sei die Verstärkung 100fach, dann wird ein sehr starkes Eingangssignal die Verstärkung automatisch bis auf 0,1fach reduzieren => Schwundregelung!

Im Endeffekt bleibt durch die Regelung die Amplitude = Lautstärke des NF-Signals (fast) gleich und zwar unabhängig von der Stärke des empfangenen Senders und der ZF-Verstärker arbeitet auch in Sendernähe verzerrungsarm.

Die eingangs erwähnte Eigenschaft der Nichtregelbarkeit des selbstschwingenden Mischers wird durch die drastische Reduzierung der Kollektorimpedanz an L11/C11 in der Wirkung abgemildert. Normalerweise reicht damit die Richtwirkung der Ferritantenne aus, um einen sehr stark einfallenden Sender verzerrungsfrei zu empfangen.

Der NF-Teil des Luxy

Die NF-Endstufe arbeitet mit einen Eintakttreiber mit OC71 und zwei Transistoren vom Typ OC72 im Gegentakt-B-Betrieb.

Der B-Betrieb hat zur Folge, daß die Stromaufnahme in Abhängigkeit von der gewählten Lautstärke abhängig ist. Bei leiser Wiedergabe beträgt die Stromaufnahme lediglich rund 3,5 bis 5mA, dieser Strom wird als > Ruhestrom < bezeichnet.

Weiterhin bietet die B-Schaltung den größtmöglichen Wirkungsgrad bei der NF-Verstärkung.

Wirkungsgrade von bis zu 73% sind theoretisch möglich. Zum Vergleich: Eine „normale“ Eintakt-Endstufe im A-Betrieb (fast alle Röhrenradios hatten solche Endstufen) hatten Wirkungsgrade weit unter 45%, addiert man noch die Verluste durch die Heizstromversorgung hinzu, liegt der Wirkungsgrad unter 30 %; d.h. mindestens 70% waren reine Wärmeverluste !

Anders beim Transistorradio. Die Wärmeverluste sind ausgangsleistungsabhängig und erreichen bei B-Betrieb in der Endstufe theoretisch bei rund 66% der Maximalausgangsleistung das Maximum, darüber sinken sie wieder, weil sich die Ausgangsspannung an den Transistoren dem sog. > Schaltbetrieb < nähert.

Bei leiser Wiedergabe bleibt der Transistor-Verstärker kalt.

Mit 2mal OC72 können bei 9 V Betriebsspannung rund 150 mW Ausgangsleistung erreicht werden, für so einen kleinen „Schreihals“ wie dem LUXY ein respektables Ergebnis...

Der Arbeitspunkt (B-Betrieb) der beiden OC72 erfordert eine kleine aber konstante, d.h. von Speisespannungs- und Temperaturschwankungen möglichst unabhängige, Basis-Vorspannung.

Die wird vom Ruhestrom der Vorstufe abgeleitet. Die Basen der Endtransistoren liegen an einer Anzapfung des Emitterwiderstandes des Vorstufentransistors OC71.

Der wirkt u.a. thermisch stabilisierend auf die Vorspannung (Emitterfolger). Das verhindert auch, daß bei sinkender Arbeitsspannung der 9 Volt-Batterie sich der Arbeitspunkt der Endstufe in den C-Betrieb verschiebt, was zu erheblichen Verzerrungen führen würde.

Das Verhältnis von R17 zu R18 entspricht in etwa dem Spannungsverstärkungsunterschied zwischen dem OC71 als Emitterfolger (Spannungsverstärkung = 1) und der leicht mit R19 (gemeinsamer Emitterwiderstand der beiden OC72) gegengekoppelten Gegentaktendstufe. R19 verhindert außerdem das thermische „Hochlaufen“ des Endstufen-Ruhestromes und verhindert den sog. zweiten Durchbruch, eine Zerstörung durch die selbständige Erhitzung der Endtransistoren.

Der „zweite Durchbruch“ von Transistoren

Der Kollektorstrom eines Transistors ist stark temperaturabhängig. Steigt die Temperatur, so steigt auch der Strom. Steigt der Strom, so steigt automatisch auch die Temperatur. Dieser Vorgang führt dazu, daß Transistoren sich selbständig durch thermische Aufschaukelung zerstören können. Erreichen Temperatur oder Strom (oder beide) einen kritischen Wert, sagt man „der Transistor bricht durch“ und meint damit, daß der Widerstand zwischen Kollektor und Emitter ganz plötzlich auf einen extrem niedrigen Wert springt und der Strom der Spannungsversorgung den den Transistor zerstört.

Diesen Vorgang nennt man allgemein im Englischen > Second breakdown < also in etwa > zweiter Durchbruch <.

Der erste Durchbruch ist erwünscht, er tritt ein beim Überschreiten der sog. Schleusenspannung. Die beträgt bei Germanium-Halbleitern etwa 0,2 bis 0,3 Volt, bei Silizium-Halbleitern 0,6 bis 0,7 Volt.

Durch Einfügen eines ohmschen Emitterwiderstands (hier R19 = 10 Ohm) fällt an diesem eine kleine Spannung ab, deren Höhe kollektorstromabhängig ist. Liegt die Basis an einer stabilen, niederohmigen Spannung, so verringert ein erhöhter Spannungsabfall am Emitterwiderstand automatisch die Basis-Vorspannung durch spannungsmäßiges „Anheben“ des Emitters gegenüber der Basis.

Eine Basis-Vorspannungserniedrigung reduziert aber den Kollektorstrom.

Dieser Vorgang wirkt also dem thermischen Aufschaukeln entgegen und der zweite Durchbruch wird niemals erreicht. Der Widerstand hat aber noch weitere Wirkungen. Er entspricht im Betrieb weitgehend einem nicht kapazitiv überbrückten Kathodenwiderstand einer Endröhre, dort hat er aber keinerlei thermische Regulierungswirkung.

Es entsteht aber eine sog. Stromgegenkopplung. Die reduziert die Spannungsverstärkung, gleichzeitig aber auch den Klirrgrad !

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Der Stromgegenkopplungswiderstand gegen das thermische „Hochlaufen“ des Kollektorstromes beider Endtransistoren.

Eine weitere negative Eigenschaft von Verstärkern mit Ausgangstransformator

Verwendet ein (Transistor-) Verstärker, wie im LUXY, einen Ausgangstransformator (Tr 2), so hat dieser immer neben seiner Eigeninduktivität auch eine sog. Streuinduktivität. Letztere basiert auf der Summe der magnetischen „Strahlungsverluste“, insbesonders an den Kernkanten des Trafos, aber auch an und zwischen den Wicklungen selbst usw.

Diese weitgehend „imaginäre“ Induktivität ist für die Transistoren aber durchaus reell und sie führt zu teilweisem Leerlauf, weil die Last, in diesem Fall der Lautsprecher, die Streuinduktivität nicht belasten kann, weil keine Kopplung darauf existiert.

Folge: Die Endstufen erzeugen selbstständig Schwingungen, die auf LW oder MW zu Zwitschergeräuschen führen können und die Endtransistoren stark erwärmen. Abhilfe wird mittels eines sog. Bouquerot-Glieds (lies „Bukero“) erreicht. Das ist die Reihenschaltung eines Kondensators mit einem Widerstand, die an der höchsten auftretenden Impedanz (Impedanz = Wechselstromwiderstand) des Trafos liegen.

Das Bouquerot-Glied besteht aus C27 und R21 mit 40nF und 510 Ohm. Es liegt parallel zur Primärwicklung, also zwischen den beiden Kollektoren.

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Das Bouquerot-Glied am Ausgang der Gegentaktendstufe

Die verwendeten Transistortypen stammen ausnahmslos von Philips (VALVO), es gab nach 1960 auch Versionen des LUXY mit A-Typen (z.B. AF 101 = OC 169 usw.)

Teil 2: Die Reparatur des LUXY

Der erste Eindruck

Beim Öffnen des Gehäuses (11 x 7 cm) fiel mir gleich eine kleine Spule auf, die aus ihrem Platinen-Loch herausgefallen war. Sie wurde zunächst vorsichtig zurückgesteckt.

Der Batterieclip bestand aus Pappe und war regelrecht zerfallen.

Neben dem Skalenantrieb hatte jemand einen keramischen Zusatzkondensator von 2 pF zwischen Kollektor und Basis des Mischtransistors OC 169 gelötet und dabei auch gleich den Skalenantriebsknopf mit einbezogen (angeschmolzen) !

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Der Aufbau des LUXY, hier war er schon repariert

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Die Lötseite des LUXY, hier war er schon repariert

Die Inbetriebnahme

Nach dem Anschluß der 9 Volt Betriebsspannung war nur ein leises Rauschen zu hören, das sich mittels Lautstärkepoti in der Lautstärke verändern ließ. Die Stromaufnahme betrug etwas weniger als 5mA.

Fehler im NF-Teil

Je nach Lage der Drähte zum Lautsprecher war das Rauschen an oder aus. Als Grund stellte sich ein gebrochener Wickeldraht unmittelbar am Ausgangstransformator heraus.

Unglücklicherweise war es der Anfang der Sekundärwicklung; unter normalen Umständen wäre eine neue Wicklung erforderlich gewesen (87 Wdg 0,32mm CuL). Da der Trafokern aber seitens des Herstellers lagenweise verklebt war, fiel diese Lösung aus.

Abhilfe brachte folgende Methode:

Am ausgebauten Ausgangstrafo wurde ein Teil des Spulenkörpers seitlich entfernt. Jetzt stand etwa 1 mm Draht des Sekundärwicklungsanfangs frei. Daran wurde ein dünnes Litzenkabel angelötet und die frei liegende Seite der Wicklung mit 2-Komponentenkleber „vergossen“. Danach funktionierte der NF-Teil wieder ohne Probleme.

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Die reparierte Stelle am Ausgangstransformator

Der ZF-Verstärker

Nächster Punkt war die Untersuchung der Funktion des ZF-Verstärkers. Es stellte sich heraus, daß der auf 482 kHz abgestimmt war; laut Schaltplan sollten es 460 kHz sein. Der ZF-Verstärker wurde als erstes auf die angegebene Sollfrequenz umgestimmt, danach arbeitete er wieder einwandfrei und das Rauschen war lauter. Folglich mußte die Rauschquelle vor dem ZF-Verstärker liegen; in Frage kam nur der Misch- und Oszillatortransistor OC169.

Spannungen am Mischertransistor OC 169

Die Spannungen stimmten alle nicht, am Emitter lagen 8 Volt an, es sollten 7 V sein. Basis und Emitter lagen beide auf 1,2 V. Das konnte bei einem intakten Germaniumtransistor nicht sein; es mußte eine Spannungsdifferenz von etwa 0,2 Volt ( = Schleusenspannung) zwischen Basis und Emitter auftreten. Auch war keine Oszillatorspannung meßbar. Deshalb wurde ein Ersatztransistor (AF114) eingelötet, mit dem gleichen Ergebnis: Keine Spannung stimmte, nur das leise Rauschen blieb.

Der Fehler im Misch/Oszillatorteil

Jetzt fiel mir die halb herausgefallene Spule wieder ein und mittels Lupe stellte ich fest, daß 3 hauchdünne (0,05mm dicke) Drähte abgerissen waren und lose in der Luft hingen bzw. standen...

Es stellte sich aber ein noch größeres Problem heraus: Die Spule (es war der Oszillatorkreis von Mittelwelle L5) hat laut Schaltplan 6 Anschlüsse, davon waren 2 noch angelötet: Wo also war der 6. Anschluß geblieben ???

Luxy21.jpg

Die mit x gekennzeichneten Anschlüsse waren abgerissen

Die Spule wurde ganz ausgebaut und mittels Großfeld-Mikroskop bei 14-facher Vergrößerung betrachtet. Dabei stellte sich heraus, daß der fehlende Draht von L7 am Wicklunganfang abgerissen war und zwar ohne Überstand ! Jetzt war guter Rat teuer, denn die Spule hat eine Kreuzwicklung, wie also an den Anfang kommen, ohne die Spule zu zerstören? Glücklicherweise liegt sie über der eigentlichen frequenzbestimmenden Spule L5, konnte also u.U. geringfügig verschoben werden.

Mittels chirurgischer Hilfsinstrumente wurde unter dem Mikroskop erreicht, daß die Spule geringfügig zur Seite verrückt werden konnte. Jetzt lag der abgerissene Wicklungsanfang (genau: ½ Windung) frei, der wurde mittels blanker Kupferseele von 0,05 mm Durchmesser verlängert und dann die Spule mit Nagellack gesichert.

Jetzt aber kam das nächste Problem: Woran müssen die 4 Leitungen (2 waren ja bereits bekannt) angeschlossen werden?

Erschwerend kam noch hinzu, daß die Platinenunterseite ausgerechnet hier nicht zugänglich ist, weil sich das Antriebsrad des Drehkos genau darüber befindet, und den Skalenantrieb wollte ich nicht zerlegen.

Zuerst wurde die Spule mit 2-Komponentenkleber an ihrer ursprüngliche Stelle befestigt.

Dann sollte als erstes L5 angeschlossen werden. Dabei war folgendes zu beachten:

Das Radio ist für Lang- und Mittelwellenempfang eingerichtet.

Auf Langwelle liegen die Oszillatorspulen L5 (MW) und L8 (LW) in Reihe, es ergibt sich eine Gesamtinduktivität

Lges = L MW + L LW.

Wegen der unmittelbaren Nachbarschaft der Spulen besteht dabei zusätzlich eine schwache magnetische Kopplung.

Das würde bei umgedrehtem, also falschem Anschluß einer Oszillatorspule die Gesamtinduktivität nicht als ganze Summe, sondern geringfügig geringer ergeben.

Die Spulenkerne von L8 und L5 wurden halb eingedreht und mit dem LARU (R&S) wurden zuerst die Einzelinduktivitäten gemessen.

Ergebnis: L5 => 740µH und L8 => 6 mH Summe: Lges = 6,74 mH

Jetzt wurden L5 und L8 in Reihe geschaltet (über die Lötkontakte des Luxy) und die Gesamtinduktivität gemessen. In der einern Anschluß-Richtung waren es ca 8% weniger, in der anderen stimmte der Wert mit der Summe überein, damit war der richtige MW-Oszillator Anschluß gefunden.

Jetzt fehlte noch L7. Richtig herum würde sich der MW-Bereich auch richtig einstellen lassen, falsch herum würde am oberen Bandende der Oszillator schwingen (durch kapazitive Spulenkopplung), ab der Mitte aber nicht mehr.

Gedacht, getan und das brachte die Lösung, MW und LW ließen sich wieder einwandfrei abgleichen.

Jetzt trat aber ein neues Problem auf: Beim Abgleich muß am langwelligen Ende des Bandes mit der Spuleninduktivität, am kurzwelligen Ende mit dem C-Trimmer (parallel zum Drehko) abgestimmt werden. Beim Oszillator war das kein Problem, aber beim Vorkreis. Es stellte sich heraus, daß der Gleichlauf am langwelligen Ende nicht stimmte. Bei normalen Spulen ist das kein Problem, aber beim LUXY ! Der Vorkreis ist auf der Ferrit-Antenne unverrückbar festgeklebt (vom Hersteller).

Jetzt mußte festgestellt werden, ob die Vorkreisinduktivität zu groß oder zu klein war.

Das wurde folgendermaßen gelöst:

Der Vorkreis auf der Ferritantenne wurde am Drehko abgelötet (weil ich da gut herankam) und eine verstellbare Zusatzinduktivität zwischen Vorkreis und Drehko geschaltet. Würde sich damit der Gleichlauf verbessern lassen, wäre die Vorkreisspule zu klein, würde sie sich noch weiter verschlechtern, dann wäre die Vorkreisinduktivität zu groß.

Glück muß der Mensch haben ... sie war etwas zu groß. Es wurden 5 Windungen abgewickelt und schon war der Gleichlauf hergestellt. Das Vorkreis-Spulenende wurde mit Nagellack gesichert und das Radio empfing im Keller, nur mit seiner Ferritantenne, abends mehr als 50 Sender auf Mittelwelle ...


Der mechanische Zusammenbau

Dieses Vorhaben war „Submillimeterarbeit“. Die Platine paßte mit leichter mechanischer Spannung in das Gehäuse und da stellte sich die nächste Schwierigkeit heraus:

Der Skalenzeiger ist ein ca 1,5 mm langes und 1 mm dickes rundes Röhrchen aus rotem Kunststoff. Er war auf dem Skalenseil festgeklebt und ließ sich absolut nicht bewegen.

Die Skala hat einen 0,5 mm breiten Schlitz zur Aufnahme des 0,3 mm starken, schwarzen Skalenseils. Um den „Zeiger“ vor die Skala zu bringen, hat diese bei 1600 kHz eine ca 1,8 mm lange Schlitzerweiterung auf etwa 1,3 mm, durch die der Zeiger bei der Chassis-Montage hindurch passen muß. Dazu befindet sich an der Platine eine „Kalibrierungsaussparung“, hinter der der Zeiger beim Gehäuse-Einbau (Drehko-Anschlag bei 1600 kHz) stehen muß.

Das Problem war aber der festgeklebte Zeiger; der Zeiger stand bei völlig aufgewickeltem Drehko-Antriebsrad noch ca 1,5 mm vor der Einführungsöffnung.

Es wurde alles versucht, Nagellack-Entferner, Nitro-Verdünnung, Reinigungs-Benzin, ja sogar Spiritus, auch mit guten Worten, dann mit bösen Worten; alles half nichts, der Zeiger saß unverrückbar fest.

Als nächster Lösungsversuch wurde die Platine unter dem Mikroskop lose ins Gehäuse gelegt und durch die Kalibrierungsaussparung zwischen Gehäusewand und Platine der Zeiger mit leichter Gewalt in Richtung Skalenaussparung gedrückt und es gelang mit einem leisem „Knack“ ...

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Durch diesen Schlitz, am Widerstand vorbei, wurde mit einem kleinen Schraubendreher leichter Druck auf den Skalenzeiger ausgeübt, bis er er durch die Einfädelöffnung „hindurchsprang“.

Man erkennt auf der Platine die kleine rechteckige Aussparung; das ist die Justagemarkierung für den Zeiger bei 1600 kHz.

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Der eingefädelte Zeiger, die Platine ist bereits angeschraubt.

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Der aufgelöste Batterieklip.

Zusammenfassung

Die Bauteile des LUXY liegen wie Erbsen in einer Dose auf der Platine. Die Packungsdichte ist enorm hoch, da die Bauteile noch keine Miniaturteile waren, aber dennoch in ein Gehäuse mit den Außenmaßen von 11 x 7 cm „hineingequetscht“ wurden (Nach dem Motto: Raum ist in der kleinsten Hütte ...)

Die Fehler am Gerät waren hauptsächlich mechanischer Art, bis auf die „angezogenen Schrauben“ des ZF-Verstärkers (Spulenkerne), die standen alle auf „Endanschlag“.

Die Elektronik arbeitet mit den originalen Bauteilen immer noch einwandfrei.

Aufgrund meiner extrem schlechten Augen stand ich aber mehr als einmal vor dem Aufgeben; die Drähtchen mit 0,05 mm Drahtstärke und ähnlicher Farbe wie die Platine zu erkennen, war für mich ein Ding der Unmöglichkeit !

Abhilfe brachte erst die Idee, das stereoskopische Weitwinkel-Mikroskop dabei zu benutzen; jetzt ging alles auf einmal ganz schnell ...eine Lösung für die Zukunft ? Wohl eher nicht; denn welches Radio paßt noch unter ein Mikroskop ...???

Möge das „schnuckelige Gerätchen“ noch mindesten weitere 50 Jahre überdauern.

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Hier noch die Katalog-Daten

Das Gerät in der Datenbank