Loewe Röhren

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Loewe/Opta/Loewe Opta Röhren ​

Die 3NF

war die erste integrierte Schaltung der Welt. Neben 3 Röhrensystemen barg sie noch 5 Widerstände und 2 Kondensatoren,
die wegen der Gefährdung des Vakuums durch Gasabgabe in Glasröhrchen eingeschmolzen wurden.
Entwickler war der berühmte Erfinder Manfred von Ardenne, der die Widerstandsverstärkung propagierte und die Grundlagen zur Breitbandverstärkung schuf,
eine wichtige Voraussetzung des elektronischen Fernsehens. Empfänger mit der 3NF:
1926/27 Radiofrequenz Ortsempfänger OE333 (alt)
1927-31 Ortsempfänger OE333 (neu)
1928-32 Ortsempfänger OE333 (Pressstoffgehäuse)

3 NF Bat Radio AG DS Loewe

Loewe-Geräte mit der 3NFBat.:
1927-30 Fernemp. 2H3N
1928-32 Ortsemp. OE333 (Pressstoffgehäuse) 1928-31 OE 433 Holzgehäuse
1930/31 OE 433 Pressstoffgehäuse
1928-31 RO 433, 1928-31 FE 63,
1929/30 FE 65, evt. (FEG65??), 1929/30
FEG 66, 1929/32 R 533 G, 1930-32 R 645 G

3NFL Radio AG DS Loewe

Loewe-Geräte mit der 3NFL:
1933/34 Gotland W und Gotland WL
1933/34 Skagen W und Skagen WL

3NFW Radio AG DS Loewe
Loewe-Geräte mit der 3NFW:
1929/30 R 533 W-alt
1930-32 R 533 W (Holz) und R 533 W-neu, 1929/30 FEW 66, 1930-32 EB 100 W/110 Volt, EB 100 W/160 Volt und EB 100 W/230 Volt<vr> 1930-32 R 645 W. 1931? RK 544 D, 1932/33 EB 205 W, 1932/33 R 656 W
Frey-Geräte mit der 3 NFW. 1930 Pantophone 555/3, 1930 Odeon 555

Loewe Röhre 2NF

Danke für´s Foto: W. Eckardt Jena
Geräte wo diese Röhre verbaut wurde:
Loewe Opta R 645 G 1930-32
Loewe Opta R 656 G 1932-33

2HF Radio AG DS Loewe

Die Hochfrequenzverstärkerröhre 2HF entstand aus 2 Loewe AR 23-Systemen.
Loewe-Geräte mit der 2HF: 1927-30 Fernempfänger 2H3N, 1931/32 Fernempfänger
Neue Version 2H3N: 1928/29 KV 77, 1929/30 FE 65, evt. (FEG 65?), 1929/30 FEW 66 und FEG 66

2HF „Neue Type“ Radio AG DS Loewe
Die 2HF „Neue Type“ hatte zwei Trioden; ihre Vorgängerin 2 HF zwei Tetroden. Zwischenstufe war die HF 29. Da die "Neue Type" als Ersatz für die 2HF diente, war folgende Anweisung auf der Banderole
angegeben: „Ohne Raumladegitter! – Stecker + 22,5 auf 7,5 stecken“. Das bezog sich auf den Anschluss des (toten) Raumladegitteranschlusses an die Anodenbatterie.
Die Daten entsprechen wahrscheinlich der HF 30?.

HF29 Radio AG DS Loewe

Eine Zwischenstufe in der Entwicklung von der 2HF zur HF30. Die zweite Raumladetetrode wurde durch eine Triode ersetzt.
Die Röhre bekam einen Abschirmmantel. Die Sockelbeschaltung wurde geändert.

HF30 Radio AG DS Loewe

Loewe-Geräte mit der HF30:
1928-31 FE 63 und 1929-31 FE 63 (andere Form)
1931/32 Fernempfänger 2 H 3 NW
Lindstrom-Geräte mit der HF 30:
1929? Pantophone 531, Pantophone 540 E, Pantophone 550 und Pantophone 555

2HMD Radio AG DS Loewe

12a-2HMD_zeile13 12a-2HMD-schaltung_zeile13
Loewe-Geräte mit der 2HMD:
1932/33 Super 32, 1933/34 Baldur, 1933/34 Thule W und Thule WL, 1933/34 Vineta W und Vineta WL

MO 44 Radio AG DS Loewe
Loewe-Geräte mit der MO 44:
1933/34 Vineta GL, Vineta G, und Thule WL

Q3 – Eine mir unbekannte Röhre ?

Q 3 Radio AG DS Loewe: Von W. Holtmann bekam ich diese Bilder (Vielen Dank!) mit der Anfrage nach Daten. Leider habe ich von dieser Röhre überhaupt keine Unterlagen.
Von zwei Röhren war eine defekt. Er öffnete die defekte Röhre und machte folgende Bilder.
Zu erkennen ist, dass das Gitter 1 weiter gewickelt ist als das Gitter 2. Das ist also eine Raumladetetrode.
Der äussere Aufbau zeigt auch, dass die Q3 keine Verluströhre wie die anderen Sondenröhren von Loewe war.
Meine Vermutung ist, dass sie in tragbaren Kondensatormikrofonen eingesetzt wurde. Die eckige Wicklung der Gitter sollte wohl Mikrophonie unterdrücken?

FK1 Opta

Typ…FK1 / Hersteller…Opta (Loewe) / Röhrentyp…Gastriode / Heizspannung..4 Volt / Heizstrom…1 Amperé / Sockelart…7 Stift Continental Anodenspannung..500 Volt / Anodenstrom…500mA max Danke an Willi Lenz für diese Daten!

FK3 Opta

.Oszillographen-Mess-Apparat OMA 4, eins der ersten Oszillographen von Loewe, Siehe auch Seite zur Oma.

Q 5

Die Sondenröhre Q 5 bestand aus zwei Trioden ohne passive Elemente und wurde direkt in die Schaltung eingelötet.
Von der Wehrmacht verwendet, wurde sie mit einem Ballon in hohe Atmosphärenschichten gebracht. Die Bauweise ist typisch für „Verlustgeräte“.
Diese Röhre trägt keine Typenbezeichnung, aber hier nicht sichtbar den Stempel „HU 1129“.
Röhre in Sammlung W. Müller. Triode-Triode-Endpentode

Q 6

.Die Sondenröhre Q 6 bestand aus zwei Trioden mit zwei Widerständen und wurde direkt in die Schaltung eingelötet.
Von der Wehrmacht verwendet, wurde sie mit einem Ballon in hohe Atmosphärenschichten gebracht.
Die Bauweise ist typisch für „Verlustgeräte“. Die Sonde hieß RS 3 (Radiosonde 3).
Röhre in Sammlung W. Müller.
Triode-Triode-Endpentode

Loewe WG 33

Die WG 33 enthält die komplizierteste „integrierte Schaltung“ der Röhrenära mit 3 Systemen, 6 Widerständen und 3 Kondensatoren.
Sie ist der Höhepunkt der Entwicklung der Loewe-Mehrfachröhren. Loewe-Geräte mit der WG 33:
1933/34 Edda G, Edda GL
Diese Röhre befindet sich mit Original-Karton im Radiomuseum Bocket.

Loewe WG 34
Loewe-Geräte mit der WG 34:
1934/35 Ratsherr G, Ratsherr W und Ratsherr GW
1935/36 Gildemeister GW und Gildemeister W
1935/36 Strommeister GW eine 30NG
1935/36 Strommeister GW

Loewe WG35
Loewe-Geräte:
1934/35 Botschafter W und Botschafter GW
1935/36 Patrizier GW
1936/37 Opta 537GW

Loewe WG 36 Hf-Pentode-Regelpentode-Triode
Loewe-Geräte mit der WG 36:
1934/35 Botschafter W und Botschafter GW
1935/36 Patrizier GW
1936/37 Opta 537GW

Loewe WG 37
Bild der Röhre nicht vorhanden, wer besitzt Infos zu dieser Röhre?
Loewe-Geräte mit der WG 37:
1934/35 Bürgermeister GW (G) und Bürgermeister W
Seltsamerweise existieren weder diese Röhre noch die Radioapparate in den mir bekannten Sammlungen,
obwohl sie in den zeitgenössischen Röhrendatenbüchern und Radiokatalogen aufgeführt wurden.
Kamen diese Röhren nie auf den Markt?

Loewe WG41

Verbaut in Loewe Strommeister GW

Loewe = Quarz- Resonator

Wer kann etwas Genaues zu den gezeigten Röhren sagen?

Loewe LA 203 und 207

22_203-la-01 23_la-207
LA203 = REN904
Zu LA207 habe ich keine Angaben, vermutlich ist sie ein Äquivalent zu einer gängigen Mischröhre.
Wo wurden diese beiden LA Röhren eingesetzt?
Gibt es noch mehr davon?
Vermutlich ?
Einsatz im Loewe-Fs FE B von 1936 in der hor.- u. vert. Ablenkung (je 1).
Wer hat Info zu folgenden LA – Röhren. LA74, LA57, LA77, LA101, LA125, LA199
Sowie weitere: LAP513, LAS317, LAS324, Loewe 24 M 2
Foto Wolfgang Eckardt Jena.

Loewe 24M2

24 M 2 Opta-Einfachröhre 1938/39, Radio AG D. S. Loewe Berlin, 9 RM. Die 24 M 2 ist baugleich mit der BCH1.
Sie wurde verwendet im …… Opta 638

4H1 = AF7

Loewe-Geräte mit der 4H1:
Loewe Opta 137 W, Loewe Opta 237 W, Loewe Opta 138 W, Loewe Opta 838 W, Loewe Opta 139 W, Loewe Opta 539 W

4M2 = ACH1

Loewe-Geräte mit der 4M2:
Loewe Opta 638 W, Loewe Opta 539 W, Loewe Opta 739 W

HP 93

Diese Röhre wurde im Loewe Fernsehempfänger FE B verwendet.

REN 904

Triode (Hoch-) Vakuum Universal verschiedene Röhren – Ausführungen

RES 094

Schirmgitter-Tetrode / Europasockel / Heizung Uf 4 Volt / If: 0.06 Ampere

4 NG = Netzgleichrichter

Loewe-Geräte mit der 4 NG

Loewe R 533 W = (Holz) 1930-32, Loewe WF4 = Netzanode 1930-32

16 NG = Netzgleichrichter
Loewe-Geräte mit der 16 NG

Loewe Opta EB 205 W 1932, Loewe Opta R 645 G 1930-32, Loewe Opta R 656 G

26 NG = Netzgleichrichter

Loewe-Geräte mit 26 NG

Loewe Opta 537 GW = Schlittschuh <> Opta Patrizier GW <> Opta Gildemeister GW <> Opta Ratsherr GW <> Opta Ratsherr W <> Opta Bürgermeister GW

Opta Burgermeister W <> Opta Botschafter – Umbau <> Opta Botschafter GW

30 NG = Netzgleichrichter

Das Bild der Röhre wurde eingesandt von Konrad Birkner.

Loewe-radio sets with the 30 NG

Opta 137 W 1937, Opta 138 GW 1938, Opta 139 GW 1939, Opta 237 GW 1938, Opta 638 GW 1938, Strommeister GW 1935

NG 3020 = Gleichrichter

Röhre und Verpackung

Gleichrichterröhre G 1064 = RGN 1064

Gleichrichterröhre G 354

Loewe AD 1

Die AD 1 sind als Paar sehr gesucht

Kraftverstärker 3523, 4xEF12 2xAD1 AZ12 / Loewe Opta Saalempfänger 3505

Gleichrichterröhre AZ 1

Zweiweg-Gleichrichter Hochvakuum, Aussenkontakt / Topf / ab 1934

Empfänger und Verstärkerröhre ACH 1

Oszillator regelbare Mischröhre

Empfänger und Verstärkerröhre ECF 12

Wurde in diversen Geräten anfang der 50er Jahre verbaut.

AL 4 = Endröhre

Vacuum Pentode Endstufe

Empfänger und Verstärkerröhre AF 7
ECH 11

Triode-Hexode Oszillator/Mischer

EBF11

Zweifach-Diode-Pentode HF/ZF-Stufe Regelung

CL4

Vacuum Pentode Endstufe

CF 3 Empfänger- und Verstärkerröhre

Vacuum Pentode HF/ZF-Stufe Regelung

Endröhre EL11
Magisches Auge EM11
Loewe Opta Röhre ECH 4

Triode-Heptode

Hier noch eine LB 8

Wehrmacht Luftwaffe LB 8.

Kathodenstrahlröhre mit doppelter und unsymmetrischer elektrostatischer Ablenkung.
Zwei dieser Röhren wurden als Höhen- und Seitenpeilung (Flimmerpeilung) im Nachtjagdgerät „Liechtenstein“ SN 2 (FuG 220) und im „Würzburg“-Gerät verwendet.
Gegenüber ihrer Vorgängertype LB 1 besaß sie auch wesentlich geringere Elektrodenkapazitäten.

Anzeigedurchmesser: 7 cm

Heizung: 12,6 V und 0,27 A indirekt

Anodenspannung: 2 kV

Leuchtschirmspannung: 225 V

Steuergitterspannung: -40 V

Ablenkempfindlichkeit vertikal: 0,1 mm/V

Ablenkempfindlichkeit horizontal: 0,085 mm/V

Möchte mich hier bedanken bei den Sammlern die mir Bilder zu den Röhren zur Verfügung stellten. (siehe Beitrag) sowie bei Udo Radtke
Vielen Dank auch an Herrn H.-T. Schmidt der mir einiges an Daten zur Verfügung stellte.