Geschichte des Rundfunks in Deutschland

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Hinweis:

Dieser Artikel ist zur Zeit in Bearbeitung

Die Geschichte des Rundfunks in Deutschland
Inzwischen kann der Rundfunk in Deutschland auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. In diesem Artikel soll die Entwicklung des Rundfunks in Deutschland von Beginn bis heute beschrieben werden.
Die Entwicklung des Fernsehens in Deutschland wird nur punktuell betrachtet. Vielleicht gibt es in der Zukunft einmal einen Artikel zur Geschichte des Fernsehens.
Sollten Sie Anmerkungen oder zusätzliche Informationen haben, dann senden Sie mir diese bitte per Email.

Erste Anfänge

Die Entwicklung des drahtlosen Rundfunks

Für die Entwicklung des drahtlosen Rundfunks[1] waren hauptsächlich 3 Personen maßgeblich. Zum einen war dies Heinrich Hertz[2], der im Jahr 1886 die elektromagnetischen Wellen[3] entdeckte und zum anderen Nikola Tesla[4]. Nikola Tesla erfand im ausgehenden 19. Jahrhundert die technischen Grundlagen des Rundfunks, die er sich patentieren ließ. 1943 entschied das Oberste Patentgericht der USA für die USA, dass Tesla der Erfinder des Radios sei. Eine weitere wichtige Person war Guglielmo Marconi[5], der im öffentlichen Bewusstsein jedoch bereits damals und auch später weiterhin als Erfinder des Radios und der kommerziellen Nutzung der elektromagnetischen Wellen für die Übertragung telegrafischer Nachrichte gilt.

Nachdem Alexander Stepanowitsch Popow[6] am 7. Mai 1895 die von Tesla entwickelte Technologie in der Staatlichen Universität Sankt Petersburg erstmals präsentierte, übermittelte seine Versuchsanordnung am 24. März 1896 die telegrafierten Wörter „Heinrich Hertz“ an eine 250 Meter entfernte Empfangsstation.

Marconi ließ seine gleichartig zu Popow strukturierte Versuchsanordnung im Juni 1896 patentieren. 1897 gelang ihm erstmals eine drahtlose Übertragung über die Distanz von fünf Kilometern und 1899 eine drahtlose Telegrafie-Verbindungen über den Ärmelkanal. Im Jahr 1901 gelang die erste Funkübertragung über den Atlantik. Möglich machte dies die von Ferdinand Braun[7] entwickelte Technik der induktiv gekoppelten Antennenkreise. Für diese Leistungen erhielten Marconi und Braun 1909 den Nobelpreis für Physik. Relativ zeitgleich entwickelt auch Adolf Slaby[8] in Berlin-Charlottenburg eine gleichartige Verbesserung. Stets standen große Firma hinter den Entwicklungen:

  • Bei Slaby war es die AEG[9].
  • Bei Marconi waren 2 Firmen, die Marconi Company[10] (gegründet als Wireless Telegraph and Signal Company im Jahr 1897) sowie die Marconi Wireless Telegraph Company of America[11] (gegründet 1899, später in RCA aufgegangen.
  • Bei Braun war es Siemens & Halske (S & H)[12].

Die Grundlage zur erfolgreichen Übertragung von Tönen schuf William Du Bois Duddell[13] im Jahr 1900 mit der „Singenden Bogenlampe“ („Singing Arc Lamp“). Valdemar Poulsen[14] entwickelte daraus seinen Lichtbogensender[15] zur Erzeugung ungedämpfter Schwingungen, um Sprache und Musik übertragen zu können. 1906 gelang der Firma Telefunken[16] mit Poulsens Sender eine Reichweite von etwa 40 Kilometern.

Alexander Meißner[17] entwickelte die Meißner-Schaltung[18], die er sich im Jahr 1913 patentieren ließ. Meißner setzte das Rückkopplungsprinzip so ein, dass eine Schaltung aus Elektronenröhren zum selbständigen Schwingen auf einer bestimmten Frequenz gebracht werden konnte und baute damit den ersten Röhrensender mit dieser Technologie.

Erste militärische Nutzung

    1911

  • Auf dem Windmühlenberg in Königs Wusterhausen fanden erste funktechnische Versuche statt[19]. Ein Luftschiffer- und Telegrafenbataillon baute erste Sender auf Pferdefuhrwerken und mit Ballonen in der Luft gehaltenen Antennen auf.
  • 1913

  • Nach den ersten erfolgreichen Funk-Versuchen im Jahr 1911, wurde der Bau einer Funkstelle beschlossen. In den Jahren 1913 und 1916 wurden auf dem Windmühlenberg daraufhin große Antennenanlagen, sowie eine Kaserne gebaut. Der Windmühlenberg erhielt so den Namen "Funkerberg".
  • 1916

  • Im diesem Jahr ging auf dem Funkerberg Königs Wusterhausen[20] die erste militärische Funkstelle, die "Zentralfunkstelle des Heeres" in Betrieb, die aus 4 Lichtbogensendern bestand und bis zum Ende des ersten Weltkrieges dem Heer unterstand.
  • 1917

  • An der Westfront fanden die ersten Versuche mit Röhrensendern und Rückkopplungsempfängern statt. Die Leitung dieser Versuche lag bei dem Team um Dr. Hans Bredow[21]. Mitarbeiter waren Alexander Meißner[17] und Egbert von Lepel[22]. Bei den Versuchen gelang es, auch Musik in akzeptabler Qualität zu übertragen[23]. Der Bereich des militärischen Funks wurde in dieser Zeit zu einer eigen Waffengatten unter dem Namen "Nachrichtentruppe". Deren Aufgabe war die interne Nachrichtenübertragung und Kommunikation, sowie das Abhören und die Entschlüsselung feindlicher Nachrichten. Gegen Ende des Krieges waren ca. 200.000 Soldaten als "Funker" tätig.
  • Dr. Hans Bredow wurde am 26. November 1879 in Schlawe, Pommern geboren und war einer der wichtigsten Pioniere des deutschen Rundfunks.
    Er wurde am 1. Mai 1908 technischer Direktor der Telefunken-Gesellschaft[16] und baute in den folgenden Jahren den Funkverkehr mit Schiffen, Amerika und Afrika auf. Im März 1919 wechselte Bredow von Telefunken als Ministerialdirektor zum Reichspostministerium. Dort begann mit der Einrichtung eines „Reichsfunknetzes“. Bredow war auch der erste, der in einem Vortrag den Begriff "Rundfunk" benutzte. Am 1. April 1921 wurde er zum Staatssekretär für das Telegrafen-, Fernsprech- und Funkwesen ernannt.
    Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933, erklärte Bredow seinen Rücktritt von allen Ämtern. Als Bredows engste Mitarbeiter verhaftet wurden, bat er in einem Telegramm an Reichspräsident Paul von Hindenburg und Hitler um deren Freilassung; im Falle der Ablehnung verlangte er, ihr Schicksal zu teilen. Daraufhin wurde auch er verhaftet und verbrachte 16 Monate im Untersuchungsgefängnis Berlin-Moabit. Im Februar 1937 wurde seine und Hans Fleschs Verurteilung durch das Landgericht Berlin wegen Teilnahme am Parteiverrat durch das Reichsgericht aufgehoben, das Verfahren vor dem Landgericht Berlin dann im März 1938 eingestellt.
    Nach dem 2. Weltkrieg war er für 4 Monate Oberpräsident der preußischen Provinz Nassau in Wiesbaden. In den Jahren 1949 bis 1951 war er Vorsitzender des Verwaltungsrates des neu gegründeten Hessischen Rundfunks[24].
    Er verstarb am 9. Januar 1959 in Wiesbaden.

    1918

  • Mit der Abdankung Wilhelm II. am 9. November, kam es am selben Tag zum sogenannten "Funkerspuk"[25]. Abgesandte des revolutionären Berliner Arbeiter- und Soldatenrates besetzten dabei die Zentrale des deutschen Pressennachrichtenwesens, Wolffs Telegraphisches Bureau (W.T.B.)[26] und verbreiteten einen Aufruf, der der Welt im ersten Satz meldete: „An alle! Hier hat die Revolution einen glänzenden fast ganz unblutigen Sieg errungen“. Gleichzeitig bildeten kriegsmüde Funktruppen die sogenannte Zentralfunkleitung. Über den Sender auf dem Funkerberg wandten sie sich an sämtliche Stationen des innerdeutschen Funknetzes und forderte die organisatorische Unterordnung aller Anlagen unter die Zentralfunkleitung.
  • Der Funkerspuk hatte weitreichende Folgen und führte zur staatlichen Kontrolle des Rundfunks. Dazu wurden die folgenden Einschränkungen wirksam:
    * 1919 Einführung der „Funkhoheit“ des Reiches zum Betreiben von Funkempfangs- und Funksendeanlagen
    * 1922 Verbot des Empfangs von Funk mit einem Empfänger für Privatpersonen. Dieses Verbot wurde 1923 wieder aufgehoben.
    * 1923 Einführung einer Rundfunkgebühr von 25 Goldmark (ab 1924 60 Reichsmark) sowie die Genehmigungspflicht eines Radios als „Funkempfangsanlage“.

    Erste zivile Nutzung

    1919

  • Im Januar 1919 sichert sich die Reichspost ihren Anspruch auf das Funkwesen in Deutschland und gliedert dafür aus ihrer alten Abteilung „Telegraphen- und Fernsprechwesen“ eine neue Abteilung für „Funkentelegraphie“ aus.
  • Die Deutsche Reichspost übernimmt das Senderhaus 1 auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen und richtete dort die Hauptfunkstelle der Deutschen Reichspost ein. Es kam zum Aufbau eines „Wirtschaftsfunks“, bei dem mit zahlreichen Sendern Wetter- und Börsennachrichten, aber auch Telegramme in ganz Deutschland verbreitet wurden.
  • 1920

  • Seit diesem Jahr gilt der Funkerberg als die Geburtsstätte des öffentlichen Rundfunks in Deutschland. Denn am 22. Dezember 1920 fand die erste Rundfunkübertragung der Deutschen Reichspost vom Sender Königs Wusterhausen statt. Die Sendung begann mit den Worten "Hallo, hallo! Hier Königs Wusterhausen auf Welle 2.700."[27] Im Anschluss fand ein Weihnachtskonzert statt. Postbeamte spielten auf mitgebrachten Instrumenten, sangen Lieder und trugen Gedichte vor[28]. Offiziell hören konnten diese erste Übertragung nur einige Hundert Menschen, denn es gab nur etwas mehr als 70 „Empfänger“, meist in Dienststellen der Reichspost, dazu auf Schiffen und im Ausland in ähnlichen Versuchsstationen. Aus den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Luxemburg sowie den nordischen Staaten kamen Zuschriften von Privatpersonen, die das Konzert verfolgten. Aus aus dem deutschen Reichsgebiet kamen keine Reaktionen, da hier das (Ab)hören des Rundfunks nicht erlaubt war.
  • 1921

  • Nach dem Weihnachtskonzert am 22. Dezember 1920 fand 23. März 1921 das erste Osterkonzert statt. In Folge fanden regelmäßige Ausstrahlungen von Sonntagskonzerten statt, die in Eigeninitiative der Postbeamten stattfanden, die dazu auf ihren privaten Instrumenten Musikstücke spielten.
  • 1922

  • Am 16. Mai 1922 stellen die Firmen Telefunken und Lorenz bei der Reichspost einen Antrag, um die Konzession zur Errichtung und zum Betrieb von Sende- und Empfangsanlagen zu erhalten.
  • Am 22. Mai 1922 wurde die Deutsche Stunde[29]als Hörfunk-Veranstalter in der Weimarer Republik gegründet. Sie war eine Tochtergesellschaft des Wirtschaftsnachrichtenbüros Eildienst, das dem Außenministerium nahestand. Zu Beginn des Rundfunks war die Deutsche Stunde synonym mit einer Radiosendung.
  • Die Gesellschaft gründete sich am 12. September 1922 in München die Deutsche Stunde in Bayern, die ihren Sendebetrieb am 30. März 1924 aufnahm.
  • 1923

  • Am 6. April 1923 gründeten Siegmund Loewe[30] und Eugen Nesper[31] den ersten Radioclub in Berlin, den Deutschen Radio-Klub e.V.
  • Am 18. Oktober 1923 finden die ersten Versuchssendung vom Dach des Vox-Hauses in Berlin statt
  • Nachdem der private Empfang bis 1923 in Deutschland offiziell verboten war, fand am 29. Oktober 1923 die erste offiziell legale Rundfunksendung Deutschlands der Funk-Stunde Berlin[32] aus dem Vox-Haus in Berlin[33] statt. Die Sendung begann mit den Worten (hier zum anhören)

    „Achtung, Achtung! Hier ist die Sendestelle Berlin im Voxhaus auf Welle 400 Meter. Meine Damen und Herren, wir machen Ihnen davon Mitteilung, dass am heutigen Tage der Unterhaltungsrundfunkdienst mit Verbreitung von Musikvorführungen auf drahtlos-telefonischem Wege beginnt. Die Benutzung ist genehmigungspflichtig.“
    Anmerkungen: Unter folgenden Adressen finden Sie einen Bericht über die erste Sendung u.a. mit einem originalen Mitschnitt der Ansprache:

  • Der erste, der sein Radio anmeldete und eine Erlaubnis bekam, war der Berliner Zigarettenhändler Wilhelm Kollhoff[38]. Aufgrund der Inflation in Deutschland musste er dafür 350 Milliarden Mark zahlen. Kollhoff erinnerte sich später: "Man musste erst die Genehmigung haben dazu. Dann konnte man den Apparat bei Telefunken bestellen. Der war nicht sofort am selben Tage zu haben, sondern nach einiger Zeit erst. Die Fertigung war noch nicht soweit fortgeschritten wie heute."
  • In Frankfurt am Main wird am 7. Dezember 1923 der Südwestdeutschen Rundfunkdienst AG (SWR)[36] gegründet.
  • 1924

  • Die Rundfunk-Teilnehmergebühr auf 2 Rentenmark gesenkt.
  • Im Leipzig wird am 22. Januar 1924 wird die Mitteldeutsche Rundfunk AG (MIRAG)[39] wird gegründet und geht am 2. März auf Sendung.
  • Am 30. März 1924 startet in München der Sendebetrieb der Deutsche Stunde in Bayern[40] im Verkehrsministerial-Gebäude in München mit einer provisorischen Antenne.
  • Am 2. Mai 1924 geht die Nordische Rundfunk AG (NORAG)[41] in Hamburg auf Sendung.
  • In Hamburg findet am 29. Mai 1924 die erste Große Deutsche Funkausstellung[42] statt.
  • Am 2. August 1924 wird der Nebensenders Nürnberg und am 1. September 1924 der Nebensender Augsburg der Deutsche Stunde in Bayern in Betrieb genommen.
  • In Bremen startet am 30. November 1924 die NORAG startet ihr zweites Programm mit Sitz in Bremen.
  • 1925

  • Am 15. Mai wird in Berlin die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft[43] als Dachorganisation der regionalen Rundfunkgesellschaften gegründet. Sie bestand bis zu ihrer Liquidation nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • Das erste Original-Hörspiel in Europa sendet die Nordische Rundfunk AG (NORAG) am 24. August als erster deutscher Sender. Gesendet wird das Hörspiel "Gefahr"[44] des britischen Autors Richard Hughes. Die Sprecher waren Paul Ellmar, Edith Scholz und Karl Pündter.
  • Der Berliner Funkturm nimmt am 25. September auf der Mittelwellenfrequenz 520,8 kHz seinen Sendebetrieb auf.
  • Am 1. November sprach Bernhard Ernst[45] den ersten Livekommentar zu einem Fußballspiel zwischen Preußen Münster und Arminia Bielefeld im Radio.
  • Der während des Zweiten Weltkriegs zur Propaganda genutzte Sender Gleiwitz[46] wird am 15. November in Betrieb genommen.
  • 1926

  • Loewe baute in diesem Jahr die ersten Mehrfach-Röhren mit zwei oder 3 Systemen sowie Widerständen und Kondensatoren in einem Glaskolben ein. Eigentlich waren das die ersten “integrierten Schaltkreise”. Die 3NF[47] hatte 3 Trioden, 4 Widerstände und 2 Kondensatoren. Damit konnte ein kompletter Empfänger (nur der Schwingkreis war extern) realisiert werden. Diese Röhren sind heute sehr selten.

    Eine der ersten Anwendungen fand diese Röhre im Ortsempfänger OE333[48]:

  • Die Deutsche Welle GmbH[49] geht am 7. Januar auf Sendung. Genutzt wurde ein Langwellensender in Königs Wusterhausen, der mit 20 kW auf 231 kHz sendete und in ganz Deutschland empfangen werden konnte. Ab 1931 sendete die Deutsche Welle aus dem Berliner Haus des Rundfunks, am 1. Januar 1933 wurde die Deutsche Welle GmbH offiziell in die Deutschlandsender GmbH überführt.
  • Am 1. März 1926 nahm der Sender Stadelheim[50] den Probebetrieb und am 1. April 1926 den endgültigen Betrieb auf. Als Sendeanlage kam zunächst ein 2kW-Maschinensender der Berliner C. Lorenz AG[51] zum Einsatz. Wegen technischer Probleme wurde er durch einen 1,5kW-Röhrensender derselben Firma ersetzt, der am 19. März 1927 seinen Betrieb aufnahm. Nachdem der Sender Ismaning am 3. Dezember 1932 seinen Betrieb aufnahm, wurde der Sender Stadelheim nur noch als Reservesender verwendet. Während einer Stilllegung des Senders Ismaning im November und Dezember 1933 aufgrund von Umbau Arbeiten, ist der Sender Stadelheim in dieser Zeit zum letzten Mal regulär in Betrieb gewesen sein.
  • Das erste in Deutschland per Rundfunk verfolgbare Fußballländerspiel, war die Begegnung zwischen Deutschland und den Niederlanden am 18. April 1926 im Rheinstadion in Düsseldorf.
  • Am 3. September wurde der Funkturm[52] in Berlin eingeweiht. Die folgende Abbildung zeigt eine unter der Lizenz „Freie Kunst“ freigegebene Aufnahme des Berliner Funkturms aus dem Jahr 2013 von Wladyslaw Sojka (www.sojka.photo)[53].
    320px-Berlin - Funkturm1-unter freier Lizenz-Wladyslaw Sojka ( www.sojka.photo).jpg
  • In der Nacht vom 31. Januar auf den 1. Februar 1926 lief die erste Rundfunksendung, die alle Sender im Reich zusammenschaltete. Anlass war die Befreiungsfeier am Kölner Dom, das Ende des ersten Teils der Alliierten Rheinlandbesetzung. Die Übertragung lief über besonders ausgewählte Fernsprechleitungen. Koordinator war das gerade erst entstandene Funkhaus des Westdeutschen Rundfunks.
  • Am 29. Oktober 1926 beschloss der WEFAG-Aufsichtsrat die Verlegung des Sitzes von Münster nach Köln bei gleichzeitiger Umbenennung in „Westdeutsche Rundfunk AG“ (WERAG)[54] zum 1. Januar 1927.
  • 1927

  • Am 15. Januar 1927 um 20.00 Uhr ging die WERAG[54] mit der Inbetriebnahme des neuen Senders Langenberg[55] auf dem Hordtberg bei Langenberg (heute Stadtteil von Velbert) erstmals auf Sendung. (Der Standort Langenberg dient heute als Fernseh-Grundnetzsender und zur Verbreitung des UKW-Hörfunks analog und als DAB.)
  • Am 19. April wird durch die Internationale Radio-Union eine Internationale Wellenkontrollstelle in Brüssel eingerichtet.
  • In Washington, D.C. (USA) fand vom 4. Oktober bis 25. November 1927 die vom Internationalen Telegraphenverein (heute Internationale Fernmeldeunion) die Internationale Weltfunkkonferenz statt. Mit der Unterzeichnung des Dritten Weltfunkvertrags, eines ergänzenden Abkommens zu den Berliner und Londoner Internationalen Radiotelegraphen-Konventionen von 1906 und 1912, wurden erstmals weltweit die Rundfunkfrequenzen und Wellenbereiche geordnet. Erstmals erfolgte auch die Zuordnung von Kurzwellenbändern.
  • Am 20. Dezember 1927 begann in Zeesen einem Ortsteil von Königs Wusterhausen der Deutschlandsender II[56] auf Langwelle (240 kHz) mit dem Sendebetrieb. Zu dieser Zeit war er der stärkste Rundfunksender Europas. Der Sende besaß eine T-Antenne, die an 2 jeweils 210 m hohen Stahlfachwerkmasten aufgehängt war. Ebenfalls im Dezember ging der Kurzwellen-Versuchssender AFK in Döberitz, westlich von Berlin, an den Start.
  • 1928

  • Das preußische Kultusministerium gründet im Mai in Berlin die Rundfunkversuchsstelle zur Erforschung der technischen und künstlerischen Möglichkeiten des neuen Mediums.
  • Die 5. Große Deutsche Funkausstellung fand vom 31. August bis 9. September in Berlin statt:
    • Es fand eine der ersten Fernsehübertragungen weltweit statt. Die Fernsehbilder waren 30-zeilig mit 900 Bildpunkten und maßen etwa 32 mm im Durchmesser.
    • Detektorempfänger treten in den Hintergrund und Radios mit Lautsprecherbetrieb werden immer mehr gefordert. Bei den leistungsstärkeren Geräten werden mehr Superhet[57] Empfängern bevorzugt.

    1929

  • Am 8. März um 23:10 Uhr beginnt die Deutsche Reichspost eine 80-minütige Test-Fernsehsendung, allerdings noch ohne Tonübertragung.
  • Am 29. Mai fand die Grundsteinlegung für das Haus des Rundfunks in der Berliner Masurenallee statt. Auf den Internetseiten des Deutschen Rundfunk Archivs (DRA)[58] findet man unter dem Unterpunkt Wortaufnahmen die Ansprache des Direktors der Berliner Funkstunde[32] Friedrich Georg Knöpfke[59] bei der Grundsteinlegung[60].
  • Am 9. Juni wird zu ersten Mal die älteste immer noch ausgestrahlte Hörfunksendung der Welt gesendet: Das Hamburger Hafenkonzert[61]. Gesendet wurde von Bord des Dampfers Antonio Delfino[62], damals noch von der Nordischen Rundfunk AG (NORAG). Heutzutage wird die Sendung vom NDR produziert. Am 26. Januar 2020 wurde die 3400. Folge des Hafenkonzerts gesendet[63]. Das Hamburger Hafenkonzert wird auf NDR 90,3[64] (UKW 90,3 MHz) bis heute am frühen Sonntagmorgen zwischen 6 und 8 Uhr gesendet. Eine Wiederholung der Sendung ist ab 19 Uhr zu hören. Das Programm beginnt traditionell mit dem Glockengeläut des Hamburger Michels[65] sowie dem Traditionsmarsch Anchors Aweigh[66].
  • Auf der 6. Großen Deutschen Funkausstellung 1929 (30. August bis 08. September) stellte Telefunken die Technik des ersten deutschen Kurzwellensenders vor: Kristallsteuerung in sieben Stufen, eine für die Leistungssteigerung optimierte Anordnung der Senderöhren. Die Messe zeigte auch erstmals in Deutschland kurzwellentaugliche Empfangsgeräte. Vermehrt werden Geräte angeboten, bei denen der Lautsprecher das Netzteil eingebaut sind. Geräte werden zunehmend industriell hergestellt, dadurch ist der Weg zu Großserien frei. Sie Firma Telefunken bringt mehr als 50000 Stück des T40[67] auf den Markt.
  • Am 26. August 1929 ging in Zeesen der von von Telefunken gebaute Weltrundfunksender[68] auf Sendung. Er sendete vom 26. August 1929 bis 31. März 1933 auf der Frequenz 9560 kHz (Wellenlänge 31,38 m) und erreichte fast alle Teile der Welt.
  • Am 6. Oktober berichtet der Hörfunkjournalist und Schauspieler Alfred Braun für den Rundfunk live von den Begräbnisfeierlichkeiten für den Reichsaußenminister Gustav Stresemann. Seine Reportage ist eine der bekanntesten der deutschen Hörfunkgeschichte und gilt als älteste überlieferte Sendung[69].
  • Die älteste komplett überlieferte Hörspielproduktion der deutschen Rundfunkgeschichte, das von der Funk-Stunde Berlin[32] produzierte Hörspiel "SOS … rao rao … Foyn"[70] des Autors Friedrich Wolf feierte 8. November seine Hörfunkpremiere. Das Hörspiel schildert die (authentische) Rettungsaktion des in der Arktis in Not geratenen Luftschiffs Italia.
  • Die Zeit 1930 bis Ende des 2. Weltkrieges

    Die Jahre 1930 - 1937

    1930
  • Seit 1930 ist Mühlacker[71] im Enzkreis (Baden-Württemberg) Standort eines großen Senders:
    • Die Einweihung des ersten deutschen Großsenders mit einer Sendeleistung von 60 kW fand am 21. November 1930 statt.
    • Bis zum 20. Dezember 1930 lief der von Telefunken gebaute siebenstufige Sender im Probebetrieb und nahm am 20. Dezember 1930 auf 833 kHz seinen Betrieb auf. Diese Sendeleistung erforderte eine Röhrenleistung von 360 kW, die von 18 wassergekühlten 20-kW-Röhren (Type RS255) aufgebracht wurde. Die Kosten für den ersten Sender in Mühlacker beliefen sich auf fast 450.000 RM.
    • Der zu dieser Anlage gehörende Kurzwellensender wurde am 19. Oktober 2004 stillgelegt.
    • Der Mittelwellensender wurde am 8. Januar 2012 stillgelegt.
  • Die erste erhaltene Musikaufnahme der damaligen Rundfunkgesellschaften stammt vom 27. Mai. Auf den Internetseiten des Deutschen Rundfunk Archiv (DRA)[58] findet man unter dem Unterpunkt Musikaufnahmen einen Ausschnitt dieser Aufnahme[60].
  • 1931

  • Am 22. Januar wurde das Haus des Rundfunks an der Masurenallee in Berlin eröffnet[72] [73]. Nach einer wechselvollen Geschichte ist das Gebäude eines der Standorte des Senders RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg)[74]
  • Auf der 8. Großen Deutschen Funk-Ausstellung Berlin (21. bis 30. August) stellt Manfred von Ardenne[75] das erste vollelektronische Fernsehsystem der Welt vor.
  • 1932

  • Der Sender Ismaning[76] in Ismaning, einer Gemeinde nordöstlich von München, wurde in diesem Jahr in Betrieb genommen. Der Sender für die Mittelwelle war der Ersatz des 1926 für die Deutsche Stunde in Bayern installierten Senders Stadelheim diente.
  • 1933

  • Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar wird in Deutschland die 1925 gegründete Reichs-Rundfunk-Gesellschaft[43] (RRG) gestärkt und die bis dahin selbstständigen Rundfunkgesellschaften aufgelöst. Der Rundfunk wird das wichtigste Propagandainstrument der Nazis, kontrolliert und geleitet vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter der Leitung von Joseph Goebbels.
  • Der neu ernannte Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda traf am 25.3.1933 die Intendanten und Direktoren der Rundfunkgesellschaften und erläuterte in einer programmatischen Rede seine Vorstellungen von der künftigen Rolle des Rundfunks im NS-Staat. Er forderte die Gleichschaltung der Rundfunkmitarbeiter und rechtfertigte sie durch die besondere Wirksamkeit dieses Mediums für die Propaganda: »Ich halte den Rundfunk für das aller modernste und für das aller wichtigste Massenbeeinflussungsinstrument, das es überhaupt gibt.« Auf den Internetseiten des Deutschen Rundfunk Archivs (DRA)[77] findet man einen Veranstaltungsmitschnitt vom 25.3.1933 (keine Rundfunksendung).
  • Am 1. April 1933 übernahmen die Nationalsozialisten die Senderstruktur. Sie änderten den Namen des Weltfunksenders in „Deutscher Kurzwellensender“ (ab 1943 Die Deutschen Überseesender) um, und das Reichspropagandaministerium unter Joseph Goebbels nutzte die Kurzwelle zur Auslandspropaganda[78].
  • Am 18. August wir auf der 10. Großen Deutschen Funk-Ausstellung in Berlin (18. August - 27. August) der Volksempfänger VE301[79] vorgestellt, der mit dem Slogan „Ganz Deutschland hört den Führer mit dem Volksempfänger“ vermarktetet wurde. Die Typenbezeichnung leitete sich vom Datum der nationalsozialistischen Machtergreifung ab (301 = 30. Januar [1933]). Das erste Modell des VE301[80] wurde von Otto Griessing[81] bei der Berliner Firma Dr. G. Seibt[82] entwickelt. Alle großen deutschen Radiohersteller wurden verpflichtet, den Volksempfänger nach einheitlichen Vorgaben zu produzieren. Das Gerät wird zum wichtigsten Instrument der NS-Propaganda. Noch während der Messe können 100.000 Stück verkauft werden. Den Volksempfänger gab es von verschiedenen Hersteller.
  • Am 30. September 1933 berichtet der gleichgeschaltete Hörfunk ausführlich über das Oranienburger Lager in einer Tonaufnahme, die vermutlich allerdings nur über Kurzwelle für das Ausland und die Auslandsdeutschen ausgestrahlt wurde. Es ist die einzige erhaltene NS-Rundfunkberichterstattung über ein KZ-Lager.
  • 10. November fand der erste offiziell angeordnete Gemeinschaftsempfang des deutschen Volkes statt. Es wurde eine Rede Adolf Hitlers aus den Siemens-Werken in Berlin übertragen
  • 1934

  • Die folgende Abbildung zeigt eine Rundfunkgenehmigung zum Radiohören aus dem Jahr 1934. Michael Osieka fand diese Rundfunkerlaubnis im Nachlass seiner Großeltern. Er überließ es explizit den Wikimedia Commons[83].
    800px-Rundfunkgenehmigung Köln 1934.jpg
  • Am 20. März 1934 wurde die WERAG[54] aufgelöst und in „Reichssender Köln“ umbenannt. Er wurde Teil des späteren Großdeutschen Rundfunks. In der Nacht vom 28. zum 29. Juni 1943 fiel der ehemalige „Reichssender Köln“ einem Luftangriff der Royal Air Force zum Opfer und wurde aufgelöst[54].
  • Am 24. November wird vom Reichssender Köln wird erstmals die Unterhaltungssendung "Der frohe Samstagnachmittag" mit den „drei frohen Gesellen“ (Hans Salcher, Rudi Rauher und Karl Wilhelmi) ausgestrahlt. Bis zum 31. Dezember 1939 wurden fast ununterbrochen beinahe 150 Folgen ausgestrahlt, entwickelte sich mit ihren Musikdarbietungen deutscher Tanzorchester und Sketchen zu einer der beliebtesten Radioserien jener Zeit. Deshalb wurde sie seit Mai 1935 reichsweit übertragen.
  • 1935

  • Am 30. April startet die erste Fernsehübertragung vom Tempelhofer Feld in Berlin.
  • Auf der 12. Großen Deutschen Funk-Ausstellung in Berlin (16.08 - 25.08.1935) wird das erste industriell gefertigte Tonbandgerät, das Magnetophon K 1[84][85] vorgestellt. Während des Brandes einer Ausstellungshalle wurden alle 5 (oder 4) Prototypen zerstört. In der Fabrik waren jedoch noch genügend Einzelteile vorhanden, um ein weiteres Exemplar anfertigen zu können.
  • 1936

  • In diesem Jahr kam anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin ein transportables, mit Batterien bestücktes Koffergerät für den Empfang im Freien auf den Markt: der Deutsche Olympiakoffer[86].
  • Am 1. Januar werden alle Werbesendungen im gesamten deutschen Rundfunk eingestellt und von den Nationalsozialisten verboten.
  • Die Olympischen Spiele in Berlin zählen zu den größten Propagandaerfolgen des NS-Regimes. Mit großem technischem und personellem Aufwand wurde das Ereignis über den Rundfunk in 40 Länder übertragen. Auf den Internetseiten des Deutschen Rundfunk Archivs[58] findet man unter dem Unterpunkt Olympische Spiele 1936 einen Sportbericht vom 5. August 1936[77].
  • 1937

  • Das Unglück der Hindenburg bei der Landung in Lakehurst, New Jersey am 6. Mai 1937 ist mittels der berühmt gewordenen Reportage von Herbert Morrison[87] live im Radio mitzuverfolgen. Auf der verlinkten Wikipedia-Seite zu Herbert Morrison kann man sich einen Mitschnitt dieser Sendung anhören.
  • Die Jahre 1938 - 1944

    1938

  • Die von Orson Welles[88] inszenierte Hörspielfassung des utopischen Romans Krieg der Welten[89] des Briten H. G. Wells wird am 30. Oktober gesendet und löst in den USA eine Massenpanik aus. Das Hörspiel führte Zeitungsberichten zufolge zu heftigen Irritationen bei der Bevölkerung von New York und New Jersey. Hier hielten viele das Hörspiel für eine authentische Reportage und glaubten an einen tatsächlichen Angriff Außerirdischer. Der Grund dafür war, dass Welles eine neue Art der Einspielung benutzte: Er nahm das Hörspiel am Tag vorher auf und ließ es dann mit Musik unterlegen. Dadurch wirkten die Aufnahmen wie das normale Radioprogramm, in dem der Moderator ab und zu unterbricht, um die neusten Nachrichten zur Invasion zu verbreiten. Die Berichterstattung über diese Vorfälle machte die Sendung weltberühmt.
  • 1939

  • Für den deutschen Reichsrundfunk wird zum 1. Januar die neue Bezeichnung Großdeutscher Rundfunk eingeführt.
  • Die gesetzliche Grundlage für die Einführung des Drahtfunks[90] (Kabelhörfunk) wird am 19. März gelegt. In den folgenden Jahren wird die neue Technik in Berlin, Düsseldorf und Hamburg angeboten.
  • Neugliederung des österreichischen Rundfunkwesens am 21. Juni: Die Sender Salzburg und Innsbruck werden an den Reichssender München angeschlossen, der Sender Dornbirn an den Reichssender Stuttgart.
  • Die Sendeanlagen der österreichischen Radio Verkehrs AG (RAVAG) werden am 1. April von der Deutschen Reichspost übernommen.
  • Am 1. September, dem Tag des Beginns des Überfalls auf Polen, tritt in Deutschland die Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen[91] in Kraft. Sie stellt das Verbreiten der Nachrichten von abgehörten Feindsendern wie auch das bloße Abhören ausländischer Rundfunksender rechtlich unter Strafe (Rundfunkverbrechen).
    RGBl I 1939 S. 1683.gif Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen. Reichsgesetzblatt (RGBl.) I 1939, S. 1683
    Denke-daran.jpg Warnhinweis .
  • Die erste Ausgabe des Wunschkonzert für die Wehrmacht, das sich an Wehrmachtssoldaten und deren Angehörige wendet, wird am 1. Oktober zum ersten Mal von allen Reichssendern ausgestrahlt.
  • 1940

  • Start des Einheitsprogrammes aller deutschen Reichssender am 9. Juni.
  • Der Deutschlandsender gestaltet am 24. Dezember zum ersten Mal eine Weihnachtsringsendung[92].
  • 1941

  • 26. April – Kurze Zeit nach dem deutschen Einmarsch und der Zerschlagung des Königreich Jugoslawien, am 26. April strahlt der Soldatensender Belgrad[93] erstmals das Lied Lili Marleen[94] in der von Lale Andersen 1939 eingespielten Version aus, das in der Folge zu einem Fronten übergreifenden „Kriegshit“ wird und noch heute als „typisches“ Soldatenlied gilt.
  • Mit dem Kriegsbeginn 1939 nahm die leichte Unterhaltung einen immer größeren Stellenwert im Rundfunkprogramm ein. Auf den Internetseiten des Deutschen Rundfunk Archivs (DRA)[58] findet man unter dem Unterpunkt Unterhaltungssendungen die Ansage und Inhaltsangabe zur 25. Sendung »Blickfeuer Heimat« vom 11. Mai 1941. Die Sendung wurde vom Deutschen Kurzwellensender für die Übertragung nach Übersee produziert. Der deutschen Ansage folgte das Gleiche auf Spanisch und Englisch[77].
  • 1942

  • Am 1. Januar werden alle Radiosender in den Niederlanden unter die Kontrolle der deutschen Besatzungsmacht gestellt.
  • 1943

  • Die Berichterstattung über das Kriegsgeschehen nahm während des Zweiten Weltkriegs einen breiten Anteil im Rundfunkprogramm ein. Neben aktuellen Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht kamen weitere Nachrichten des Rundfunks mit und ohne militärische Bezüge hinzu. Auf den Internetseiten des Deutschen Rundfunk Archiv (DRA)[58] findet man unter dem Unterpunkt Nachrichten vom Krieg ein Beispiel vom 6.2.1943[77].
  • Am 18. Februar hält Reichspropagandaminister Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast vor ausgewählten Publikum aus NS-Parteifunktionären und anderen regimetreuen Personen die Sportpalastrede, bei der er zum Totalen Krieg[95] aufruft. Die Rede gilt nach der verlorenen Schlacht von Stalingrad als einer der (propagandistischen) Wendepunkte des Krieges.
  • Der Soldatensender Calais[96] geht am 24. Oktober in Betrieb.
  • Die vierten und letzte Weihnachtsringsendung wird am 24. Dezember vom Deutschlandsender ausgestrahlt.
  • 1944

    Die ersten Jahre nach dem 2. Weltkrieg

    Der Rundfunk unter der Kontrolle der Besatzungsmächte

    1945

  • Schon einen Tag nach der Kapitulation Hamburgs vor der britischen Armee, am 4. Mai startet unter Kontrolle der britischen Besatzungsmacht Radio Hamburg. Aus Radio Hamburg wird dann am 22. September 1945 der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR)[97]. Der NWDR steht unter der Organisation von Hugh Greene und wird die gemeinsame Rundfunkanstalt für die gesamte Britische Besatzungszone.
  • Am 12. Mai startet Radio München[98], der unter Kontrolle der US-amerikanischen Besatzungsmacht steht.
  • Am 13. Mai startet Radio Berlin, dem späteren Berliner Rundfunk[99], der unter der Kontrolle der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) steht.
  • Am 3. Juni startet Radio Stuttgart[100], der unter Kontrolle der US-amerikanischen Besatzungsmacht steht.
  • Der amerikanische Soldatensender AFN Berlin[101] geht am 4. August auf Sendung. AFN Berlin beendet seinen Sendebetrieb (sowohl auf UKW, als auch auf Mittelwelle) am 15. Juli 1994[102].
  • Das vermutlich erste Hörspiel, das nach dem Kriege produziert wurde, Carl Zuckmayers Der Hauptmann von Köpenick wird am 3. September vom NWDR(Hamburg)[97] gesendet. Das genaue Datum ist aber nicht gesichert. So wird zum einen der 1. September[103] zum anderen der 19. September[104] angegeben.
  • Radiogeräte waren nur auf Bezugsschein zu erhalten, wobei die Alliierten die Versorgung von Privatleuten mit Radiogeräten streng bewirtschafteten. Daher beschloss Max Grundig im Dezember 1945 einen Radiobausatz, den Heinzelmann[105][106] zu entwickeln. Der Bausatz war als Spielzeug deklariert, damit gelang es Grundig das alliierte Verbot zur Herstellung von Rundfunkgeräten zu unterlaufen. Die Produktion begann im Oktober 1946 und die Auslieferung ab Januar 1947. Im Jahr 1995[107] brachte Grundig einen Nachbau auf den Markt.
  • 1946

  • Der DIAS (Drahtfunk im amerikanischen Sektor) geht am 7. Februar in Berlin auf Sendung.
  • Am 13. Februar geht zum ersten Mal das United Nations Radio auf Sendung. zur Erinnerung an diesen Tag findet seit 2012 jedes Jahr am 13. Februar der Welttag des Radios[108] (englisch World Radio Day; kurz: Weltradiotag) statt.
  • In Saarbrücken startet am 17. März Radio Saarbrücken unter Kontrolle der Französischen Besatzungsmacht. 1952 wurde der Sender Radio Saarbrücken in eine „SR GmbH“ umgewandelt. Mit dem Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik Deutschland am 1. Januar 1957 hörte die Saarländischer Rundfunk GmbH auf zu existieren, und die öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalt für das Saarland mit Namen Saarländischer Rundfunk[109] wurde in die ARD[110] aufgenommen.
  • Am 31. März 1946 ging der Südwestfunk[111] für die gesamte französische Besatzungszone, ausgenommen der Sonderzone Saarland, in Baden-Baden auf Sendung.
  • Nachdem der DIAS am 5. September zum ersten Mal über einen Mittelwellensender sendete, wird der Sender in Rundfunk im amerikanischen Sektor kurz RIAS[112] umbenannt. Der Sender stammte aus Beständen des ehemaligen Soldatensenders Belgrad. Die Sendungen des RIAS wurden gleichermaßen in West- wie auch Ost-Berlin geschätzt. Besonders das unverwechselbare Pausenzeichen mit dem Dreiklang und den Worten "Hier ist RIAS Berlin. Eine freie Stimme der freien Welt"[113][114] wird zum akustischen Symbol der späteren "Mauerstadt" Berlin. Nach der deutschen Wiedervereinigung beendete der RIAS war am 31. Dezember 1993 um 23:55 Uhr seinen Sendebetrieb. Der Betrieb des rund 65 Jahre zuvor vom RIAS aufgebauten Mittelwellensenderstandortes in Berlin-Britz[115], von dem nach dem Ende des RIAS das Programm des Deutschlandradios verbreitet wurde, stellte am 4. September 2013 seinen Betrieb endgültig ein.
  • 1947

  • Nach britischem Vorbild beginnt der NWDR[97] am 2. November mit der Ausstrahlung eines Nachtprogramms mit anspruchsvollen Sendungen.
  • Der Rundfunk wird unabhängig

    1948

  • Zum 1. Januar 1948 wurde der NWDR[97] in deutsche Hände übergeben[116] und in eine Anstalt des öffentlichen Rechts für die Länder Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen umgewandelt. Zum Funkhaus Hamburg gehörten die Studios in Oldenburg und Flensburg, sowie als Nebenstelle das Funkhaus Hannover. Dem NWDR-Funkhaus Köln (1952 eröffnet) unter der Leitung von Hanns Hartmann waren die Studios in Dortmund, Düsseldorf und Bonn angegliedert. Das Funkhaus bzw. Studio in Berlin , aus dem Ende 1953 der SFB[117] hervorging, war dem Generaldirektor in Hamburg direkt unterstellt. Der NWDR bestand bis zum Jahreswechsel 1955/56, als die beiden selbständigen Rundfunkanstalten NDR[118] und WDR[119]gegründet wurden.
  • Am 30. Oktober 1948 wurde der Südwestfunk[111] als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Mainz konstituiert und damit zur Landesrundfunkanstalt für Rheinland-Pfalz und die südlichen, französisch besetzten Länder Baden und Württemberg-Hohenzollern.
  • 1949

  • In diesem Jahr kommt es zu einschneidenden medienpolitischen Veränderungen der Rundfunk- und Fernsehlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Im Laufe des Jahres werden eine Reihe von Rundfunk- und Sendeanlagen von den drei westlichen Besatzungsmächten an deutsche Stellen übergeben:
    • Am 25. Januar wird Radio München von den Amerikanern in deutsche Hände übergeben und als Bayerischer Rundfunk[34] eine Anstalt des öffentlichen Rechts für den Freistaat Bayern lizenziert.
    • Am 28. Januar wird Radio Frankfurt[120] von den Amerikanern in deutsche Hände übergeben und als Hessischer Rundfunk[24] eine Anstalt des öffentlichen Rechts.
    • Am 5. April[121] wird Radio Bremen[122] von den Amerikanern in deutsche Hände übergeben und als Radio Bremen eine Anstalt des öffentlichen Rechts.
    • Am 22. Juli Radio Stuttgart von den Amerikanern in deutsche Hände übergeben und als Süddeutscher Rundfunk (SDR)[100] für das Land Württemberg-Baden eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Zum 1. Oktober 1998 gingen der Süddeutsche Rundfunk (SDR)[100] und der Südwestfunk (SWF)[111] im neuen Südwestrundfunk (SWR)[36] auf.

    Die Jahre 1950 - 1969

    Die Jahre 1950 - 1959

    1950

  • In Torquay, einem Badeort an der Südküste Englands, wird am 12. Februar die Europäische Rundfunkunion[123] (EBU) ins Leben gerufen. Zu den 26 Gründungsmitgliedern zählen unter anderen die BBC, das Schweizer Fernsehen, Sveriges Television und Radio Vatikan. Deutschland tritt 1953 mit der ARD[110], Österreich ebenfalls 1953 mit dem ORF bei.
  • Am 15. März tritt derer Kopenhagener Wellenplan[124] tritt in Kraft.
  • 5. Juni – Die Landesrundfunkanstalten Bayerischer Rundfunk[34], Hessischer Rundfunk[24], Radio Bremen[122], Süddeutscher Rundfunk[100], Südwestfunk[111] und Nordwestdeutscher Rundfunk[97] schließen sich am 5. Juni zur Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD)[110] zusammen.
  • Der Südwestfunk[111] nimmt am 1. Juli sein erstes Regionalstudio in Tübingen in Betrieb.
  • Der Süddeutsche Rundfunk[100] bietet ab dem 21. Juli ein zweites Hörfunkprogramm an.
  • m Jahr 1950 starten in Deutschland die ersten Fernsehversuche seit dem Zweiten Weltkrieg. Als erste Anstalt sendet der NWDR[97] am 12. Juli ein Testbild, in der DDR folgt der DFF am 25. November.
  • 1951

  • Der RIAS[112] startet im Februar die Krimireihe Es geschah in Berlin.
  • Der NWDR[97] strahlt am 19. April erstmals das Hörspiel Träume von Günter Eich aus. Das unter der Regie von Fritz Schröder-Jahn entstandene Werk löst aufgrund des umstrittenen Inhalts beim Publikum einen Skandal aus.
  • Der Fernseh-Werkssender der Firma Grundig in Fürth nimmt am 27. September den regelmäßigen Sendebetrieb auf.
  • Nach dem Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Kirche St. Peter in München verwendet der Bayerische Rundfunk (BR) ab dem 28. Oktober wieder das vollständige Pausenzeichen Solang der alte Peter.
  • Der NWDR[97] in Köln beginnt am 14. November mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Curzon[125] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Elisabeth Scherer und Kurt Lieck in den Hauptrollen. Die letzte Folge wurde am 27. Februar 1952 gesendet.
  • 1952

  • Die DDR entsteht nach sowjetischem Muster als Zentralstaat. Durch die Verwaltungsreform von 1952 fallen die bisherigen Länderstrukturen zum Opfer und damit auch die auf dem Gebiet der DDR existierenden auf die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg zurückgehenden Landesrundfunkanstalten. So werden die Sendeketten des Berliner Rundfunks und des Mitteldeutschen Rundfunks aufgelöst und im Rahmen des Rundfunk der DDR neu aufgestellt.
  • In diesem Jahr wird zum ersten Mal der Hörspielpreis der Kriegsblinden[126] für das Hörspiel Darfst du die Stunde rufen? von Erwin Wickert, Regie: Walter Knaus (SDR) vergeben.
  • Das Funkhaus Wallrafplatz, Hauptsitz des späteren WDR[119] wird am 21. Juni unweit des Doms in Köln eröffnet.
  • Am 5. September wird das Staatliche Komitee für Rundfunk[127] im sowjetischen Sektor Berlins gegründet. Damit wird die Kontrolle über die elektronischen Medien in der DDR direkt der SED unterstellt.
  • Durch den Erlass des ersten Rundfunkgesetzes des Saarlandes wurde die Saarländischen Rundfunk GmbH[109] am 24. Oktober gegründet.
  • Am 30. November startet die 1. Staffel, der vom NWDR Hamburg[97] unter der Regie von Hans Gertberg produzierten Hörspielserie Gestatten, mein Name ist Cox von Rolf Becker, mit Carl-Heinz Schroth in der Titelrolle.
  • Der NWDR[97] strahlt am 30. Dezember erstmals die Hörspielfassung von Heinrich Bölls Satire Nicht nur zur Weihnachtszeit aus.
  • 1953

  • Die Deutsche Welle[128], der Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland geht am 3. Mai mit einer Grußbotschaft von Bundespräsident Theodor Heuss unter dem Dach des Nordwestdeutschen Rundfunk auf Sendung.
  • Der NWDR[97] in Köln beginnt am 12. September mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Vandyke[129] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Annemarie Cordes und Kurt Lieck in den Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
  • Der Hessische Rundfunk[24] sendet am 25. Oktober die erste Folge der Hörspielreihe Prokurist a. D. Hesselbach, Büro für Lebensberatung von und mit Wolf Schmidt, unter der Regie von Otto Stadler aus. Sie ist die Fortsetzung der 47-teiligen Serie Familie Hesselbach, die in den Jahren 1949 bis 1953 gesendet wurde.
  • Am 12. November erfolgt die Gründung des Sender Freies Berlin[117]. Der Sender, der zum Verband der ARD[110] gehört, ist die erste Anstalt in Berlin, die unter keiner Oberhoheit der vier Besatzungsmächte steht.
  • 1954

  • Am 1. Januar beginnt der Hessische Rundfunk mit der Ausstrahlung von Werbesendungen.
  • Der Sender Freies Berlin[112] nimmt am 1. Juni seinen Betrieb auf.
  • Das als „Wunder von Bern“[130] bekannte Endspiel der Fußball-WM 1954 in der Schweiz im Berner Wankdorfstadion findet am 4. Juli vor 60.000 Zuschauern statt. Deutschland schlägt dabei den Favoriten Ungarn 2:3. Der NWDR-Radioreporter Herbert Zimmermann[131] kommentiert das Spiel in einer berühmt gewordenen Rundfunkreportage über.
  • Der NWDR[97] in Köln beginnt am 17. September mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Jonathan von Francis Durbridge mit René Deltgen, Annemarie Cordes und Kurt Lieck in den Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
  • Der NWDR[97] Hamburg sendet am 20. September erstmals das wohl berühmteste Hörspiel der Rundfunkgeschichte, Unter dem Milchwald[132] von Dylan Thomas. Die Übersetzung stammte von Erich Fried; die Regie führte Fritz Schröder-Jahn.
  • Der Hessische Rundfunk[24] sendet am 8. November die erste Folge der Hörspielreihe Hesselbach GmbH von und mit Wolf Schmidt, unter der Regie von Karlheinz Schilling aus. Sie ist die Fortsetzung der Serien Familie Hesselbach (1949–1953) und Prokurist a. D. Hesselbach, Büro für Lebensberatung (1953–1954).
  • 1955

  • Auf der Großen Deutsche Rundfunk-, Fernseh- und Phono-Ausstellung in Düsseldorf (26. August - 04. September) werden immer mehr Radiogeräte mit der Raumklang-Technik (3D) vorgestellt. Eines dieser Geräte ist das Grundig 4055 WF/3D[133].
  • 1956

  • Klaus Mehnert vom SDR[100] wird erster Hörfunkkorrespondent der ARD[110] in Moskau, wo er über den XX. Parteitag der KPdSU und der Einleitung der Entstalinisierung berichtet. Klaus Bölling, ebenso für den SDR tätig, übernimmt die Vertretung der ARD in Belgrad.
  • Am 1. Januar spaltet sich der bisherige Nordwestdeutscher Rundfunk(NWDR)[97] in die beiden Landesrundfunkanstalten
    • Norddeutscher Rundfunk(NDR)[118], zuständig für die Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit Sitz in Hamburg und
    • Westdeutscher Rundfunk(WDR)[119], zuständig für Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Köln.
    • Den Fernsehbetrieb des NWDR übernimmt der gemeinsame Nord- und Westdeutscher Rundfunkverband(NWRV)[134]. Dieser Verband existierte bis zum 31. März 1961 und hatte seinen Sitz in Hamburg.
  • Der WDR[119] in Köln beginnt am 13. Januar mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Madison[135] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Ursula Langrock und Kurt Lieck in den Hauptrollen und unter Regie von Eduard Hermann.
  • Im Februar nimmt der Rundfunk der DDR[136] am seinem Hauptsitz im Funkhaus Nalepastraße, in Berlin-Oberschöneweide, seinen Vollbetrieb auf.
  • Mit der Episode Das Taschentuch sendet der Hessische Rundfunk[24] am 19. Februar die 77. und letzte Folge der Hörspielreihe über Die Hesselbachs[137] von und mit Wolf Schmidt aus, die seit 1949 unter den Titeln Familie Hesselbach, Prokurist a. D. Hesselbach, Büro für Lebensberatung und Hesselbach GmbH in drei Staffeln ausgestrahlt wurden.
  • Am 17. August geht der von der DDR als Geheimsender geschaffene Deutsche Freiheitssender 904 am Abend erstmals auf Sendung. Seinen Betrieb stellte der Sender am 30. September 1971 ein.
  • 1957

  • Der erste Band, der von der ARD[110] herausgegebenen Rundfunktechnischen Mitteilungen, erscheint.
  • Nach der Renovierung des Gebäudes bezieht der 1953 gegründete Sender Freies Berlin[117] das Haus des Rundfunks in der Masurenallee.
  • Der WDR[119] in Köln beginnt am 4. Januar mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Gilbert[138] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Annemarie Cordes und Kurt Lieck in den Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
  • Der Rundfunk der DDR[136] beginnt am 3. April damit, Propagandasendungen jetzt auch in arabischer Sprache zu verbreiten. Der Grund sind Entwicklungen wie die Sueskrise, die Eisenhower-Doktrin, sowie der Algerienkrieg, die diesen Teil der Welt verstärkt in den ideologischen Ost-West-Gegensatz geraten lassen.
  • 1958

  • Aufgrund des Verstoßes gegen das Rundfunkmonopol, wird am 25. Januar der erste Privatsender Westdeutschlands, Telesaar[139], nach dem Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik amtlich geschlossen.
  • Am 6. April strahlt Radio Luxemburg die erste Hitparadensendung für deutschsprachige Hörer aus.
  • Der WDR[119] in Köln beginnt am 12. September mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Lawrence[140] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Annemarie Cordes und Kurt Lieck in den Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
  • Mit Mordfall Oberhausen startet am 14. März die erste deutsche (vom NDR[118] produzierte) Fernseh-Krimireihe Stahlnetz[141]. Die meisten Folgen dieser Krimireihe waren in den folgenden 10 Jahren zu Straßenfegern, mit einer Einschaltquote von bis zu 90 %.
  • 1959

  • Der ARD-Nachtexpress[142] geht auf Sendung und war das erste Nachtprogramm der ARD[110]. Zum 4. Oktober 2011 wurde die Sendung eingestellt und durch die ARD-Hitnacht[143] ersetzt.
  • Die ARD[110]-Tagesschau wird am 2. März erstmals von einem sichtbaren Sprecher, Karl-Heinz Köpcke, moderiert. Durch sein stets korrektes und seriöses Auftreten wird er für viele Zuseher in den folgenden Jahren zu dem Sprecher der Tagesschau.
  • Die bisherige Bavaria Film wird am 10. Juli als Bavaria Atelier GmbH neu gegründet. Neue Mehrheitseigner sind der SDR und der WDR.
  • In Wiesbaden hält Radio Luxemburg am 17. November zum ersten Mal das Deutsche Schlagerfestival ab.
  • Der DDR-Rundfunk organisiert am 20. Mai den Auslandssender Radio Berlin International[144] als eigenständige Hörfunkkette. Seine Programme sind in Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch und Arabisch zu hören.
  • Am 5. Juli startet die 3. Staffel, der vom NDR Hamburg unter der Regie von S. O. Wagner produzierten Hörspielserie Gestatten, mein Name ist Cox[145] von Rolf und Alexandra Becker, mit Erwin Linder in der Titelrolle.
  • Der WDR in Köln beginnt am 2. Oktober mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Spencer[146] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Annemarie Cordes und Kurt Lieckin den Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
  • Der BR in München beginnt am 26. November mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Conrad[147] von Francis Durbridge mit Karl John und Rosemarie Fendel in den Hauptrollen unter der Regie von Willy Purucker.
  • Die Jahre 1960 - 1969

    1960

  • Am 25.Juli erfolgt die Gründung der Deutschland-Fernsehen GmbH[148]. Hierdurch sollte durch das private Unternehmen Freies Fernsehen Gesellschaft (FFG)[149] ein zweites Programm unter Aufsicht der Bundesregierung entstehen. Am 1. August 1960 beantragte die FFG bei der Deutschen Bundespost die Zuteilung eines Fernsehsendernetzes, Bild- und Tonleitungen zum 1. Januar 1961. Am 28. Februar 1961 untersagt das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil dieses Vorhaben. Die Länder beschlossen daraufhin am 23. März 1961 ein gemeinsames zweites Programm und unterzeichneten am 6. Juni 1961 den zugehörigen Staatsvertrag über „eine gemeinnützige Anstalt des öffentlichen Rechts mit dem Namen: Zweites Deutsches Fernsehen[150]. Das Land Rheinland-Pfalz kaufte am 4. Dezember 1961 das Eschborner Studio für das zukünftige ZDF von der FFG.
  • Durch die Gründung der Bundesrundfunkanstalten Deutsche Welle[128] und Deutschlandfunk[151] am 26. Oktober, endet die Zuständigkeit der ARD[110] für diese Sender.
  • Am 1. Oktober nimmt der von der DDR als Geheimsender geschaffene Deutsche Soldatensender 935[152] seinen Betrieb auf, er sollte die Soldaten der Bundeswehr ideologisch beeinflussen. Seinen Betrieb stellte der Sender am 1. Juli 1972 ein.
  • 1961

  • Der WDR in Köln beginnt am 13. Januar mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Conrad[147] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Annemarie Cordes und Kurt Lieckin den Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
  • Am 28. Februar 1961 entscheidet das Bundesverfassungsgericht im 1. Rundfunk-Urteil[153] gegen den Plan Konrad Adenauers eines privaten, aber im Besitz des Bundes stehenden zweiten bundesweiten Fernsehsenders. Die Kulturhoheit liegt bei den Ländern und nicht beim Bund.
  • Auf den Frequenzen des späteren ZDF[150] geht am 1. Juni ARD 2[154] auf Sendung.
  • Die Länder unterzeichnen am 6. Juni einen Staatsvertrag für ein „gemeinnütziges“ zweites deutsches Fernsehprogramm, die Grundlage für das spätere ZDF[150].
  • Vom 25. August bis 3. September findet zum ersten Mal nach dem 2. Weltkrieg die 22. Deutsche Rundfunk, -Fernseh- und Phono-Ausstellung wieder in Berlin statt. Die Firma Loewe AG stellt den Optacord 500[155][156] vor, einen frühen Videorekorder für den Heimanwendermarkt. Das Gerät findet jedoch kaum Verbreitung.
  • Am 31. Dezember stellt der Deutsche Langwellensender[157], der Vorgänger des Deutschlandfunks[151], seinen Sendebetrieb ein.
  • 1962

  • In Frankfurt am Main beginnt das Deutsche Rundfunkarchiv[58] mit der Sammlung von Dokumenten zur Fernsehgeschichte.
  • Die Bundesrundfunkanstalt Deutsche Welle[128] tritt am 7. Juli der ARD[110] bei. Die Deutsche Welle (DW) ist der Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland und hat in Deutschland zwei Standorte, Bonn und Berlin, wobei Bonn als Sitz der Anstalt des öffentlichen Rechts fungiert. Die DW sendet in rund 30 Sprachen. Nachdem die Programme lange ausschließlich über Kurz- und Mittelwelle ausgestrahlt wurden, werden heute neben Kurzwellensendungen zusätzlich die Satellitenübertragung, einen Internet-Livestream und in manchen Ländern lokal das UKW-Band. Die Deutsche Welle arbeitet heute in drei Medien-Bereichen: Radio , Fernsehen (DW-TV) und Internet (www.dw.com)[158].
  • Der Deutschlandfunk[151] nimmt am 1. Januar seinen Betrieb auf.
  • Im Bayerischen Rundfunk (BR)[34] wird am 21. Februar die erste von 88 Folgen der von Ellis Kaut geschriebenen Kinderhörspielreihe Meister Eder und sein Pumuckl ausgestrahlt.
  • Der WDR[119] in Köln beginnt am 23. Februar mit der Ausstrahlung des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Margo[159] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Annemarie Cordes und Kurt Lieckin den Hauptrollen unter der Regie von Eduard Hermann.
  • In den USA startet am 10. Juli Telestar 1[160] von Cape Canaveral der erste zivile Satellit für interkontinentale Fernsehübertragungen mit einer Rakete des Typs Delta DM-19 in das Weltall.
  • Am 23. Juli erfolgt dann die erste Live-Fernsehschaltung zwischen Europa und den USA.
  • 1963

  • Auf der 23. Großen Deutsche Funk-Ausstellung in Berlin vom 30. August bis 08. September werden die folgenden Neuheiten präsentiert:
    • Braun stellt die Braun Station T1000[161] vor, ein hochwertiges Transistor-Kofferradio nach dem "Weltempfänger-Prinzip", dass mehrere Kurzwellenbereiche ermöglicht und somit weltweiten Radioempfang. Der T1000 verfügt über 8 Kurzwellenbereiche.

    • Philips stellt die Compact Cassette[162] vor. Im Lauf der 1970er-Jahre etabliert sich dieser neue Tonträger im privaten Bereich als preiswerte Alternative zu den schwerer handhabbaren Tonbändern, die im professionellen Bereich bis zur Einführung der digitalen Tontechnik Standard bleiben.
  • Am 22. November unterbrechen Radio- und Fernsehstationen weltweit ihr laufendes Programm wegen der Nachricht vom Attentat auf John F. Kennedy.
  • 1964

  • Am 29. April beschließt der Deutsche Bundestag die „Untersuchung der Wettbewerbsgleichheit von Presse, Funk/Fernsehen und Film“.
  • Am 29. Juni wird in Ost-Berlin der Jugendsender DT64[163] als „Sonderstudio Deutschlandtreffen 1964“ ins Leben gerufen. Am 1. Mai 1993 endete die Zeit von DT64 mit der Umbenennung in Sputnik[164]. Nachdem die Wort- und Bildmarke DT64 zunächst beim MDR lagen, gehören Sie seit dem 21. Oktober 2016 der Antenne MV GmbH & Co. KG.
  • Am 1. November starten die gemeinsamen ARD[110]-Hörfunkprogramme für ausländische Bürger[165].
  • 1965

  • Am 6. April wird der erste kommerzielle Nachrichtensatellit Intelsat I[166], auch Early Bird genannt , wird in die Umlaufbahn gebracht. Über ihn können Fernsehereignisse interkontinental live ausgestrahlt werden. Der Satellit bleibt bis 1969 im Einsatz. Early Bird konnte 240 Telefongespräche oder eine Fernsehsendung übertragen.
  • Auf der Deutschen Funk-Ausstellung in Stuttgart (27. August - 05. September) stellt Telefunken mit dem Steuergerät Opus Studio 2650[167] ein neues Hybrid Gerät vor. Im HF-Bereich verfügte das Gerät über Röhren, während im NF-Teil Transistoren zum Einsatz kamen.
    Telefunken Opus-2650 Andreas-Sattler 2019 1.jpg
  • 1966

  • Am 3. Januar starten ARD[110] und ZDF[150] mit der Ausstrahlung ihres gemeinsamen Vormittagsprogramms[168], dass als konkurrierendes Angebot auf Zuschauer in Ostdeutschland zielte und das ZDF zu dieser Zeit in der DDR nicht allgemein empfangbar war.
  • In Hamburg wird am 25. Januar zum ersten Mal der Fernsehpreis Goldene Kamera[169] verliehen.
  • Der WDR[119] in Köln beginnt am 25. Februar mit der Ausstrahlung des 6-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Genf[170] von Francis Durbridge mit René Deltgen, Irmgard Först und Paul Klingerin den Hauptrollen unter der von Regie Otto Düben.
  • Im Deutschen Fernsehen[110] ist am 17. September die erste Folge der Science-Fiction-Serie Raumpatrouille[171] zu sehen. Es ist die erste und bekannteste deutsche Science-Fiction-Fernsehserie. Bei der Erstausstrahlung in der ARD wurden Einschaltquoten von bis zu 56 % erreicht. Die 7. und letzte Episode wurde am 10. Dezember 1966 ausgestrahlt.
  • 1967

  • Im Deutschen Fernsehen ist am 7. Juni die letzte Folge der Fernsehserie um die hessische Familie Hesselbach unter dem Titel Herr Hesselbach und der Ball zu sehen.
  • Anlässlich der 25. Großen Deutschen Funkausstellung erfolgt am 25. August der offizielle Startschuss für das Farbfernsehen in der Bundesrepublik Deutschland. Weitere Neuheiten:
    • Es werden die ersten Farbfernsehgeräte vorgestellt, die allerdings einen hohen Stromverbrauch hatten und sehr Fehleranfällig waren.
    • Mit dem M300[172] stellt Telefunken ein kompaktes und mobiles Tonbandgerät vor.
  • 1968

  • Der WDR in Köln beginnt am 16. Februar mit der Ausstrahlung der letzte Produktion der Paul-Temple-Reihe[173] des 8-teiligen Hörspiels Paul Temple und der Fall Alex[174] von Francis Durbridge mit Paul Klinger, Margot Leonard und Kurt Lieckin den Hauptrollen unter der Regie von Otto Düben.
  • Am 21. August, mit dem Beginn der Invasion nimmt der von der DDR errichtete Geheimsender Radio Vltava[175] (deutsch: Radio Moldau) seinen Betrieb auf. Ziele sind die Desorientierung der tschechoslowakischen Bevölkerung und die Diskreditierung der Reformer des Prager Frühlings. Massive Proteste seitens der Tschechoslowakei führten schließlich am 13. Februar 1969 zur Abschaltung von Radio Vltava und zu dessen Umwandlung in ein offizielles Auslandsprogramm von Radio Berlin International[144].
  • 1969

  • Für einen Skandal sorgt am 24. Januar die Ausstrahlung des Hörspiels Staatsbegräbnis[176] des Autors Ludwig Harig. Das Hörspiels war unter der Regie von Johann M. Kamps gemeinsam vom SR[109] und dem WDR[119] produziert worden. In der Persiflage wird ausschließlich Originaltonmaterial der Trauerreden anlässlich des Staatsbegräbnisses für Konrad Adenauer verwendet und gegeneinander verschnitten. Den Verantwortlichen wird darauf hin ein respektloser Umgang mit einem zwei Jahre zurückliegenden ernsten Thema vorgeworfen.
  • In Ost-Berlin wird am 3. Oktober der 368 Meter hohe Berliner Fernsehturm[177] von Walter Ulbricht offiziell seiner Bestimmung übergeben. Bei der Fertigstellung war er der zweithöchste Fernsehturm der Welt. Das Phänomen, dass bei der direkten Sonneneinstrahlung auf der Turmkugel ein sphärisches Lichtkreuz als Reflexion entsteht, wird seit 1973 auch als Rache des Papstes[178] bezeichnet. Die folgende Abbildung zeigt eine unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0. lizenzierten Aufnahme dieses Lichtkreuzes. Die Aufnahme stammt von © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
    Berliner Fernsehturm Kugel cropped-Raimond Spekking.jpg
    Die folgende Abbildung ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert. Die Aufnahme stammt von Christian Wolf (www.c-w-design.de)
    Weltzeituhr mit Fernsehturm - Alexanderplatz-von Christian Wolf-(www.c-w-design.de).jpg
  • Die Jahre 1970 - 1999

    Die Jahre 1970 - 1979

    1970

  • Am 1. Januar startet der SWR[111] den Sender SWF1 die Jugend- und Musikreihe Pop Shop, die auch als "Teenager-Magazin“ bezeichnet wurde.
  • In der ARD[110] wird am 29. November die erste Folge der Krimireihe Tatort[179] gesendet. In dieser vom NDR produzierten Folge Taxi nach Leipzig spielt Walter Richter den Hauptkommissar Paul Trimmel. Die Krimireihe Tatort gehört zu den zuschauerstärksten Fernsehserien und -reihen in Deutschland überhaupt. Es wurden bisher über 1100 Folgen gesendet. Das Pendant zum Tatort in der DDR war der Polizeiruf 110[180], der sich heute mit dem Tatort den Sendeplatz teilt.
  • 1971

  • Am 1. Januar tritt in den USA das Verbot von Werbung für Tabakwaren in Rundfunk und Fernsehen in Kraft.
  • Am 30. September der Deutsche Freiheitssender 904, ein Propagandainstrument der DDR-Staats- und Parteiführung, stellt seinen Betrieb ein.
  • 1972

  • Der WDR[119] sendet am 4. April die erste Folge der Reihe Zeitzeichen, die historische Ereignisse behandelt. Thema der ersten Folge ist unter anderen die Leningrader Blockade 1942.
  • Der HR[24] startet am 23. April den neuen Sender hr3[181] unter dem Slogan: „hr3 − die Servicewelle aus Frankfurt“.
  • In Frankfurt nimmt die Deutsche Bundespost am 27. Juni den Tonstern Frankfurt in Betrieb. Während in der heutigen Zeit Satelliten- und Glasfaserkabel-Verbindungen zu Richtfunkübertragung genutzt werden, hatte der Tonstern Frankfurt eine wichtige Bedeutung als zentraler Punkt für den Richtfunkbetrieb, sowie als Knoten für Empfang und Verteilung der Tonsignale der ARD[110]-Rundfunkanstalten[182].
  • Am 1. Juli stellt der Deutsche Soldatensender 935 (DSS)[152] der DDR seinen Betrieb ein.
  • 1973

  • Motorola stellt in den USA den ersten Prototypen eines Mobiltelefons her.
  • Die Deutsche Bundespost gibt am 23. August eine Briefmarke mit dem Bild von Hans Bredow[21] zur Erinnerung an den 50. Jahrestags der Funk-Stunde Berlin[32] heraus.
  • Am 31. Dezember führen NDR und WDR eine Programmreform durch. Die sechs betroffenen Hörfunksender werden nach Kriterien wie „aktuelle Information“, „Unterhaltung“ und Musikstil eingeteilt.
  • 1974

  • Am 1. Januar strukturiert der Bayrische Rundfunk (BR)ref name="BR" /> seine Hörfunkprogramme neu.
    • Bayern 1[183]: Der Sender richtet sich an eine Hörerschaft mittleren Alters und bietet auch neuere Popmusik sowie Informationen und umfassende, regionale Berichterstattung.
    • Bayern 2[184]: Vorrangig strahlte Bayern 2 zunächst klassische Musik, sogenannte E-Musik aus. Heute bietet Bayern 2 aktuelle Berichterstattung (Politik, Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft), Reportagen aus Bayern und aus aller Welt, Hörspiele und Features, außerdem Kabarett sowie verbraucherorientierte Sendungen.
    • Bayern 3[185]: Bayern 3 startete als bundesweit erste Service-Welle. Das Programm beinhaltete stündliche Nachrichten, Verkehrsfunk und aktuelle Informationen, wie zum Beispiel Segelflugwetter, Lawinenlage und Wasserstandsmeldungen. Heute ist bei Bayern 3 die Kernzielgruppe des Senders Hörer insbesondere im Alter zwischen 14 und 49 Jahren und ist die Popwelle des Bayerischen Rundfunks (BR).

    1975

  • Der SWF[111] baut am 1. Januar SWF3[186] zur Popwelle um.
  • Am 10. April eröffnen ARD[110] und ZDF[150] Korrespondentenbüros in Ost-Berlin.
  • Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin (29. August - 7. September) stellt ITT Schaub-Lorenz das für die damalige Zeit typische Kofferradio Touring professional 107[187] vor.
    ITT Schaub-Lorenz Touring-professional-107 Nina-Thomas-Schnitzenbaumer 2019 1.jpg
  • 1976

  • Zum 1. Januar übernimmt die GEZ[188] in Deutschland die Gebühren- und Teilnehmerverwaltung der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, für die zuvor die Deutsche Bundespost zuständig war. Die GEZ bestand bis zum 31. Dezember 2012. Aus ihr ging zum 1. Januar 2013 der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice[188] hervor. An diesem Tag wurde auch die Rundfunkgebühr durch einen pauschalen Wohnungsbeitrag zu ersetzt, der weder von den tatsächlich vorhandenen Empfangsgeräten noch der Zahl der Bewohner abhängt.
  • 1977

  • Am 15. Februar eröffnet die ARD[110] ein Korrespondentenbüro in Peking.
  • 1978

  • Das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 14. Februar, dass Werbung für politische Parteien in den elektronischen Medien zwar die Verfassung verletzen, nicht aber das Strafrecht tangieren dürfe.
  • Die letzte Folge der von Ernst Reuter begründeten wöchentlichen Rundfunksendung Wo uns der Schuh drückt[189] wird vom RIAS[112] am 6. Mai gesendet.
  • Der Genfer Wellenplan[190], ein internationales Übereinkommen zur Regelung von Mittel- und Langwellenfrequenzen tritt am 23. November in Kraft.
  • 1979

  • Der Deutschlandfunk[151] nimmt am 18. Februar seinen Betrieb aus dem neu errichteten Funkhaus in Köln-Bayenthal auf.
  • Der ARD[110]-Korrespondent Eberhard Piltz vom BR[34] wird am 9. September wegen angeblich falscher und unfairer Berichterstattung aus dem Iran ausgewiesen.
  • Die Jahre 1980 - 1989

    1980

  • Der Saarländische Rundfunk[109] startet am 7. Januar unter dem Namen Saarlandwelle[191] sein drittes Hörfunkprogramm.
  • Der Bayrische Rundfunk[34] startet am 4. Oktober Bayern 4 Klassik[192], einem Hörfunkspartensender ausschließlich mit klassischer Musik. Zur damaligen Zeit war es erste reine Klassik-Sender in Deutschland. Seit dem 1. Oktober 2009 sind sämtliche Klassik-Angebote des Bayerischen Rundfunks unter der neu geschaffenen Dachmarke BR-Klassik als eigenständiges BR-KLASSIK Label zusammengefasst. Das Hörfunkprogramm wird täglich zwischen 6 und 24 Uhr präsentiert. In der übrigen Zeit wird das ARD[110]-Nachtkonzert[193] ausgestrahlt, dass seit dem 4. Juli 2011 ausschließlich von BR-Klassik produziert wird.

    1981

  • Seit dem 2. Januar 1981 wird das gemeinsame Vormittagsprogramm[168] von ARD[110] und ZDF[150] bundesweit ausgestrahlt. Für die ARD produziert der WDR das ARD-Morgenmagazin[194] in Köln, während das ZDF sein ZDF-Morgenmagazin[195] aus dem Hauptstadtstudio in Berlin sendet.
  • Das Bundesverfassungsgericht verkündet am 16. Juni das 3. Rundfunk-Urteil[196]. Es legt die Grundlagen zur dualen Rundfunkordnung aus öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk in Deutschland. In der Folge wurden auch von den anderen Bundesländern Gesetze zur Veranstaltung privaten Rundfunks (Landesmediengesetze) geschaffen. Der erste private Rundfunksender startete seinen Sendebetrieb am 1. Januar 1984.
  • 1982

  • In diesem Jahr erscheinen die ersten CD-Spieler. Die weltweit erste industriell gepresste CD-Veröffentlichung ist das letzte Studioalbum von ABBA (The Visitors)[197].
  • Auch der meistverkaufte Heimcomputer weltweit[198] kommt in den Handel, der C64[199] von Commodore.
  • 1984

  • Als Geburtsdatum des privaten Rundfunks in Deutschland gilt der 1. Januar 1984[200]. An diesem Tag strahlte die in Ludwigshafen angesiedelte Anstalt für Kabelkommunikation (AKK) erstmals Rundfunkprogramme aus, die unter Beteiligung privatwirtschaftlich organisierter Programmanbieter zustande kamen. In der DDR dagegen bleibt bis zum Fall der Mauer der staatliche Rundfunk weiterhin der einzige Anbieter von Hörfunkprogrammen.
  • Der WDR[119] startet am 1. Januar den Sender WDR 4[201]. Zielgruppe des zunächst werbefreien Senders, der sich vor allem der Schlagermusik widmet, sind Personen über 45-50 Jahren. 2011 erfolgte die erste Änderung am Programm. Seitdem wurden nur noch zu 50 % Schlager und zu 50 % englische Oldies von den 1960er bis zu den 1980er Jahren gespielt. Im Frühjahr 2014 kam es zu einer weiteren Änderung. Seitdem werden zu 60 bis 70 % Oldies aus obigem Zeitraum gespielt, gelegentlich auch 90er oder moderne Hits und zu 30 bis 40 % Pophits. Der Anteil internationaler Titel liegt inzwischen bei 85 %. Zum September 2014 ist das Programm erneut umformatiert worden; die Oldies von WDR 2 wurden zu WDR 4 "versetzt". Daher liegt der Schwerpunkt jetzt auf den Hits der 1960er, 1970er und 1980er Jahre. Der deutsche Schlager findet bei WDR 4 nicht mehr statt.
  • Der erste deutsche empfangbare Privatfernsehsender die Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk (PKS) (heute SAT1[202]) startet seinen Betrieb im Rahmen des Ludwigshafener Kabelpilotprojekts.
  • Nur einen Tag später, am 2. Januar, startete der damals aus Luxemburg sendende RTL plus[203] sein deutschsprachiges Programm. Anders als PKS/Sat.1 konnte RTL plus von Beginn an über Hausantenne empfangen werden – wenn auch nur von einem kleinen Zuschauerkreis von etwa 200.000 Haushalten, die den vom Sender Düdelingen aus Düdelingen in Luxemburg sendenden VHF-Kanal 7 empfangen konnten.

    1985

  • Der BR[34] strahlt die erste Folge des Computermagazins Bit, byte, gebissen[204] aus. Es handelt sich um das erste Computermagazin im deutschsprachigen Hörfunk. 1994 wurde Bit, byte, gebissen in Fatal Digital umbenannt. Ende Dezember 1999 stellte der BR die Sendereihe ein.
  • 1986

  • Am 30. April gehen 4 unterschiedliche Radiosender in Rheinland-Pfalz gehen auf Sendung: PRO Radio 4, Radio85, RPR und der Linksrheinische Rundfunk (LR). Radio 85, der Sender der Großverlage, stellte schon bald mit dem Hinweis auf die nicht vorhandene wirtschaftliche Rentabilität den Betrieb ein. Die Sender sendeten auf einer Senderkette zu verschiedenen Zeiten, das sogenannte Frequenzsplitting. Während PRO Radio 4 und RPR kommerziell orientierte Sender sind, bringt der in Mainz ansässige LR ein alternatives und kommerzielles Radioprogramm. Sie fusionieren schließlich alle drei zu Radio RPR[205], dem ersten landesweiten privaten Hörfunkprogramm Deutschlands.
  • Am 31. Dezember 1986 um 12:00 Uhr geht Radio ffn[206] auf Sendung und ist damit der älteste niedersächsische Privatsender.
  • Ebenfalls am 31. Dezember geht Radio Hamburg[207] (RHH) als erster lizenzierter Privatfunkveranstalter Hamburgs auf Sendung.
  • 1987

  • Der BR[34] eröffnet am 5. Oktober seine Betriebszentrale in München-Freimann.
  • RTL Plus[203] verlegt zum 31. Dezember seinen Sitz von Luxemburg nach Köln.
  • 1988

  • Mit OK Radio[208] geht am 1. März der 3. Privatsender nach Radio Hamburg und Radio 107 in Hamburg auf Sendung. Aus 'Radio 107 wurde 1991 Alsterradio[209] und 2017 Rock Antenne Hamburg[210].
  • Am 1. April führt die ARD[110] in allen ihren Landesanstalten das RDS-System[211] für den Verkehrsfunk ein.
  • In Bayern geht am 5. September Antenne Bayern[212] mit Sitz in Ismaning auf Sendung.
  • 1989

  • Am 25. August startet auf der Funkausstellung im Berlin Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling das Digitale Satellitenradio[213] (DSR) über die beiden Satelliten DFS 1 Kopernikus, TV SAT 2 und das Kabelnetz der Deutschen Bundespost Telekom. Am 16. Januar 1999 um 0:01 Uhr wurde DSR trotz der Proteste vieler Hörer abgeschaltet. Nachfolger von DSR wurde DVB-S und dann DVB-S2[214].
  • Hit Radio FFH[215] erhält am 6. November in Hessen als erstes Privatradio eine Sendelizenz.
  • Am 9. November öffnet sich die deutsch-deutsche Grenze und die Mauer in Berlin. Als einer der ersten Hörfunksender bringt RIAS[112] um 21 Uhr 30 eine Reportage von dem soeben geöffneten Grenzübergang Bornholmer Straße zwischen den damaligen Berliner Bezirken Pankow und Mitte. Der RIAS war es auch, der am 13. August 1961 als Erster berichtete, dass die SED-Diktatur die Grenzen nach West-Berlin und zur Bundesrepublik endgültig geschlossen hatte.[216]
  • Am 21. Dezember beschließt der Ministerrat der DDR beschließt die Auflösung des Staatlichen Komitees für Rundfunk und des Staatlichen Komitees für Fernsehen.
  • Die Jahre 1990 - 1999

    1990

  • Für den Rundfunk in der ehemaligen DDR kam es zu den folgenden Änderungen:
    • Am 1. April nimmt der DDR-Jugendsender DT64[163] seinen 24-Stunden-Betrieb auf. DT64 ging im Mai 1993 im Nachfolgesender MDR Sputnik[164] auf.
    • Im April wird der Informationssender Radio DDR I[217] wird in Radio Aktuell umbenannt. Radio Aktuell stellte am 31. Dezember 1991 den Betrieb ein.
    • Im Mai werden Radio DDR II[217] und Stimme der DDR[218], der ehemalige Propagandasender des Rundfunks der DDR, im neuen Sender DS Kultur[219] zusammengefasst. DS Kultur ging am 1. Januar 1994 zusammen mit dem Kulturprogramm des RIAS[112] im Deutschlandradio[220] auf.
    • Am 2. Oktober stellt Radio Berlin International[144] sein Programm ein.
  • Am 30. April wird das vierte Hörfunkprogramm des SFB[117] wird in den Jugendsender Radio 4U[221] umgewandelt. Dieser stellte zum 31. Dezember 1992 seinen Betrieb ein.
  • Am 21. Mai geht Antenne Niedersachsen[222] erstmals auf Sendung.
  • 1991

  • Der Süddeutsche Rundfunk[100] und der Südwestfunk[111] starten am 1. Januar zwei neue Hörfunkprogramme in - S4 Baden-Württemberg[223] und S2 Kultur[224].
  • Am 6. Mai startet der Bayrische Rundfunk[34] den ersten reinen Infokanal innerhalb der ARD[110] - B5 aktuell[225].
  • Am 31. Mai wird Mitteldeutsche Rundfunk (MDR)[226] wird als Dreiländeranstalt für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegründet.
  • Der WDR[119] startet am 7. Oktober den werbefreien Sender WDR 5[227] auf den ehemaligen Frequenzen von WDR 1 als neue Nordrhein-Westfalen-Welle.
  • Der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg (ORB)[228] wird am 12. Oktober gegründet. Am 1. Mai 2003 fusionierte der ORB mit dem Sender Freies Berlin (SFB)[117] zum neuen Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)[74].
  • Im Hamburg geht am 16. November Jazz Welle plus Hamburg[229] auf Sendung.
  • Am 31. Dezember stellte das Funkhaus Nalepastraße[230] Funkhaus Berlin (FU), ehemalig „Rundfunk der DDR“, und der Deutsche Fernsehfunk (DFF), ehemalig „Fernsehen der DDR“, gemäß Artikel 36 des Einigungsvertrages[231] den Sendebetrieb ein. Mit diesem Schritt war die Überführung der staatlichen Hörfunk- und Fernsehprogramme der DDR in das duale Rundfunksystem der Bundesrepublik abgeschlossen.
  • 1992

  • Am 1. Januar nehmen die neu gegründeten ARD-Sender[110], der MDR[226] und ORB[228] ihren regulären Sendebetrieb auf.
  • Nach Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein tritt am 1. Januar Mecklenburg-Vorpommern als viertes Bundesland per Staatsvertrag dem NDR[118] bei.
  • Am 30. Mai ist der Sendestart des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE[232].
  • Das Hörfunkprogramm RIAS 2[233] wird am 1. Juni privatisiert und in 94,3 rs2[234] umbenannt.
  • In Sachsen geht am 1. Juni Radio PSR[235] als erster privater Sender in Sachsen auf Sendung. Die Abkürzung PSR steht dabei für „Privater Sächsischer Rundfunk“.
  • Im Rahmen einer Strukturänderung der Hörfunkprogramme von Radio Bremen am 1. September wird Radio Bremen 2[122] ein reiner Wortsender mit den Schwerpunkten Information und Kultur. Radio Bremen 3[236] wandelt sich zur Klassikwelle. Am 30. April 2001 stellte Radio Bremen 3 seinen Sendebetrieb ein und ging mit Radio Bremen 1 Hansawelle[237] zusammen im neuen Programm Bremen Eins[238] auf.
  • Am 1. Oktober tritt der SFB[117] aus der gemeinsamen Fernsehnordkette mit NDR[118] und Radio Bremen[122] aus und bildet mit B1[239] ein eigenständiges Fernsehprogramm für Berlin.
  • Am 31. Oktober wird der zur RTL Group gehörende Fernsehsender RTLplus wird in RTL Television[203] umbenannt.
  • Am 31. Dezember stellte der SFB[117] stellt seinen am 30. April 1990 gegründeten Jugendsender Radio 4U[240] ein.
  • 1993

  • Am 25. Januar geht der private Fernsehsender VOX[241] geht auf Sendung.
  • Der ehemalige DDR-Jugendsender DT64[163] wird am 1. Mai in Sputnik[164] umbenannt.
  • Am 31. Mai geht Antenne MV[242] (Mecklenburg-Vorpommern) geht auf Sendung.
  • Der RIAS Berlin[112] stellt am 31. Dezember seinen Sendebetrieb ein.
  • 1994

  • In diesem Jahr vergibt das Deutsche Rundfunkarchiv[58] im Auftrag der ARD[110] erstmals das „DRA-Stipendium“, einen Förderpreis zur Erforschung der Rundfunk- und Mediengeschichte der DDR.
  • Am 1. Januar geht Deutschlandradio[220] auf Sendung. Mit der Abschaltung der Langwellensender zum 1. Januar 2015 besteht eine flächendeckende Verbreitung der Programme von Deutschlandradio für das Gebiet von Deutschland nur noch über DVB-S und DAB+.
  • Ebenfalls am 1. Januar beginnt die ARD[110] in ihrem Gemeinschaftsprogramm (Erstes Deutsches Fernsehen)[243] mit der Ausstrahlung von Fernsehfilmen im 16:9-Format.
  • Mit N-Joy[244] startet der NDR[118] am 4. April sein 5. Hörfunkprogramm.
  • Mit einer 3-stündigen Sondersendung, die in 54 Länder übertragen wird, beendet am 15. Juli AFN Berlin[101] seinen Sendebetrieb.
  • Radio Wolga[245], der Sender russischen Streitkräfte in Deutschland stellt am 31. Juli seinen Betrieb ein.
  • Am 18. September geht in Berlin der zum SFB[117] gehörende Hörfunksender SFB4 Multi Kulti[246] erstmals auf Sendung. Am 31. Dezember 2008 um 22:00 Uhr wurde Radio Multikulti aufgrund fehlender Finanzmittel beim RBB[74] eingestellt.
  • 1995

  • Der ursprünglich als Nordrhein-Westfalen-Welle gestartete WDR 5[227] startet am 1. Januar neu als reines Wortprogramm nach dem Vorbild von Radio Four[247] der BBC.
  • Am 1. April stellt der WDR[119] das Programm von WDR 1 ein startet stattdessen den Sender 1 Live[248].
  • In Hamburg wird am 31. Juli der private Rundfunksender OK Radio[208] durch den Softpopsender OK Magic 95 ersetzt. Nach verschiedenen Namensänderungen (Magic FM, Mix 95.0, Fun Fun Radio, Fun Fun 95.0, Oldie 95), sendet heute der Sender HAMBURG ZWEI[249] auf der ehemaligen OK-Radio-Frequenz.
  • Auf der 40. Internationalen Funkausstellung in Berlin (26. August - 03. September) bringt Grundig anlässlich des 50. Firmenjubiläums einen Nachfolger des legendären Grundig Heinzelmann-Bausatzes in den Handel, den Grundig Heinzelmann 1995 (Limited Edition)[250]. Es wurden nur 8000 Geräte gebaut, hiervon gingen 5000 Geräte in den Handel, 1600 gingen an die Grundig Mitarbeiter und 1400 Geräte wurden exportiert. Da designbedingt das Radio keinen echten Netzschalter hat, liegt der Trafo liegt IMMER an Netzspannung!
    D 1995 Grundig Heinzelmann Andreas Reuther 2018 (1).JPG
  • Auf der ehemals von der Jazz Welle plus Hamburg[229] genutzten Frequenz 97,1 MHz geht am 4. Oktober Energy Hamburg[251] auf Sendung.
  • Am 1. Dezember stellt der HR[24] das 1990 gestartete Computermagazin Chippie[252] ein.
  • 1996

  • In diesem Jahr kommen die ersten DVD[253]-Anspielgeräte auf den Markt.
  • Der Bayerische Rundfunk[34] nimmt sein erstes volldigitales Hörfunkstudio in Betrieb.
  • Am 2. September stürzt bei Wartungsarbeiten der 160 Meter hohen Sendemast Hordt des Rundfunksender Langenberg[55] ein. Der Bau des neuen Sendemastes begann Mitte 1999, doch verzögerte sich die Fertigstellung wegen eines fehlerhaften Fundaments bis in den Juli 2000.
  • 1997

  • Das Deutsche Rundfunkarchiv[58] legt mit der 2-bändigen Programmgeschichte des Hörfunks in der Weimarer Republik die bislang umfangreichste Studie zu den frühen Jahren des Radios in Deutschland vor.
  • Der auf elektronische Tanzmusik spezialisierte deutsche Radiosender Evosonic[254] geht am 1. Mai erstmals auf Sendung.
  • Der zweite auf elektronische Tanzmusik spezialisierte deutsche Radiosender sunshine live[255] startet am 20. Juni in Schwetzingen.
  • Die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz unterzeichnen am 31. Mai einen Vertrag zur Gründung einer Zwei-Länder-Anstalt unter dem Namen Südwestrundfunk[36].
  • Am 29. August startet Radio Eins[256] in Berlin. Der neue Sender entsteht durch die Zusammenlegung von Radio B Zwei[257] und Radio Brandenburg[258].
  • Der Norddeutsche Rundfunk[118],der Sender Freies Berlin[117] und der Ostdeutsche Rundfunk Brandenburg[228] starten am 8. Oktober Radio 3[259] als gemeinsames Kulturprogramm. Der SFB stiegt zum 1. Januar 2001 und der NDR zum 1. Januar 2003 aus der Zusammenarbeit aus. Am 1. Dezember 2003 schließlich fusionierte Radio 3 mit Radio Kultur[260] zum neuen Programm Kulturradio[261]. Am 6. Mai 2019 wurde aus Kulturradio dann rbbKultur.
  • 1998

  • Der zum 1. Januar gegründete Südwestrundfunk(SWR)[36] übernimmt am 30. August den Sendebetrieb von SDR[100] und SWF[111].
  • Die beiden SWR1[262]-Programme SWR1 Rheinland-Pfalz und SWR1 Baden-Württemberg gingen am 30. August 1998 im Zuge der Fusion des Südwestfunks[111] (SWF) mit dem Süddeutschen Rundfunk[100] (SDR) aus den Programmen SWF1 und SDR 1 hervor.
  • 1999

  • Mit Radyo Metropol FM[263] wird am 7. Juni der erste türkischsprachige Hörfunksender in der Bundesrepublik Deutschland gegründet.
  • Sechzig Jahre nach seiner Gründung, stellt die BBC[264] am 31. März ihren deutschsprachigen Dienst[265] ein.
  • Der auf elektronische Tanzmusik spezialisierte deutscher Radiosender Evosonic[254] stellt am 1. Oktober seinen Betrieb ein.
  • MDR-Sinfonieorchester[226] begeht am 16. Oktober seinen 75. Geburtstag und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks[34] seinen 50. Geburtstag.
  • Ende Dezember stellt der BR[34] sein Computermagazin Fatal Digital, das am 7. Oktober 1985 unter dem Namen Bit, byte, gebissen gestartet wurde, ein.
  • Die Jahre ab 2000

    Die Jahre 2000 - 2009

    2000

  • Am 1. Januar geht aus Halle (Saale) der MDR[226]-Sender Jump FM[266] auf Sendung. Aufgrund einer Klage des Berliner Senders Jam FM (wegen Ähnlichkeiten in der Aussprache und der daraus hervorgehenden Verwechslungsgefahr) musste der Name wenige Wochen nach Sendestart von Jump FM in Jump verkürzt werden. Nach einer Programmreform vom 29. August 2011 trägt der Sender das MDR-Signet im Namen und heißt seitdem MDR Jump.
  • 2001

  • Am 1. Januar richtet der SFB[117] den am 3. Oktober 1997 gegründeten Sender Radio Kultur[260] als Klassik- und Kultursender des SFB inhaltlich neu aus. Im Zuge der Zusammenlegung von SFB[117] und ORB[228] zu der Rundfunkanstalt RBB[74] wurde der Sender Radio Kultur zum 30. November 2003 eingestellt.
  • Am 1. November geht Nordwestradio[267], der gemeinsame Kultur- und Informationssender von NDR[118] und Radio Bremen[122] auf Sendung. Die Kooperation wurde zum 1. Januar 2016 beendet. Im Zuge einer Programmreform wurde das Nordwestradio am 12. August 2017 in Bremen Zwei umbenannt.
  • Ebenfalls am 1. November übernimmt Bremen Eins[238] übernimmt fortan das Nachtprogramm von SWR1[262] anstelle des ARD-Nachtexpresses[142]. Der ARD-Nachtexpresses wurde zum 4. Oktober 2011 weingestellt und durch die ARD-Hitnacht[143] ersetzt.
  • 2002

  • Andreas Ammer wird am 29. Mai für sein Hörspiel Crashing Aeroplanes (Fasten Seatbelts) mit dem seit 1952 vergebenen Hörspielpreis der Kriegsblinden[126] ausgezeichnet.
  • 2003

  • Am 1. Januar steigt der NDR[118] bei Radio 3[259] aus und startet mit NDR Kultur[268] wieder ein eigenes Kulturprogramm. Seit dem 22. November 2011 ist der Sender auch über DAB+ empfangbar.
  • Die beiden ARD-Anstalten Sender Freies Berlin[117] und Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg[228] fusionieren am 1. Mai zum Rundfunk Berlin-Brandenburg[74] (RBB). Der neue Sender behält die beiden Hauptstandorte Berlin und Potsdam bei.
  • Am 4. August wird im Großraum Berlin, als erste Region in Deutschland, der bisherige analoge terrestrische Fernsehempfang auf DVB-T[269] umgestellt.
  • In Deutschland wird der 80. Geburtstag des Rundfunks in Deutschland am 29. Oktober 1923 gefeiert.
  • Nachfolgesender von Radio Kultur[260] ist Kulturradio[261], das am 1. Dezember 2003 seinen Sendebetrieb weitgehend auf den bisherigen Frequenzen von Radio Kultur und Radio 3, der gemeinsamen Klassik- und Kulturwelle von SFB[117], ORB[228] und NDR[118], gestartet ist.
  • 2004

  • Die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek wird am 7. Juni für ihr vom BR[34] produzierten Hörspiel Jackie mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden[126] ausgezeichnet.
  • Österreich feiert am 30. September den 80. Geburtstag des Rundfunks in Österreich.
  • 2005

  • Am 29. März wird Stefan Weigl für das vom WDR[119] produzierte Hörspiel Stripped – Ein Leben in Kontoauszügen mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet[126].
  • Aus Kostengründen stellt der HR[24] am 1. Oktober nach gerade einmal sieben Jahren den Betrieb von hr-klassik[270] ein. Die Frequenzen des Programms wurden auf die anderen Wellen des Hessischen Rundfunks (überwiegend hr2) verteilt.
  • 2006

  • Am 27. Oktober wird Michaela Melián für ihr vom BR[34] produzierte Hörspiel Föhrenwald mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet[126].
  • 2007

  • Dem Autor und Sänger der Band Die Goldenen Zitronen, Schorsch Kamerun, wird am 20. März für sein Hörspiel Ein Menschenbild das in seiner Summe null ergibt der Hörspielpreis der Kriegsblinden zuerkannt[126].
  • Am 25. August wird nach 17 Jahren bei Fritz[271] die letzte Ausgabe der Musiksendung Rave Satellite gesendet.
  • Am 1. September nimmt SWR2 Archivradio[272] als Internetradio mit Unterstützung des DRA (Deutsches Rundfunkarchiv)[58] seinen Betrieb auf. Inhaltlicher Schwerpunkt des Senders, der sich an ein akademisches Publikum richtet, bildet die Wiedergabe von unkommentierten und möglichst ungeschnittenen Originaltönen zur Zeitgeschichte wie Interviews, Parlamentsdebatten u. ä.
  • Am 8. Oktober sind auf WDR 5[227] umfassende Ausschnitte aus den wiederentdeckten Originaltonbändern aus dem Stammheim-Prozess von 1975 gegen die Rote Armee Fraktion zu hören.
  • 2008

  • Am 31. März 2008 stellte der Sender Radio Melodie[273] seinen Betrieb ein. Zum ersten Mal war Radio Melodie am 14. Oktober 1991 auf Sendung gegangen.
  • Am 2. Juni werden Helgard Haug und Daniel Wetzel von der Künstlergruppe Rimini Protokoll für ihr Stück Karl Marx: Das Kapital, Erster Band mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden[126] ausgezeichnet.
  • 2009

  • 20. August erfolgte die Sprengung des 327 Meter hohen Sendemasten Gartow 1[274]. Über diesen in Niedersachsen im Landkreis Lüchow-Dannenberg gelegenen Sendemast konnten bereits vor 1990 viele DDR-Bürger das Programm des ZDF[150] und das 3. Programm des Norddeutschen Rundfunks[118] empfangen.
  • Der WDR stellt am 28. Mai im Zuge des 12. Rundfunkstaatsvertrages die beiden Sender WDR 2 Klassik und 1 Live Kunst ein.
  • Der Bayerische Rundfunk[34] fasst am 1. Oktober seine Klassik-Angebote unter der neu geschaffenen Dachmarke BR-Klassik[275] zusammen.
  • Die Jahre 2010 - 2019

    2010

  • 1. Januar sendet der Hörfunksender SWR1[36] versehentlich Kurt Becks Neujahrsansprache von 2009.
  • DRadio Wissen[276] geht am 18. Januar als drittes Vollprogramm des Deutschlandradios[220] auf Sendung. Am 30. April 2017 erfolgte die Umbenennung in Deutschlandfunk Nova (Abkürzung: Dlf Nova).
  • In Bonn findet am 7. Juni die 59. Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden[126] statt. Der Preis geht an Thilo Reffert für sein vom MDR[226] produzierte Hörspiel Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle.
  • Der in 11 Kategorien ausgeschriebene Deutsche Radiopreis[277] wird am 17. September erstmals in Hamburg verliehen. Die Auszeichnung wird gemeinsam von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern getragen.
  • 2011

  • Am 4. Oktober 2011 wird die Sendung ARD-Nachtexpress[142] eingestellt und durch die ARD-Hitnacht[143] ersetzt.
  • In Erinnerung an die Gründung des United Nations Radio[278] am 13. Februar 1946 beschließt die Generalkonferenz der UNESCO[279] im November in Paris den Welttag des Radios[108] (englisch: World Radio Day; kurz: Weltradiotag)[280][281]
  • 2012

  • Der Deutschlandfunk[151] besteht seit dem 1. Januar 1962 auf den Tag genau 50 Jahre. Für das Jahr 2012 ist eine Programmreform vorgesehen, mit der Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur „komplementär zueinander entwickelt“ werden sollen.
  • Ebenfalls am 1. Januar beginnt der Saarländische Rundfunk[109] mit Sparmaßnahmen im Programm des SR 2 Kulturradio umzusetzen mit einer Programmreform. Radio-Features sollen nur noch an Feiertagen und zwei Hörspiele pro Jahr weniger produziert werden. Der Hörspieltermin vom Donnerstag auf den Sonntagnachmittag verlegt und um Leitungskosten zu sparen, soll es weniger Liveübertragungen geben.
  • Um Einsparungen von bis zu 25 Prozent bis 2020 im Vergleich zum Haushalt des Jahres 2010 zu erzielen, werden am 2.Januar die Redaktionen der SWR2-Sendungen „Leben“ und „Dschungel“ zusammengelegt.
  • Am 9. Januar stellt der SWR[36] seine Sendungen auf Mittelwelle vollständig ein.
  • Die Deutsche Welle[128] renoviert am 6. Februar ihr Logo sowie ihren Internet-Auftritt und erweitert ihr Fernsehprogramm. Der Sender nennt sich seitdem vorwiegend „DW“ und kann nun verstärkt auf Programme zurückgreifen, für die ARD und ZDF die Weltrechte innehaben.
  • Am 13. Februar findet der erste Welttag des Radios[108] (englisch: World Radio Day; kurz: Weltradiotag)[280][281] statt.
  • Zum ersten Mal werden Spiele der Fußball-Euromeisterschaft 2012[282] im Hörfunk nicht nur von der ARD, sondern auch von privaten Rundfunksendern übertragen, die jeweils mit eigenen Reportern vor Ort sind. Die folgenden Sender sind von der UEFA lizensiert worden:[283]
    • Radio Hamburg
    • Hit-Radio Antenne
    • Antenne Bayern
    • Radio Regenbogen
    • Hit Radio FFH
    • Radio NRW
    • Antenne Thüringen
    • Hitradio RTL Sachsen
    • Radio Brocken
    • 104.6 RTL
    • 105’5 Spreeradio (Berlin)

    2013

  • Zum 1. Januar 2013 geht aus der GEZ der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice[188] hervor. An diesem Tag wurde auch die Rundfunkgebühr durch einen pauschalen Wohnungsbeitrag zu ersetzt, der weder von den tatsächlich vorhandenen Empfangsgeräten noch der Zahl der Bewohner abhängt.
  • Der Mitteldeutsche Rundfunk[226] stellt am 19. Februar seine Sendungen auf Mittelwelle ein.
  • Das ZDF[150] feiert am 1. April den 50. Jahrestag seines Sendebeginns.
  • Der AFN[101]stellt am 31. Mai seine Sendungen auf Mittelwelle (auf 873 kHz) aus Kostengründen ein.
  • Am 8. Juni feiert der, aus der Fusion des Sender Freies Berlin[117] und des Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg[228] hervorgegangene Rundfunk Berlin-Brandenburg[74], sein sein zehnjähriges Bestehen. Das Fest, mit über 80.000 Besuchern, fand rund um das Haus des Rundfunks auf der Masurenallee statt.
  • Der Norddeutsche Rundfunk[118] kündigt am 21. Juni an, dass zum 31. Dezember 2014 seine Sendungen auf Mittelwelle eingestellt werden.
  • 2014

  • Am 1. Januar feiern das Deutschlandradio[220] seinen 20. Jahrestag und das Privatfernsehen seinen 30. Jahrestag des Sendebeginns.
  • 2015

  • Der Norddeutsche Rundfunk schaltet am 13. Januar die Mittelwellensender Flensburg, Hamburg-Moorfleet, Hannover-Hemmingen und Lingen ab. Die dadurch eingesparten Gelder werden für den Ausbau von DAB+ genutzt. Nur BR, SR und WDR senden in Deutschland weiter über Mittelwelle, Der Deutschlandfunk gibt bekannt, dass zu Ende 2015 seine Mittelwellensender abgeschaltet werden.
  • Am 30. September schaltet der Bayrische Rundfunk[34] seine Mittelwellensender ab.
  • Mit der Abschaltung der letzten öffentlich-rechtlichen Rundfunk Mittelwellensender von Deutschlandfunk[151] und Saarländischen Rundfunk[109] endet am 31. Dezember nach 92 Jahren die Übertragung von Rundfunk auf Mittelwelle,
  • 2016

  • Ab dem 1. Januar können sich private UKW-Rundfunkveranstalter ihren Sendernetzbetreiber selbst auswählen. Damit endet der bisherige Monopolmarkt.
  • Das Bundesverwaltungsgericht der Bundesrepublik Deutschland in Leizig erklärt am 18. März[284], dass der Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß sei.
  • Bis Oktober stellt AFN[101] in Deutschland schrittweise den Sendebetrieb per Mittelwelle und auf vielen UKW-Frequenzen ein.
  • 2017

  • Das 77. Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wurde am 1. Januar in 93 Ländern der Welt im Hörfunk und im Fernsehen ausgestrahlt.
  • Am 30. April 2017 erfolgte die Umbenennung von DRadio Wissen in Deutschlandfunk Nova (Abkürzung: Dlf Nova).
  • Wegen der Entschärfung einer Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg in Frankfurt am Main am 3. September, muss auch der Hauptsitz des Hessischen Rundfunk[24] geräumt werde. Die Sender hr1, har3 und hr4 senden ein im Studio Kassel produziertes Gemeinschaftsprogramm.
  • 2018

  • Nachdem am 13. März 2016 das Bundesverwaltungsgericht der Bundesrepublik Deutschland in Leipzig erklärt hatte, dass der Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß sei, erklärt auch das Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland in Karlsruhe am 18. Juli, dass der Rundfunkbeitrag mit deutschem Verfassungsrecht vereinbar sei[285].
  • Am 1. April endet der Sendebetrieb von alsterradio in Hamburg. Auf gleicher Frequenz (106,8 MHz) startet am 9. April das Programm von Rock Antenne aus Bayern.
  • Nachdem das Bundesverwaltungsgericht der Bundesrepublik Deutschland und das Bundesverfassungsgericht der Bundesrepublik Deutschland den Rundfunkbeitrag für mit der deutschen Verfassung vereinbar erklärten, erklärt der Europäische Gerichtshof in Luxemburg am 13. Dezember, dass der deutsche Rundfunkbeitrag mit europäischem Recht vereinbar sei (EuGH, Urt. vom 13.12.2018, Az. C-492/17).
  • 2019

  • Auch MDR Jump übernimmt ab dem 1. November die von SWR3 produzierte ARD-Rocknacht.
  • Die Jahre 2020 - heute

    2020

  • Der Deutschlandfunk[151] stellt aufgrund mangelnden Interesses der Hörer am 1. Februar seinen Verkehrsfunk ein[286]. In einer Umfrage hatten 68,7 % der Hörer den Verkehrsfunk als "nicht wichtig" bzw. "weniger wichtig" gehalten. Die freigewordene Zeit soll für Nachrichten genutzt werden.
  • 2021

  • Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am 1. Januar wird zum 63. Mal vom ORF (in Deutschland vom ZDF[150]) übertragen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie fand es ohne Publikum statt.
  • Am 22. Januar jährt sich die Einweihung des Berliner Haus des Rundfunks im Jahr 1931 sich zum 90. Mal. Leider gibt es keinen eigenen Internetauftritt des Haus des Rundfunks mehr.
  • Am 13. Februar findet zum 10.ten Mal der Welttag des Radios[108] (englisch: World Radio Day; kurz: Weltradiotag)[280][281] statt.
  • Quelle / Einzelnachweise / Informationen

    1. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_H%C3%B6rfunks#Die_Anf%C3%A4nge
    2. https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hertz
    3. https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetische_Welle
    4. https://de.wikipedia.org/wiki/Nikola_Tesla
    5. https://de.wikipedia.org/wiki/Guglielmo_Marconi
    6. https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Stepanowitsch_Popow
    7. https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Braun
    8. https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Slaby
    9. https://de.wikipedia.org/wiki/AEG
    10. https://de.wikipedia.org/wiki/Marconi_Company
    11. https://de.wikipedia.org/wiki/American_Marconi_Wireless_Corporation
    12. https://de.wikipedia.org/wiki/Siemens_%26_Halske
    13. https://de.wikipedia.org/wiki/William_Duddell
    14. https://de.wikipedia.org/wiki/Valdemar_Poulsen
    15. https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtbogensender
    16. 16,0 16,1 https://de.wikipedia.org/wiki/Telefunken
    17. 17,0 17,1 https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Mei%C3%9Fner
    18. https://de.wikipedia.org/wiki/Mei%C3%9Fner-Schaltung
    19. https://de.wikipedia.org/wiki/Funkerberg
    20. https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_K%C3%B6nigs_Wusterhausen
    21. 21,0 21,1 https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Bredow
    22. https://de.wikipedia.org/wiki/Egbert_von_Lepel
    23. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_H%C3%B6rfunks_in_Deutschland#Anfänge
    24. 24,0 24,1 24,2 24,3 24,4 24,5 24,6 24,7 24,8 24,9 https://de.wikipedia.org/wiki/Hessischer_Rundfunk
    25. https://de.wikipedia.org/wiki/Funkerspuk
    26. https://de.wikipedia.org/wiki/Wolffs_Telegraphisches_Bureau
    27. https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2020/12/100-jahre-radio-funkerberg-koenigswusterhausen-1920.html
    28. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_H%C3%B6rfunks_in_Deutschland#Anf%C3%A4nge
    29. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Stunde
    30. https://de.wikipedia.org/wiki/Siegmund_Loewe
    31. https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Nesper_(Ingenieur)
    32. 32,0 32,1 32,2 32,3 https://de.wikipedia.org/wiki/Funk-Stunde_Berlin
    33. https://de.wikipedia.org/wiki/Vox-Haus
    34. 34,00 34,01 34,02 34,03 34,04 34,05 34,06 34,07 34,08 34,09 34,10 34,11 34,12 34,13 34,14 34,15 https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Rundfunk
    35. https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/erste-rundfunksendung-deutschland-hans-bredow-100.html
    36. 36,0 36,1 36,2 36,3 36,4 36,5 36,6 https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdwestrundfunk
    37. https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/achtung-achtung-so-begann-die-erste-rundfunksendung-102.html
    38. https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/1923-geht-der-erste-deutsche-Radiosender-an-den-Start,radio385.html
    39. https://de.wikipedia.org/wiki/Mitteldeutsche_Rundfunk_AG
    40. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Stunde_in_Bayern
    41. https://de.wikipedia.org/wiki/Nordische_Rundfunk_AG
    42. https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Funkausstellung#1920er_Jahre
    43. 43,0 43,1 https://de.wikipedia.org/wiki/Reichs-Rundfunk-Gesellschaft
    44. https://de.wikipedia.org/wiki/Gefahr_(H%C3%B6rspiel)
    45. https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Ernst_(Kommentator)
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    47. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Loewe_R%C3%B6hre_3NF
    48. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Loewe_Opta_Ortsempf%C3%A4nger_OE333_Friedenau_Holz
    49. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Welle_GmbH
    50. https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Stadelheim
    51. https://de.wikipedia.org/wiki/C._Lorenz
    52. https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Funkturm
    53. https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Funkturm#/media/Datei:Berlin_-_Funkturm1.jpg
    54. 54,0 54,1 54,2 54,3 https://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutscher_Rundfunk_K%C3%B6ln#Geschichte
    55. 55,0 55,1 https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Langenberg
    56. https://de.wikipedia.org/wiki/Zeesen#Sender_Zeesen
    57. https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberlagerungsempf%C3%A4nger
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    59. https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Georg_Kn%C3%B6pfke
    60. 60,0 60,1 https://www.dra.de/de/bestaende/weimarer-rundfunk/hoerfunk/
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    65. https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptkirche_Sankt_Michaelis_(Hamburg)
    66. https://de.wikipedia.org/wiki/Anchors_Aweigh_(Marsch)
    67. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Telefunken_40W
    68. https://de.wikipedia.org/wiki/Weltrundfunksender
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    70. https://de.wikipedia.org/wiki/SOS_%E2%80%A6_rao_rao_%E2%80%A6_Foyn
    71. https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_M%C3%BChlacker
    72. https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_des_Rundfunks
    73. https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2013/1/sthetik-funktionalitaet.php
    74. 74,0 74,1 74,2 74,3 74,4 74,5 https://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunk_Berlin-Brandenburg
    75. https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_von_Ardenne
    76. https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Ismaning
    77. 77,0 77,1 77,2 77,3 https://www.dra.de/de/bestaende/ns-rundfunk/hoerfunk/
    78. Siehe dazu [Deutsche Kurzwellensender|Geschichte des Hörfunks in Deutschland, Abschnitt Der Deutsche Kurzwellensender]
    79. https://de.wikipedia.org/wiki/Volksempf%C3%A4nger
    80. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Seibt_VE301_Dyn_W
    81. https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Griessing
    82. https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Seibt
    83. https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_H%C3%B6rfunks_in_Deutschland#/media/Datei:Rundfunkgenehmigung_K%C3%B6ln_1934.jpg
    84. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=AEG_Magnetophon_K1
    85. https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetophon#Magnetophon_K1
    86. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Gemeinschaft_Deutscher_Olympia_Koffer_1936
    87. https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Morrison
    88. https://de.wikipedia.org/wiki/Orson_Welles
    89. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Krieg_der_Welten
    90. https://de.wikipedia.org/wiki/Drahtfunk
    91. https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung_%C3%BCber_au%C3%9Ferordentliche_Rundfunkma%C3%9Fnahmen
    92. https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsringsendung
    93. https://de.wikipedia.org/wiki/Soldatensender_Belgrad
    94. https://de.wikipedia.org/wiki/Lili_Marleen
    95. https://de.wikipedia.org/wiki/Sportpalastrede
    96. https://de.wikipedia.org/wiki/Soldatensender_Calais
    97. 97,00 97,01 97,02 97,03 97,04 97,05 97,06 97,07 97,08 97,09 97,10 97,11 97,12 97,13 https://de.wikipedia.org/wiki/Nordwestdeutscher_Rundfunk
    98. https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Rundfunk#1945:_Radio_Munich_%E2%80%93_Radio_M%C3%BCnchen
    99. https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Rundfunk
    100. 100,0 100,1 100,2 100,3 100,4 100,5 100,6 100,7 100,8 https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCddeutscher_Rundfunk
    101. 101,0 101,1 101,2 101,3 https://de.wikipedia.org/wiki/AFN_Berlin
    102. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Rundfunks_in_Deutschland#1994
    103. https://www.hans-bredow-institut.de/webfm_send/190
    104. https://hoerspiele.dra.de/vollinfo.php?dukey=1372270&SID
    105. https://de.wikipedia.org/wiki/Heinzelmann_(Radiobausatz)
    106. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Grundig_Heinzelmann_126GW
    107. https://www.radiomuseum-bocket.de/wiki/index.php?title=Geschichte_des_Rundfunks_in_Deutschland#1995
    108. 108,0 108,1 108,2 108,3 https://de.wikipedia.org/wiki/Welttag_des_Radios
    109. 109,0 109,1 109,2 109,3 109,4 109,5 https://de.wikipedia.org/wiki/Saarl%C3%A4ndischer_Rundfunk#Geschichte
    110. 110,00 110,01 110,02 110,03 110,04 110,05 110,06 110,07 110,08 110,09 110,10 110,11 110,12 110,13 110,14 110,15 110,16 110,17 110,18 110,19 110,20 110,21 110,22 110,23 110,24 https://de.wikipedia.org/wiki/ARD
    111. 111,0 111,1 111,2 111,3 111,4 111,5 111,6 111,7 111,8 111,9 https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdwestfunk
    112. 112,0 112,1 112,2 112,3 112,4 112,5 112,6 https://de.wikipedia.org/wiki/RIAS
    113. https://khd-blog.net/Heimat/B/Bln/Pict/RIAS/RIAS_Pausenzeichen_Ansage.mp3
    114. https://www.rundfunkschaetze.de/der-rias/
    115. https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Berlin-Britz
    116. https://portal.dnb.de/bookviewer/view/1026627605#page/654/mode/1up
    117. 117,00 117,01 117,02 117,03 117,04 117,05 117,06 117,07 117,08 117,09 117,10 117,11 117,12 117,13 https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Freies_Berlin
    118. 118,00 118,01 118,02 118,03 118,04 118,05 118,06 118,07 118,08 118,09 118,10 118,11 https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutscher_Rundfunk
    119. 119,00 119,01 119,02 119,03 119,04 119,05 119,06 119,07 119,08 119,09 119,10 119,11 119,12 119,13 https://de.wikipedia.org/wiki/Westdeutscher_Rundfunk_K%C3%B6ln
    120. https://de.wikipedia.org/wiki/Hessischer_Rundfunk#Radio_Frankfurt
    121. https://dein.radiobremen.de/ueber-uns/chronik/chronik-nachkriegsjahre-102.html
    122. 122,0 122,1 122,2 122,3 122,4 https://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Bremen
    123. https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Rundfunkunion
    124. https://de.wikipedia.org/wiki/Kopenhagener_Wellenplan
    125. https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Temple_und_der_Fall_Curzon
    126. 126,0 126,1 126,2 126,3 126,4 126,5 126,6 126,7 https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rspielpreis_der_Kriegsblinden
    127. https://de.wikipedia.org/wiki/Staatliches_Komitee_f%C3%BCr_Rundfunk
    128. 128,0 128,1 128,2 128,3 https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Welle
    129. https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Temple_und_der_Fall_Vandyke
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