Benutzer:Anderl

Aus Radiomuseum-bocket.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mein Name ist Andreas Lichtmannegger und ich komme aus dem Bayrischen Wald. Mein Hobby ist es schon immer, kaputte Geräte, wenn möglich, zu reparieren. Als gelernter Fernmeldehandwerker, war ich mit den wenigen Volt in den moderneren Transistorgeräten bestens vertraut. Aber vor wenigen Jahren "traute" ich mich dann doch mal, einen der Röhrenapparate, die sich bei mir angesammelt hatten wieder zu beleben. Alles keine Hexerei, wenn man die Grundsätze beachtet, wie Papierkondensatortausch und Überprüfen der Spannungen im Gerät... Nun die von mir wieder zum "Leben" erweckten Geräte, die teilweise noch in meinem Besitz sind.


Graetz Tasten Spitzensuper 163W

Bei diesem Gerät wurden alle Papierkondensatoren und Elkos getauscht. Der Lack war auch fast ab, deshalb hab ich ihn mit Schellack poliert. Oben hat er leider einen Wasserschaden (schwarze Stellen), die nicht mehr ab gingen, was aber nicht weiter stört. Leider hat sich hinten an der Skalenscheibe der Klebestreifen mitsamt der Beschriftung abgelöst, ich habe es, so gut es ging, mit Zaponlack wieder fixiert. Aber ein paar Fehlstellen sind geblieben.

Es ist ein sehr frühes Modell, mit der AUS-Taste rechts und noch ohne drehbarer Ferritantenne.

Das Magische Auge funktionert auch noch gut, wahrscheinlich war die Sparschaltung oft eingeschaltet.


Metz 305WF


Braun 99 UKW Phono


Musiktruhe mit Schaub Lorenz Goldy 10 und Telefunken-Plattenspieler 504, Hersteller unbekannt


Grundig Konzertgerät 5040 GW-3D


Nordmende Transita K


Philips Philetta 274 de Luxe BD274U


Blaupunkt Paris 22150


ITT Radio Clock 101


Saba Lindau WIII


Saba Lindau WIII/S

Diesen Lindau WIII/S habe ich mir irrtümlich zugelegt, da ich ihn als Vergleichsobjekt für den Lindau WIII haben wollte. Schnell stellte sich heraus, das der WIII/S ein schwedisches Modell ist, das dem deutschem W4 entspricht.
Da der Lack schlecht war, wurde er entlackt. Ich mach das immer mit einem stumpfen Stechbeitel, der Lack springt dann wie Glas ab. Vom Abschleifen halte ich nichts, da das Furnier auch nicht dick ist. Zierstreifen habe ich neue aufgeklebt und dann das Gehäuse mit Schellack poliert. Das dauert zwar, aber das Ergebnis gefällt mir immer wieder.
Hier ein paar Bilder von den Holzarbeiten.

Dann wurden noch alle Papierkondensatoren gewechselt, der Rest der Bauteile war noch in Ordnung. Außer das Magische Auge (EM85 kaum noch zu bekommen), wurde durch eine EM80 ersetzt. Als Besonderheit hat dieser Radio noch eine 2. Feinsicherung im Sekundärkreis des Trafos. Das war wohl Vorschrift in Schweden.


Schaub Adria 55


Siemens Caramat RK15


Telefunken Jubilate 301


Quelle Universum Cassetten - Tonbandgerät CT2725


Wega 3120B